Gibt es ein Land wo Sterbehilfe auch für nicht körperlich kranke erlaubt ist?

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3 Antworten

Das wäre wohl zu viel des Guten, findest du nicht?

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WastedYout 29.09.2016, 22:57

Ja wo man jemanden sterben lassen kann wenn es ihm nur noch schlecht geht und er nicht mehr will. Wo gibt es denn sowas?

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FelinasDemons 29.09.2016, 23:04

Soweit ich weiß sind Depressionen behandelbar. Krebs zB nicht. Weshalb ich diese Art von Sterbehilfe als "unnötige Verschwendung menschlichen Lebens" sehe. Zu sterben, wegen eines Problems, dass man behandeln und in der man sogar Besserung erlangen kann, finde ich extrem traurig und vor allem Schade. Ich leide zwar selbst an Depressionen und Suizidgedanken, jedoch würde ich einer Sterbehilfe für depressionskranke Menschen definitiv nicht befürworten. Denk doch mal nach wieviele Menschen Depressionen und Suizidgedanken haben. Es würde boomen, obwohl die meisten eigentlich eine Chance hätten. Also ja, es ist zu viel des Guten einen Menschen mit Depressionen beim (unnötigen) Suizid auch noch zu helfen/assistieren.

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WastedYout 30.09.2016, 14:11

Was definierst du als behandelbar? Mit Medikamenten vollpumpen?

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FelinasDemons 30.09.2016, 14:21

Nein. Es geht auch ganz ohne Medikamente;) Schon mal was von Selbsthilfe gehört oder Gesprächstherapie?? Und noch was : Ich bin zwar dagegen, dass man Sterbehilfe für depressive Menschen anbietet. Jedoch denke ich auch, dass wenn eine Person wirklich alles Menschenmögliche(Therapien, Selbsthilfe, Medikamente) getan hat und immer wieder gescheitert ist. Also die Depression siegt, dann soll er das tun was er für richtug hält. Aber niemals sollte der Staat so was supporten. Das ginge einfach viel zu weit.

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WastedYout 30.09.2016, 16:11

Leute denen man ohne Medikamenten wirklich helfen kann denen geht es auch nicht wirklich schlecht. Würde der Staat Leute die du beschrieben hast die Möglichkeit geben zu sterben beaufsichtigt dann würde man vielen Leuten es ersparen menschen von den Gleisen zu kratzen oder den Anblick wie jemand von nem Hochhaus springt

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FelinasDemons 30.09.2016, 16:25

Aaah. Was für eine dämliche These, aber okay. Da hast recht, dass würde wohl einige Trauma ersparen. Jedoch zum Preis, dass sich die Suizidrate vervielfacht und dementsprechend es viel mehr Trauernde zurücklässt. Was ist wohl schlimmer eine Wildfremde Person dabei zu sehen wie sie sich umbringt und etvl nach mehr oder weniger Therapien wieder damit klarzukommen. Oder Familie/Freunde, die ihr Leben lang trauern werden. Und wohl nie damit abschließen können, eine Person zu verlieren, die sie geliebt haben. Was tut denn mehr weh, an was zerbricht man eher. Ich nehme lieber (kurzzeitig) traumatisierte Lockführer/Beobachter etc in Kauf statt für immer gebrochene Menschen. Du scheinst wirklich überhaupt keine Ahnung zu haben, was allein schon mit den Eltern des Selbstmörder passiert. Sie verlieren ihr Kind, weil der Staat meint er wäre depressiv genug statt die Therapie-/Selbsthilfe-Möglichkeiten zu verbessern! Denkst du wirklich die befürworten so etwas?! So etwas krankes und moralisch verwerfliches. Depressionskranke sollen keine Sterbehilfe bekommen.PUNKT. Du siehst das nunmal anders, ich nicht. Jedoch akzeptiere ich deine Meinung, du nicht. Stattdessen soamst du mich zu, was willst du damit erreichen? Das ich dieser absurden Idee zustimme? Darauf kannst du lange warten, das wird nie passieren. Wenn jemand sterben will, dann soll er das tun, wenn er wirklich keine andere Möglichkeit sieht. Aber er soll andere bitte nicht da mit reinziehen.

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WastedYout 30.09.2016, 16:51

Ich rede nicht davon das jeder larry Suizid begehen darf sondern davon das Leute nach nicht erfolgreichen Therapien die Möglichkeit bekommen sollen sich umbringen zu lassen

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FelinasDemons 30.09.2016, 17:00

Und ich bleibe bei meiner Meinung : Nein. Keine Sterbehilfe für Menschen mit Depressionen. Meine Argumente dagegen hast du ja gelesen. In den meisten Fällen, eigentlich in allen, braucht man Geduld und Stärke um die passende Hilfsmöglichkeit zu finden. Gründe dagegen gibt es ja reichlich genug. Und auch wenn du's nicht wahrhaben willst, es gibt auch Menschen die mit starken Depressionen auch ohne Therapie/Medikamente lernen damit umzugehen. Niemand sagt das wäre einfach oder es gäbe nicht auch mal viele Tiefschläge. Aber es ist möglich. Ich verstehe deine Gründe, weshalb du dafür bist (weiß jetzt nicht ob du selbst betroffen bist). Aber das wäre einfach nicht Ordnung. Es wäre mehr als nur falsch und verwerflich. In manchen Punkten ist es dann auch irgendwie positiv, dass Suizid ein Tabu-Thema. Falls das deine Idee/Wunsch was weiß ich verhindert, dann soll es bitte auch so bleiben. Obwohl ich es in anderen Punkten gerne nicht als Tabu sehen würde..

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WastedYout 30.09.2016, 19:28

Erstmal bin ich selbst betroffen aber das der Stadt so etwas nicht unterstützt wäre kein Grund für mich es nicht zu tun

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FelinasDemons 30.09.2016, 20:26

Klar,wäre das für manche kein Hindernis, wenn der Staat es verbietet. Aber bestimmt nicht für alle. Glaub mir, es würden sich viel mehr Menschen "trauen" Suizid zu begehen, wenn es eine Sterbehilfe dafür geben würde. So weit soll es nicht kommen.

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