Gibt es ein Wort für meine psychische Lage?

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4 Antworten

Ob man deine psychische Lage mit nur einem Wort erfassen kann – bezweifle ich. Darauf kommt es auch nicht an.

Wesentlich ist, dass du dich durch zu viel Kontakt überfordert fühlst – und deine Stimmung dann sehr stark ins Aggressive umschlagen kann. Und das kann keiner wollen. Daher denke ich, dass du einen Rückzugsort brauchst – und wenn du die Reise mitmachen solltest – unbedingt ein Einzelzimmer benötigst, wo du dich dann bei Bedarf zurückziehen kannst.

Da bei dir Anpassungsstörungen diagnostiziert wurden, dürfte der verantwortliche Lehrer auch Verständnis für eine solche Forderung aufbringen. Dazu müsstest du aber ein vertrauliches Gespräch mit ihm führen. Eigentlich müsste er positiv reagieren. Wenn nicht, dann wende dich bitte an den Vertrauenslehrer oder den Rektor deiner Schule.

Traurig, dass deine Eltern trotz der vorliegenden Diagnose wenig Verständnis für dich haben.

Alles Gute !

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Kommentar von colacoca2
03.03.2016, 20:33

Ich kann kein vertrauliches Gespräch mit einem Lehrer führen, ich kann mich generell niemandem öffnen. Meine Freunde und Familie bzw. Bekannten denken auch nur, dass ich ganz normal bin, weil ich ihnen unwichtigen Schrott aus meinem Leben erzähle, den sie dann, so oberflächlich wie die meisten Menschen halt sind, für eine wichtige Sache in meinem Leben halten. Dazu bin ich noch komplett bindungsunfähig. Mir bedeutet fast niemand etwas, was ich aber alles nicht schlimm finde, da das Leben meiner Meinung nach mit Gefühlen nur unnötig verkompliziert wird. 

Übrigens bin ich sehr gut im Schauspielern, wahrscheinlich der Grund, warum mich die Leute für einen Durchschnittsmenschen halten.

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Kommentar von colacoca2
06.06.2016, 17:43

Danke für die Antwort, die beste übrigens :) Entschuldige, ich sehe sie erst jetzt. Aber ich versuche wirklich, normal mit anderen Menschen umzugehen, aber ich kann die Gesellschaft anderer einfach nicht ab. Und immer wenn mal ein Funke von Gefühlen für jemanden kommt, schotte ich mich emotional sofort ab - unwillentlich! Da ist dieses Gefühl und ich bekomme gleich so Angst vor Verletzlichkeit, dass ich mich total zurückziehe.
Ich habe auch angefangen, mich selbst zu verletzen, warum weiß ich nicht so genau, aber es verschafft so eine Erleichterung und Entspannung, vergleichbar mit Schmerztabletten (ich bin nicht süchtig) ...
Ich sehne mich nach Geborgenheit und gleichzeitig habe ich Angst vor ihr. Jedes mal, wenn mir jemand näher kommt, spüre ich diesen dezenten Ekel. Ich kann(will?) nicht mal Leute umarmen, ohne eine halbe Panikattacke zu bekommen.
Und was am allerschlimmsten ist, ist mein schlechtes Gewissen. Ich kann(will?) nicht über mein eigenes Leid weinen. Beim Verlust eines Angehörigen, fühle ich nichts... Das ist einfach nur krank, das weiß ich, aber ich kann(will?) es nicht ändern, egal wie sehr ich es versuche.
Zudem wurde mir vor ein paar Wochen etwas klar. Es ist möglich, dass ich einmal von einem Erwachsenen missbraucht wurde, kann aber auch sein, dass das einfach nur zufällige Berührungen waren. Jedoch kann ich mich an diese Zeit gar nicht mehr erinnern, bis auf einen einzigen Moment. Sollte man sich mit 8 Jahren nicht an mehr aus seinem Leben erinnern können? Zeugt das möglicherweise von Verdrängung? Ich kenne mich damit nicht aus, aber ich habe recherchiert, klingt das plausibel?

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Hey mir geht es genauso ! Du bist introvertiert wie ich. Sag deinem Arzt dass du Panik hast in fremden Better zu schlafen und dass du es nicht aushälst so lange Zeit Menschen um dich herum zu haben. Ich finde das man Leute wie dich nicht noch unnötig Quälen muss.

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Kommentar von colacoca2
25.02.2016, 17:19

Das Problem ist, dass meine Eltern, nur weil sie an solchen Dingen Spaß haben, mich nicht ernst nehmen und so komme ich weder an meine Krankenversicherungskarte ran, noch unterstützen sie mich, weil es ja eine "Erfahrung, die zum Leben dazu gehört" ist. Ich habe definitiv für mein Alter genug Lebenserfahrung, dessen bin ich mir absolut sicher, deswegen bin ich denke ich auch reifer, als der größte Teil meiner Altersgenossen, aber das kann ich meinen Eltern natürlich nicht erzählen. Wenn die wüssten was ich in meinem Leben schon alles gemacht habe (worauf ich übrigens nicht stolz bin) gäbe es eine riesen Standpauke.

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Kommentar von colacoca2
25.02.2016, 18:12

Das Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern ist sehr gut, sehr viel besser als die Meisten Eltern-Kind Beziehungen meiner Altersgenossen. Ich bin übrigens 15 1/2.

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Frustration. Aber es ist eine Form der soz. Phobie.

Soziale Phobie muss nicht immer totale Schüchternheit bedeuten.

Man hat ebenfalls eine Abneigung gegen zu viele Menschen um sich.

Sowas kenne ich auch. ab 2 Menschen um mich herum, verliere ich den Überblick und fühle mich belästigt.

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Ich glaube, du bist einfach nur introvertiert.
Ist nichts Schlimmes

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