Gibt es eine hohe Konzentration von Wasser und eine niedrige Konzentration von Wasser?

4 Antworten

Ja, die „Konzentration“ von Wasser in einem (starken) Zuckersirup ist viel kleiner als in rei­nem Was­ser (oder einer schwä­che­ren Zucker­lösung). Ich setze „Kon­zentra­tion“ unter An­füh­rungs­zeichen, weil man besser von „Aktivität“ schrei­ben sollte (wenn Du noch Schüler bist, darfst Du den Unter­schied ignorieren).

Das kann man experimentell auf viele Arten zeigen. Bekanntlich fließen die Stoffe ja immer vom Ort der hohen Kon­zentra­tion zu dem der niedri­gen Kon­zentra­tion (damit es zu einem Aus­gleich kommt). Des­halb kann eine hin­reichend starke Zucker­lösung auch nicht verderben: Mikro­organis­men, die z.B. eine Gärung aus­lösen könnten, haben in ihren Zellen eine hohe Wasser­kon­zentra­tion. Sobald sie in den Sirup fallen, wandert das Was­ser aus den Zellen (hohe Kon­zentra­tion) ins Sirup (niedrige Kon­zentra­tion), und die Zellen trocknen aus und sterben.

Deshalb ist Sirup ein Konservierungsmittel.

Du kannst auch das Experiment machen, je eine kleine Schale mit Sirup und Was­ser in einen luft­dicht ab­geschlos­se­nen und nicht zu kalten Raum zu stellen. Nach einigen Tagen ist das Was­ser (über die Gas­phase) ins Sirup ge­wan­dert; in der einen Schale ist also dann mehr Flüs­sig­keit drin, in der anderen wenig bis gar keine.

kommt darauf an worauf du es beziehst. Wenn du z.b alkohol mit Wasser mischst, dann kann die Wasserkonzentration hoch oder niedrig sein. Wenn du aber nur Wasser hast ist die Konzentration immer 100%

Ja, also wenn man z.B. Wasser und eine Zukerlösung hat. Auf der Seite, wo viel Zuckerlösung ist und wenig Wasser ist, gibt es doch eine niedrige Konzentration von Wasser und da wo viel Wasser und wenig Zucker ist, da ist doch eine hohe Konzentration von Wasser? 

0
@Emmalarley

wenn du den Zucker in Wasser löst und dann Wasser hinzugibst dann ensthet eine homogene Lösung, das heißt die Wasserkonzentration ist überall gleich groß 

0

Nein, aber es gibt verschiedene Wasserhärten.

Biologie-Frage über Playmolyse und Deplasmolyse: Kartoffelstück in Zuckerlösung. Je mehr Zucker, desto weniger Kartoffel... WARUM?

Aaaaallso: Ich habe ein Pommes Frites ähnliches Stück Kartoffel. Das lege ich in eine Zuckerlösung. Das Ergebnis kam raus:

Konzentration/ Länge vorher/ Länge nachher

0,0 5,0 5,3

0,1 4,9 5,1

0,2 5,3 5,4

0,3 4,8 4,8 = ISOTONISCH

0,4 5,7 5,4

0,5 6,1 5,5

0,6 5,2 4,4 etc

Wieso wird die Kartoffellänge kleiner, je größer die Zuckerkonzentration???

...zur Frage

Konzentrationsgefälle (Biomembran)

Beim passiven Transport diffundieren die Moleküle immer in Richtung des Konzentrationsgefälle.

Ich verstehe aber nicht:

Angenommen außen ist die Konzentration höher. Beim Cotransport zum Beispiel gibt es auf der einen Seite des Carriers ein Molekül das in die Zelle und auf der anderen Seite ein Molekül das aus der Zelle diffundiert (passiert gleichzeitig). Wenn das eine Molekül dabei aber aus der Zelle diffundiert, ist das doch in Richtung des Konzentrazionsgefälles?

Außerdem: Wenn außen eine hohe Konzentration ist, wie können denn dann Moleküle in die Zelle diffundieren? Ich dachte die Membran ist semipermeabel und lässt zB nur Wasser durch?

...zur Frage

Was haben Naturwissenschaften gemeinsam?

...zur Frage

Verstehe das Bsp. zur Osmose nicht, kann jemand weiterhelfen?

Eine gesättigte Zuckerlösung ist durch eine Membran von Wasser getrennt. Diese Membran ist für Wasser einfach zu durchdringen, für die Zuckermoleküle jedoch nicht zu durchdringen. Wasser ist damit in der Lage, die Membran in beide Richtungen zu durchdringen. Da die Konzentration an Wassermolekülen in reinem Wasser höher ist als in der Zuckerlösung, diffundieren mehr Wassermoleküle in die Lösung hinein als von ihr nach außen. Zuckermoleküle können dem Bestreben den Konzentrationsunterschied auszugleichen hingegen nicht nachkommen.

...zur Frage

Zuckerlösung gefrieren?

Hallo, ich habe eine Slush-Maschine und möchte nicht mehr den Fertig-Sirup verwenden und wollte mal fragen wie viel % Zucker im Wasser enthalten sein muss, damit es nicht komplett einfriert und so die Maschine beschädigt. Würde mich über Antworten freuen :) MfG Louis

...zur Frage

Osmose richtig verstanden?

Also, das Wasser fließt ja von der hypertonischen Seite zur hypotonischen Seite. Trotzdem bleibt die hypertonische Seite hypertonisch, weil ja trotzdem noch ein paar Wassermoleküle zur hypertonischen Seite fließen, nur es fließen mehr Wassermoleküle von der hypertonischen Seite zur hypotonischen, weil sich in der hypertonischen Seite weniger Wassermoleküle befinden und sich Wasser ja immer in Bereichen von hoher Konzentration zu niederiger Konzentration bewegt. Trotzdem bleiben die Seiten hypertonisch bzw hypotonisch. Und Menschen bzw. Tierzellen können platzen, wenn zu viele Wasserstoffmoleküle einfließen, Pflanzenzellen jedoch nicht, weil sie eine Zellwand besitzen. Trotzdem platzen Tierzellen nicht immer, weil wenn der osmotische Druck genauso groß ist, wie der Druck von Diffusion, dann kommt nicht noch mehr Wasser rein.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?