Gibt es ein Problem mit der ÜBERBEVÖLKERUNG?

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7 Antworten

Mir als Querschnitt der Bevölkerung ist bewußt, dass die Überbevölkerung die Wurzel für die meisten Probleme auf der Welt ist - z.B. Nahrungsknappheit, Krankheits-Epidemien, Kriege um Ressourcen und Wohnraum usw...

Du hast auch Recht damit, dass das Einpendeln mit dem erstarkenden Islam schwierig sein wird, da es im Islam verboten ist, Abtreibungen durchzuführen, und auch Schwangerschaften zu verhindern (z.B. durch Kondome). Man darf Schwangerschaften nur kurzzeitig hinauszögern, wenn beide Partner das so wollen, aber ist dennoch verpflichtet, Kinder in die Welt zu setzen.

Ein Einpendeln wird nur so funktionieren, dass die Menschheit irgendwann wieder an Grenzen stoßen wird, und durch Hungersnöte und Kriege genau so viele sterben, wie geboren werden. Man sieht es ja an den aktuellen Krisenherden, an denen Hunger herrscht. Die Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht, und es gibt absolut keine Möglichkeit, den Hunger zu besiegen - selbst Spenden würden nur dafür sorgen, dass in Zukunft noch mehr Hunger gelitten wird, weil die gewonnenen Resourcen bis dahin wieder für eine Vermehrung der Bevölkerung sorgen würden. Eine politische Einflussnahme von Außen ist dabei nicht möglich, das könnte nur innerhalb der jeweiligen Länder entschieden werden, so wie es in China der Fall war, und das sich seit dieser Entscheidung sehr gut entwickelt hat. Das wird sich aber vermutlich nicht wiederholen.

Erdogan? Islamisierung? Absolut haltlose Faktoren. Die Bevölkerung wird extrem ansteigen, ob da mehr Muslime bei sind oder nicht wird nichts damit zu haben. Sie wird steigen. Was nicht gerade begrüßenswert ist. Denn damit einher geht die Schere arm - reich auseinander. Es wird immer mehr Armut geben. Das wird zu mehr Flüchtlingen führen, zu Kämpfen, zu Kriegen, um das eigene Wohl. Und besonders um Ressourcen! Gerade im asiatischen und afrikanischen Raum muss es mehr Wohlstand geben, damit die Geburtsraten sinken, um ein Gleichgewicht zu wahren.

Wenn die Anzahl der Menschen die ökologische Tragfähigkeit ihres Lebensraums überschreitet, dann sprechen wir von einer Überbevölkerung. 

In Bangladesch leben auf rund 150.000 km² über 160 Millionen Menschen. Deutschland ist mind. doppelt so groß und hat nicht halb so viele Einwohner.
Kasachstan hingegen hat eine Fläche von über 2.5 Millionen km² und keine 20 Millionen Einwohner.

Wenn man das weiß und von Überbevölkerung spricht, dann muss man im gleichen Satz noch die geistige Behinderung ansprechen.

Muss oder Soll dieses Problem überhaupt ernsthaft gelöst werden?

Jeder Mensch, der im Ansatz denken kann, der wird nicht über eine Debatte sprechen, da jedem klar ist, was das Problem ist.

Hallo.

Das Problem liegt in Afrika. Nicht an der Möglichkeit genug Waren zu haben, sondern, die Korruptionen müssen sehr streng behoben werden.

Die Überbevölkerung ist kein Problem:

1) Entweder pendelt es sich friedlich ein.

2) Die Umweltgifte vermindern die Fruchtbarkeit ausreichend, der Bevölkerungsdruck vermindert den Wunsch nach Kindern (wie bei Ratten auch).

3) Bei Überbevölkerung kommt es eben vermehrt zu Nationalismus und wenns richtig arg wird um den Kampf von Land und Ressourcen (Trinkwasser, Nahrung): Also Krieg. 

4) Bei zu vielen Menschen steigt die Gefahr von Seuchen.

Das Problem ist nicht die Überbevölkerung, sondern die Verteilung der Rohstoffe und ihre Nutzung.

Die Weltbevölkerung wird durch das Nahrungsangebot begrenzt. 

Man muss nur dafür sorgen, dass die die zu viel sind auch in den Ländern verhungern wo sie durch eine verfehlte Familienpolitik zur Welt gekommen sind.

Warum fängst nicht du damit an an Hunger zu streben? Wäre doch fair, oder? 

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@stefanbluemchen

Es geht immerhin um das globale Gleichgewicht. 

Dank dem demographischen Wandel wächst unsere Gesellschaft ja nicht mehr!

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@stefanbluemchen

Ich glaube der Antwortgeber hat sich etwas unklar ausgedrückt. Eine fehlerhafte Familienpolitik führt unweigerlich zum Bevölkerungsrückgang, da ein ausreichendes Nahrungsangebot nicht mehr zur Verfügung steht.

Das hängt eng mit dem Attraktormodell in der Chaostheorie zusammen, welches der Größe einer Population ein auf negativer Rückkoppelung basierendes Regelungssystem zuschreibt.

Diese Dinge haben nichts mit Menschlichkeit oder ethischen Schuldzuweisungen zu tun, sondern sind nun einmal mathematische Tatsachen.

Ich finde es im übrigen bedenklich, den Menschen, die heute leben, eine ethische Sonderstellung zuzuweisen.. Dabei vergessen wir leicht, dass die Handlungen von heute auch zukünftigen Generationen Schaden zufügen können.

Für (natürlich ebenfalls leidensfähige) Tiere können wir nicht die selbe Empathie aufbringen, wie für einen Menschen, obwohl von einem objektiven Standpunkt zunächst kein Bewusstsein Priorität hat.

Das lässt mich stark an der menschlichen Entscheidungskompetenz zweifeln...

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