Gibt es eine Chance beim Gericht gegen Anwalt zu gewinnen?

6 Antworten

Nein. Der Richter ist neutral. Er vertritt kein Interesse einer Partei.

Wenn ein Anwaltsverschulden vorliegt, wirst du das nach den Beweisregeln zu beweisen haben. Er muss ganz normal alle Regeln der Zivilprozeßordnung beachten und auf den Fall gewichten und darüber urteilen. Wenn der Verdacht einer Tendenzentscheidung zugunsten des Berufsstandes vorläge, kannst du einen Antrag auf Befangenheit stellen.

Der Richter steht grundsätzlich auf keiner der beiden Seiten, oder drei, falls ein Nebenkläger vorhanden ist.

Anwaltshaftungssachen sind völlig normale Prozesse für Richter. Da wird kein Unterschied gemacht - das wäre ja auch schlimm.

Was aber häufig vorkommt ist, dass die ehemaligen Mandanten meinen sie hätten Recht, es aber tatsächlich nicht haben und dann die Schuld auf das angeblich voreingenommene Gericht schieben.

Wenn du wirklich einen Anspruch hast, kommst du damit i.a.R. auch durch.

Ein Richter geht nach Sachlage und Verschulden, Vorsatz etc, nicht nach der Nase des Anwalts.

Es ist je nach Lage, der Situation ...

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