Gibt es ein Steuer Programm für ein GmbH?

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2 Antworten

Eine GmbH ist bilanzierungspflichtig. Sie brauchen ein Buchhaltungsprogramm.

Und auch wenn es nicht vorgeschrieben ist: Die Beauftragung eines Steuerberaters ist eine gute Investition.

Eine seht gute.

Kaffeemaus96 19.07.2017, 10:43

Zum Steuerberater wollen wir auf jeden Fall aber das führen des Buchhaltungsprogramms möchte ich übernehmen. Können sie mir eines empfehlen? Danke für den Rat

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Mojoi 19.07.2017, 10:45
@Kaffeemaus96

Lexware financial Office pro. Kostet nicht die Welt und ist weitestgehend selbsterklärend.

Existenzgründerkurs bei der IHK besucht? Kostet wenig, bringt viel.

Kaufmännische Grundkenntnisse vorhanden? Buchhaltungskenntnisse?

Kenntnisse über Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer?

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Kaffeemaus96 19.07.2017, 10:52
@Mojoi

Dankeschön das werde ich mir mal anschauen.

Also mein Vater hat viele Jahre eine Firma geleitet und übernimmt diese nun bald komplett und ist dann der Gesellschafter. Er möchte mich gern mit ins Boot holen und als Geschäftsführerin einsetzen. Ich muss ehrlich sagen ich habe keinerlei Erfahrungen ! Ich habe die letzten zwei Jahre in einer komplett anderen Branche gearbeitet. Natürlich wird mein Vater mir die erste Zeit ständig über die Schulter schauen und mir vieles erklären aber der ein oder andere Kurs der IHK wird wohl Sinn machen ! Den Existenzgründerkurs habe ich mir schon notiert vielen Dank für den Tipp !

Nein keine Kenntnisse über sämtliche Steuern darum ist ein Berater so oder so nötig allerdings möchte ich mich diesbezüglich natürlich noch weitestgehendst erkundigen.

Ich habe noch einige Monate Zeit.

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Mojoi 19.07.2017, 11:08
@Kaffeemaus96

Da das ein laufendes, langjähriges Unternehmen ist, wird es bereits gewachsene Strukturen geben. Die würde ich nicht einfach so übern Haufen werfen, sondern 1:1 übernehmen und behutsam ändern, was änderungswürdig erscheint. 

Insbesondere sollte man erst einmal verstehen, warum etwas ist, wie es ist, bevor man es ändert, verbessert, abschafft.

Sicherlich wird es auch bereits einen Buchhalter geben und bestimmt gibt es bereits eine Betreuung durch einen Steuerberater. Das würde ich nicht ohne Not ändern.

Tipp: Dass ein Steuerberater ein paar Euro im Monat billiger ist, sollte kein Wechselgrund sein. Dass der alte Steuerberater die Strukturen des Unternehmens kennt und ein verlässlicher Ansprechpartner für das Finanzamt war, ist ein sehr gewichtiger Grund, bei ihm zu bleiben.

Wieviel ein Steuerberater wirklich kostet, sieht man erst, nachdem er den Jahresabschluss erstellt hat. Und das kann man im Vorfeld sehr schlecht vorausplanen, weil man nicht weiß, wieviele Arbeiten anfallen. 

Da sich ein neuer Steuerberater in die Besonderheiten des jeweiligen Mandanten erst einmal einarbeiten muss (und ggf. Korrekturen für vermeintlich oder wirklich fehlerhafte Vorgänge vornehmen muss), ist der erste Jahresabschluss tendenziell teuer. 

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