Gibt es ein Risiko bei einer Blutspende?

8 Antworten

Eine Blutspende hat definitiv Nebenwirkungen: Blutverlust, welcher zu einem temporären Sauerstoffmangel führt. Desweiteren gehen wichtige Mineralstoffe bei der Spende verloren. Der Eisengehalt verringert sich um ein Zehntel.

Jeder bekommt für eine Blutspende 27€. Für eine Thrombozytenspende bekommt man  zwischen 54 und 57€. Diese Angaben kann ich jedoch nur für meine Blutspendezentrale unterschreiben. Die Blutgruppe spielt in diesem Fall keine Rolle. Es ist eine Einheitsvergütung, die jedem Spender zusteht. Man kann sich noch entscheiden, ob man das Geld gerne bar ausbezahlt bekommen will oder per Überweisung aufs Konto.

Ich war gestern das erste mal Blut spenden und muss sagen, dass ich mich immer noch recht schwach fühle und mir heute beim Fahrradfahren die Luft weggeblieben ist. Es ist gar nicht so verträglich wie ich dachte.

Die nachfolgenden Angaben sind meiner Meinung nach sehr aufschlussreich.

Quelle Wikipedia:

Der Blutverlust durch eine Blutspende wird nach der Entnahme in nachstehender Reihenfolge ausgeglichen:

* Kreislaufregulation innerhalb von 20 Minuten

* Flüssigkeitsausgleich innerhalb von 24 Stunden

* Plasmaeiweißersatz innerhalb von zwei Tagen

* Ersatz von Blutzellen innerhalb von zwei Wochen

* Ausgleich des Eisenverlustes innerhalb von acht Wochen, bei Frauen auch länger.

Das sollte nun in Sachen Blutspende die meisten Ungereimtheiten aus der Welt schaffen.

Beim DRK ist Blutspenden auf Freiwilligen Basis. Dafür kostenlos essen und trinken, eine Tüte mit bissl was zum knabbern oder trinken. Kein Geld aber die die zum DRK gehen wissen das und finden das gut.

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Ich habe einen Bekannten, der früher sehr regelmäßig Blut gespendet hat (Die Blutspenden waren aber in Abständen, die als groß genug eingestuft wurden!)! Er hat durch die regelmäßige Blutabnahme verschiedene Allergien bekommen. Ich spende seitdem kein Blut mehr!

ich bin Dauerspender von Plasma und Thrombos. Einmal kam es zu einem Zwischenfall:

Bei der Rückgabe der Blutbestandteile knetete ich den Ball, den man während der Spende bekommt.

Dadurch habe ich quasi "gegen die Strömung" gepumpt. Mir hat es ja keiner gesagt, dass man während der Rückgabe nicht "pumpen" darf.

Jedenfalls floss Blut in das Muskelgewebe. Keine Ahnung ob mir die Schwester die Vene durchgestochen hat oder die Vene dadurch geplatzt ist. Eine Stunde später schwoll mein ganzer Oberarm an und wurde blau. Bis zum Abend hatte ich Schmerzen bis hoch zur Schulter. Bis alles verheilt war dauerte es 2-3 Tage.

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