Gibt es eine Aufsichtsbehörde für Stromanbieter (Stadtwerke), wo wenden sich Privat-Kunden hin, wenn sie der Meinung sind über den Tisch gezogen zu werden?

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7 Antworten

Es geht ja nicht um "Preis-Wucher", sondern darum, dass die Stadtwerke eine zu hohe Vorauszahlung verlangen - von der man dann bei einer korrekten Abrechnung entsprechend mehr herausbekäme.

Ihr müsstet doch aus den letzten Rechnungen sehen, wie die Zählerstände waren und mit dem aktuellen Zählerstand abgleichen können, ob sich an Eurem Verbrauch etwas geändert hat. Manchmal zapfen "liebe" Mitmenschen Strom, der über den Zähler von Nachbarn läuft, so dass der dann mitbezahlen muss.

Wenn Ihr aber anhand der Zählerstände und Abrechnungen plausibel machen könnt, dass sich an Eurem Verbrauch nichts Grundsätzliches geändert hat, solltet Ihr die Erhöhung des Abschlags nicht akzeptieren und das nicht über die Hotline-Clowns, sondern per Einwurfeinschreiben, namentlich an den Geschäftsführer/Vorstand des Stadtwerks mit genauer Darlegung der Zahlen begründen.

Das liest der dann nicht persönlich, aber in der Regel wird Vorstandspost mit erhöhter Priorität bearbeitet, weil das als Anzeichen dafür gilt, dass eine Beschwerde schon ziemlich weit herangereift ist.

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Das klingt für mich nach einem Abrechnungsfehler, z.B. weil das Komma um eine Stelle verrutscht ist. 640 Euro im Monat für eine 98m² Wohnung erscheinen mir absolut unplausibel.

Schau unbedingt auf deine Stromrechnung und vergleiche den Zählerstand mit dem Stand auf deinem Ableser. Vergleiche auf jeden Fall auch die Zählernummer, auch da kann ein Zahlendreher vorhanden sein.

Wenn die Zählerstände und die Zählernummer korrekt sind, dann gibt es noch die Möglichkeit, dass der Zähler defekt ist, was ich aber für unwahrscheinlich halte, wenn auch andere betroffen sind. Der Strompreis an sich hat sich jedenfalls nicht so stark erhöht, aber auch da kann ein Zahlendreher im Abrechnungspreis vorhanden sein.

Also alles gründlich prüfen und Einspruch einlegen. Bezahlen musst du jedenfalls nur für das, was du auch verbraucht hast - und danach richten sich auch die Abschlgzahlungen. Wenn du also jetzt mehr Abschlag zahlst, als du verbrauchst, dann wird dir das Geld auch erstattet.

Um auf deine andere Frage zu antworten: Ich zahle für meine 60m² Wohnung als 1-Personen-Haushalt 27 Euro im Monat, heize aber weder mit Strom noch nutze ich eine Wäschetrockner und habe auch keine Großverbraucher den ganzen Tag eingeschaltet (Fernseher, Computer).

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Kommentar von Tritur
24.03.2016, 18:53

Der Fragesteller sollte auch mal überprüfen, ob in irgendwelchen Zimmern eine Elektroheizung Tag und Nacht auf Vollgas läuft und die Temperaturreglung über das ständig geöffnete Fenster erfolgt. 

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Urplötzlich ohne Grund wird kein Abschlag erhöht, das ist falsch. Meist wird es am tatsächlichen Verbrauch liegen. Die Rechnung dürftest Du ja vorliegen haben, um es nachzurechnen. Unter Umständen erhöht sich auch der Abschlag, weil Fälligkeiten zusammengelegt werden aufgrund z.B. verspäteter Rechnungsstellung. Man darf hier nichts pauschalisieren. Vergleiche auch einfach mal deinen Zählerstand, um eine Schätzung auszuschließen.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, kannst Du Dich immer noch an die Schlichtungsstelle Energie e.V. wenden. Voraussetzung ist, dass Du Dich vorab an Dein Versorger gewandt hast und an einer beidseitigen Lösung interessiert bist. Alternativ natürlich zunächst an den Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für Elektrizität und Gas wenden.

Tipp: Versuche es nochmal in normalem Ton zu klären. Bin mir sicher, das hat eine einfache Begründung zur Folge. So etwas lässt sich in der Regel ziemlich einfach lösen.



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Wende Dich zunächst einmal an ein Verbraucher-Büro. Dort wird man einige Fragen beantworten können und nennt Dir auch weitere Ansprechpartner.

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der abschlag richtet sich im normalfall nach dem verbrauch. teuer wird es wenn auch mit strom geheizt wird

allerdings hat jeder das recht sich einen günstigen anbieter zu suchen. da gibt es genug von

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Kommentar von martinzuhause
23.03.2016, 11:42

deinen anderen fragen anch hast du eine nachtspeicherheizung. die verbraucht natürlich schon viel strom.

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Wende dich an die Verbraucherzentrale deines Wohnortes.

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