gibt es eine linux distribution die man auf einem usb stick installieren kann wie auf einer hdd?

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5 Antworten

Das geht eigentlich mit (fast) allen Linux-Distributionen. Eine Anleitung für Ubuntu findest Du hier: http://wiki.ubuntuusers.de/Installation_auf_externen_Speichermedien

Was da drin steht, gilt aber, zumindest sinngemäß, auch für andere Distributionen. Du solltest aber unbedingt beachten, was unter Achtung! steht, also unbedingt aufpassen, wohin Du den Bootloader des Linux-Systems installierst, denn wenn dieser auf der Festplatte ist und Du ohne das USB-Gerät booten willst, wird das nicht funktionieren.

Hallo,

du kannst (fast) alle Linux-Distributionen auf einem USB-Stick installieren, es ist sogar ohne Probleme möglich, mehrere Linuxversionen nebeneinander auf dem USB-Stick unterzubringen. Zusätzlich wird auf dem USB-Stick ein Bootloader installiert (das macht Linux während der Installation), der dir dann am Bootbeginn die Auswahlmöglichkeit gibt, welches Betriebssystem du booten möchtest.

Es gibt Linux-Distributionen, die nur sehr wenig Platz benötigen und auf einen 4 GB-Stick passen. Ich verwende meistens Xubuntu oder Linux Mint XFCE und bevorzuge mindestens 8GB-Sticks. Ideal sind 16GB, dann kannst du auf dem Stick noch eine in FAT32 formatierte Partition unterbringen, um persönliche Daten zu speichern, die dann unter Windows und Linux bearbeitet werden können.

Ich empfehle dir unbedingt einen schnellen USB-Stick, damit es flüssig läuft.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Linux auf den USB-Stick zu bekommen, die sich grundlegend unterscheiden. Lädst du eine Linux-Live-Version als ISO-Datei herunter und überträgst sie mit Unetbootin oder YUMI auf den Stick, handelt es sich nicht um eine echte Installation. Du kannst zwar das Linux vom Stick booten, aber meistens lohnt es sich nicht, irgendwelche Einstellungen am System vorzunehmen oder zusätzliche Softwarepakete zu installieren, da nach dem Herunterfahren alles verloren ist (es gibt einige wenige Ausnahmen). Dieser Live-Modus ist dafür gedacht, das Linux auszuprobieren und, wenn es dir gefällt, aus dem Live-Modus heraus die eigentliche Installation vorzunehmen.

Um keine CD/DVD Rohlinge zu verbrauchen, benutze ich immer 2 USB-Sticks. Auf den ersten übertrage ich das ISO (mit den oben erwähnten Programmen) und starte den Live-Modus. Dann starte ich die Installation auf den zweiten Stick. Wenn alles abgeschlossen ist und du einen schnellen Stick verwendet hast, läuft das Linux wie von einer Festplatte.

Falls du eine genauere Anleitung brauchst, melde dich

Grüße

Um keine CD/DVD Rohlinge zu verbrauchen, benutze ich immer 2 USB-Sticks.

Eine Alternative wären wiederbeschreibbare Rohlinge.

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@LemyDanger57

Hallo Lemmy Danger,

Stimmt, habe aber scheinbar mal eine schlechte Charge erwischt, was dann zu extrem vielen Schreib- und Lesefehlern führte und ziemliche Probleme bei Installationen gemacht hat.

Selbst ein Verify nach dem Brennen hat mir vorgegaukelt, dass der Brennvorgang ohne Fehler abgelaufen sei. Ich habs dann aufgegeben, dieses Problem lösen zu wollen und bin auf USB-Sticks umgestiegen, die mich bisher nicht im Stich gelassen haben.

Seitdem habe ich eine Abneigung gegen wieder beschreibbare Rohlinge, wenn ich aber wüsste, welche ich ohne Probleme (mit dem verwendeten Brenner) einsetzen kann, würde ich sie auch wieder benutzen.

Danke für den Hinweis und auch für das "fast" in Klammern, denn es gibt auf Linux basierende Live-Systeme für spezielle Anwendungsbereiche, bei denen eine Installation nicht vorgesehen ist (z.B. bankix von heise oder spezielle Rettungssysteme) und auch keinen Sinn machen würde.

Grüße

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@dalko

@dalko:

Stimmt, habe aber scheinbar mal eine schlechte Charge erwischt, was dann zu extrem vielen Schreib- und Lesefehlern führte und ziemliche Probleme bei Installationen gemacht hat.

Das ist natürlich Pech, aber: Bist Du sicher, dass das Problem nicht doch am Brenner lag? Oder hast Du vielleicht einfach zu schnell gebrannt? Denn bei ISOs ist es dringend notwendig, diese mit langsamer Geschwindigkeit zu brennen, da sie keine Schreibfehler vertragen Und wiederbeschreibbare Medien sind da wohl noch empfindlicher.

wenn ich aber wüsste, welche ich ohne Probleme (mit dem verwendeten Brenner) einsetzen kann

Na ja, zum Einen gibt es ja immer wieder mal Tests, zum Anderen handelt es sich letztlich um ein Massenprodukt, bei dem es immer auch mal Ausschuss gibt, und, mal ehrlich, wie viele Promille können die Tester schon testen? Aber natürlich ist die USB-Methode auch nicht schlechter, wobei ich dabei schon schlechte Erfahrungen mit Unetbootin gemacht habe, weshalb ich Linux Live USB Creator oder die Programme von Pendrive Linux bevorzuge.

denn es gibt auf Linux basierende Live-Systeme für spezielle Anwendungsbereiche, bei denen eine Installation nicht vorgesehen ist (z.B. bankix von heise oder spezielle Rettungssysteme) und auch keinen Sinn machen würde.

Genau, ich dachte da zum Beispiel an Knoppix.

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Wie installiere ich openSUSE 11.4 KDE auf den USB-Stick?

So weit mir bekannt ist, geht dass mit vielen Linux Distributionen.

Dafür brauchst du z.B. eine Ubuntu Iso und das Gratis-Tool Universal USB Installer oder andere.

BIOS muss an 1. Stelle auf USB booten eingestellt werden.

http://www.pcwelt.de/downloads/USB-Tool-Universal-USB-Installer-1912912.html

@hauseltr

Auch für Dich gilt:

Es geht nicht um eine Live-CD/DVD

Linuxhase

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@Linuxhase

Ich bin nicht blöd!

Schrei also nicht so rum. Auch ich habe Ubuntu auf einem bootbaren Stick.

Der kostenlose Universal USB Installer 1.9.5.3 kann eine Vielzahl von Linux-Distributionen auf Ihren USB-Stick aufspielen, sodass Sie diesen als Boot-Medium benutzen können.

Dick schreiben kannst du ja, aber was ist mit Lesen?

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@hauseltr

@hauseltr: Mit dem Universal USb Installer kannst Du, wie mit Yumi, Unetbootin oder dem Linux Live USB Installer, bootfähige USB-Medien erstellen, das ist schon korrekt. Das ist aber keine Installation im ursprünglichen Sinn, und nach der wurde ja gefragt. Also, nicht über die Fähigkeiten von Anderen lästern. Lesen allein reicht nicht immer, Verstehen ist eigentlich noch wichtiger.

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Hallo

gibt es eine linux distribution die man auf einem usb stick installieren kann wie auf einer hdd?
  • Ja, das geht mit jeder Distribution
  • Wie einfach das wird hängt davon ab wie Dein Computersystem aufgebaut ist. Am einfachsten geht es wenn man alle anderen Festplatten abklemmt, dann ist der Stick automatisch /dev/sda

Ein USB-Stick ist auch nur eine Festplatte für GNU/Linux, es ist ja vom Prinzip her nur eine SSD

Linuxhase

Ja, das geht mit jeder Distribution

Auch mitz Knoppix? Oder ähnlichen Distros? Ich meine jetzt out of the box.

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@LemyDanger57

@LemyDanger57

Auch mitz Knoppix? Oder ähnlichen Distros? Ich meine jetzt out of the box.

Wieso sollte das nicht gehen, wenn die Distribution einen Installer hat kann man sie auch installieren. Logisch.

Linuxhase

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@Linuxhase

@Linuxhase:

Ich weiß ja nicht wann Du die letzte Version gesehen hast, aber hier bei meiner 7.2 ist definitiv einer dabei:

Okay, ist wirklich schon ein wenig länger her, ich hatte vor ca. 2 Jahren mal die Idee, Knoppix zu installieren, da ging das noch nicht, es gab aber schon Überlegungen, es einzuführen.

Trotzdem gibt es auch Distros, welche keinen Installer dabei haben, meistens irgendwelche Rettungs-CDs.

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danke fuer deine antwort

irgendwie verstehen ein viele leute falsch...(damit will ich niemanden beleidigen) aber ich habe 2 mal kein live system geschrieben.

ich habe es ein mal mit ubuntu versucht es auf usb zu installieren, indem ich auf etwas anderes gegangen bin... als ich dann drauf booten wollte hat es nichts erkannt. muss man eigentlich swap speicher hinzufuegen?ich habe es gelassen. vielleicht geht es ja besser mit linux mint?

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@dog1123
irgendwie verstehen ein viele leute falsch

Liegt oft daran, dass sie nicht richtig lesen (ist mir auch schon passiert) oder, noch schlimmer, es nicht richtig verstehen. Und dann gibt es auch noch die "Punktejäger", die einfach mal eine Antwort geben, Hauptsache Punkjte, ob die Antwort nützlich oder sinnvoll oder sogar schlicht weg falsch ist, interessieert nicht, da es hier ja auch keine Qualitätskontrolle gibt.

ich habe es ein mal mit ubuntu versucht es auf usb zu installieren, indem ich auf etwas anderes gegangen bin

Das ist ja erst mal richtig, am Besten folgst Du meinem Link, da hast Du eine ziemlich gute Beschreibung, lies Dir aber erst mal Alles durch, besonders wichtig sind die Abschnitte über den Bootloader und die Partitionierung.

muss man eigentlich swap speicher hinzufuegen?ich habe es gelassen

Hm, also bei meiner HDD-Installation habe ich zwar eine SWAP-Partition, aber die wird eigentlich nie benutzt, wenn ich in die Systemüberwachung schaue. Kommt halt auch darauf an, wieviel RAM eingebaut ist.

vielleicht geht es ja besser mit linux mint?

Ich wüßte nicht, warum, allerdings habe ich Mint noch nicht so oft installiert. Aber prinzipiell gelten einige Grundregeln für alle Linux-Installationen: Betriebssystem-Partition, Swap-Partition und eventuell eigene Partition für das Home-Verzeichnis.

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Es geht sehr einfach Ubuntu/Mint/Knoppix auf einen USB-Stift als vollwertiges Betriebssystem zu installieren.

Die Festplatte abklemmen, USB-Stift stecken und von der Linux DVD booten. Ganz normal installieren und dann die DVD entfernen.

Dann vom Stift booten, der verhält sich nun an jedem Rechner wie eine normale Festplatteninstallation (nicht Live!). Das ganze dauert etwa eine Stunde.

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