Gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Fahrradwegen?

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11 Antworten

Auch für Radfahrer gilt § 3 (1) StVO:

Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann.

Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es nur für Kraftfahrzeuge.

Crack 14.10.2012, 17:55

Zeichen 274 sowie 274.1 gilt für alle Fahrzeuge

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http://archiv.jurathek.de/showthread.php?t=128547

Auch ohne Tacho hat man auf dem Rad schon eine ziemlich gute Vorstellung, wie schnell man so fährt.

Bei einem Mischweg(*) unter 2m Breite würde ich schon im Interesse meiner Gesundheit nicht voll durchtreten, zumindest solange Fußgänger in Sichtweite sind. Oder im Sinne von §3 StVO: die Verkehrsverhältnisse geben dann nicht mehr her.

(*) Auch wenn im Ausgangsfall Rad- und Fußgängerseite durch einen Strich getrennt sind - in der Praxis interessiert die weiße Linie niemanden, also de facto ein Mischweg. Das ist übrigens auch der Unterschied, warum auf der daneben geführten Straße ohne weiteres 50 km/h gefahren werden kann: Fußgänger nehmen nämlich den Kantstein zur Straße sehr viel ernster als die Trennlinie zum Radweg... :-)

Fahrräder sind von den allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen der StVO nach § 3 Abs. 3 StVO nicht betroffen. Diese Regelungen gelten nur für Kraftfahrzeuge. Somit dürfen Fahrradfahrer innerorts grundsätzlich so schnell fahren, wie sie es können oder schaffen. Sie müssen allerdings – wie jeder andere Fahrzeugführer auch – ihr Fahrzeug jederzeit sicher beherrschen und die Geschwindigkeit der Verkehrssituation, der Witterung und den Sichtverhältnissen anpassen. Auch einschlägige Urteile setzen der Geschwindigkeit von Fahrrädern innerorts Grenzen. So muß beispielsweise niemand damit rechnen, daß ein Fahrrad mit Geschwindigkeiten fährt, die sonst nur von Kraftfahrzeugen erreicht werden. Fahrräder dürfen nur so schnell fahren, wie es allgemein von ihnen erwartet wird (BGH, AZ VI ZR 73/90 und OLG Karlsruhe, AZ VRS 78, 329). http://fahrrad.wikia.com/wiki/Geschwindigkeitsbegrenzung

Crack 14.10.2012, 17:52

Somit dürfen Fahrradfahrer innerorts grundsätzlich so schnell fahren, wie sie es können oder schaffen.

Wenn aber Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Zeichen 274 oder 274.1 vorgeschrieben werden müssen sich auch Radfahrer daran halten.

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Immer nur so schnell fahren, wie Dein Schutzengel fliegen kann.

Das bedeutet aber , NUR SO schnell fahren, wie Du es verantworten kannst und daß Du keinen Unfall baust ! Im übrigen verweise ich auf die Antwort von LutziBert. Im Schadensfall hast Du das finanzielle und rechtliche Nachsehen und . . . . denke daran, Du hast keinen Airbag !

Fahrradwege ka aber die schilder auf der straße gelten auch für radfahrer die auf der straße fahren.

Eigentlich nicht. Fahre selber MTB und Downhill :-) In meinem ganzen leben habe ich noch keine geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrräder gesehen.

Noch nicht - aber Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer ist gefragt,

Wenn man schneller als 25 km/h fährt muß man einen Helm tragen !

blackstone899 16.10.2012, 19:59

es würde mich mal interessieren wo das steht

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hihihihi ich fahre ca.40 also durchschnitt

nicht für Fahrräder

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