Gibt es ein Land oder Insel wo man ein schönes Haus für 120.000Euro bekommt?

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8 Antworten

In Bolivien kriegst du für 120.000 ein ganzes Stadtviertel ;-) und kommst mit 700 Euro monatlich völlig problemlos über die Runden.

Ob man dort insgesamt "besser als in Deutschland" lebt, bezweifele ich allerdings. Das Meiste Zeug ist zwar billiger - Elektronik ist allerdings beispielsweise wesentlich teurer als hierzulande und auch in den USA. Das Gesundheitssystem ist nicht gerade dolle, in der Stadt (=Santa Cruz) geht es allerdings. Und so Vorschriften etwa in Sachen Lebensmittel, Tiermast und so sieht man dort auch nicht so eng, Milchvieh wird da volle Kanne mit Antiobiotika und Hormonen vollgespritzt und dergleichen. Dafür gibt's kandierte Kokablätter an Tankstellen zu kaufen.

Nein, vollgespritztes Fleisch möchte ich nicht, ich möchte gesund leben wo die Viecher noch Auslauf haben.

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@lachs4709

Griechenland ist sehr schön. Wenn die demnächst endlich aus dem Euro ausscheren und wieder eine butterweiche Drachme einführen, wird das ein absolutes Paradies für deutsche Rentner, dann wird deren Geld dort ständig mehr wert.

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@Skinman

Das habe ich mir auch schon gedacht. Am besten noch warten bis sie aus dem Euro raus sind. Aber das kann noch lange dauern, da das nächste Hilfspaket schon geschnürt ist.

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Das ist schon ein wenig schwierig. In Spanien z.B. bekommt man für ab 60000 aufwärts sogenannte Adosados (Reihenhäuser) zzgl. grob gesagt 10-12% Steuern und sonstige Kaufnebenkosten. Das ist dann aber weg vom Schuss (hatte selbst genausowas besichtigt vor einer Weile) Die üblichen Preise fangen bei 90-120 Tausend für ein Häuschen an und dann meist kein freistehendes. Bei schönen Wohnungen geht es grob bei 70 los. Momentan ist der Markt auf einem Tiefpunkt. Mit 700€ wäre es machbar aber viele ziehen von hier nach ein paar Jahren wieder zurück nach Deutschland. Da sind viele Sachen eben anders, insbesondere die Arztversorgung.

Thailand, bei dem Geld machbar und es lebt sich gut dort aber bei Problemen ist man wirklich aufgeschmissen und die Visabestimmungen wurden letztes Jahr verschärft. Südamerika: Paraguay / Chile / Argentinien preislich machbar und sehr angenehmes Leben dort, auch wenn es arme Länder sind und eine ganz andere Welt.

Oft liegt es dann weniger am Geld sondern dem Ort, man weiss ja auch nicht deine Vorkenntnisse / Preferenzen, etc

Auf den Phillippinen kannst du schon fuer weniger Geld dir ein schoenes Haus bauen. Die Gruendstueckspreise sind hier sehr niedrig im Gegensatz zu Deutschland..

Ferner sind die allgemeinen Lebenshaltungskosten auf den Phillippinen sehr gering. Man kann mit 700 Euro gut ueber die Runden kommen, aber es darf nichts dazwischen kommen, wie eine Krankheit usw.

Du musst dich naemlich hier privatversichern und diese Versicherungen sind sehr teuer fuer einen Rentner mit geringem Einkommen. Es gibt zwar die staatliche Krankenversicherung, da bezahlt man nur 72 Euro im Jahr, die uebernehmen nur die Kosten fuer eine stationaere Aufnahme ins Krankenhaus. Alle anderen Arztbesuche und auch Medikamente muss man hier bar bezahlen.

Hast du dir das alles gut überlegt?

Ich habe mir mal deine anderen Fragen durchgelesen, deshalb frage ich.

Natürlich bekommst du für das Geld in vielen Teilen der Erde ein schönes Haus und mit der Rente von 700,- EUR lässt es sich in Tailand bestimmt auch gut leben.

Die Frage die sich meistens erst stellt wenn es zu spät ist, ist was macht man im Krankheitsfall oder wenn man im Alter auf fremde Hilfe angewiesen ist?

In vielen billigen Ländern gibt es keine richtige Krankenversicherung und man muss alles selbst bezahlen.

Ist man auf regelmäßige Medikamente angewiesen, z.B. nach einem Herzinfakt oder Ähnliches ist das Geld oft schnell verbraucht.

Dazu kommt wenn du deine Wohnung verkaufst hast du zwar eine Stange Geld, aber du bekommst weltweit keine Zinsen.

Aus diesem Grund investieren die Leute momentan sehr viel in Immobilien.

Ebenfalls zu überlegen wäre ob du tatsächlich mit allen Konsequenzen auswandern  und den Status als Deutscher aufgeben willst.

Mein Vorschlag wäre, sicher erst einmal umzusehen. Land und und Leute kennen zu lernen und sich dann zu entscheiden. Du kannst dich als Rentner ohne Probleme für längere Zeit im Ausland aufhalten.

Und anstatt die Wohnung jetzt zu verkaufen, wäre es besser wenn du sie vermietest und langfristig von den Mieteinnahmen profitierst.

Wenn du keine Verwandten hast , könntest du eine Wohnungsverwaltung  mit der Betreuung und Vermietung beauftragen.

Miete und Rente reichen vielleicht nicht für Eigentum im Ausland, aber wenn man sich mal überlegt, dass das Existenzminimum in Deutschland bei 400,- € + Miete veranschlagt wird, kannst du davon ausgehen, dass selbst 1000,- Euro selbst in Europa, z.B. Rumänien oder Polen vollkommen ausreichend wäre.

Man hört und liest leider immer wieder, dass die Probleme im Alter und durch mangelndes Sozialwesen dazu führt, das die Aussteiger wieder zurück nach Deutschland kommen.

Schlecht wenn man im Ausland sein Kapital gebunden hat, z.B. durch eine Immobilie.

Eine weitere Option wäre der Mietkauf. Schon mal gehört?

Der Mieter kauft praktisch die Wohnung und zahlt sie mit der monatlichen Miete ab.

In der Regel sind 20 % des Kaufpreises bei Vertragsabschluss fällig.

Das wären in deinem Fall 30.000,- EUR

Als Polster, neben der Rente und der Miete, dürfte das auf jeden Fall reichen.

Ich habe dir mal einen Link kopiert wo das Model Mietkauf ausführlich beschrieben wird.

https://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/bauen_wohnen/finanzierung/mietkauf.jsp

Einfach den Link anklicken.

Ein Tipp:

Falls dich der Interessent für deine Wohnung weiter mit dem Preis nervt und du nicht sicher bist wie viel die Wohnung tatsächlich wert ist, kann du dich beim TÜV mal über einen Sachverständigen informieren.

Die erstellen beim TÜV auch Wertgutachten für Immobilien.

Auf jeden Fall Alles Gute und viel Erfolg!

Du hast vollkommen recht mit dem vermieten. Ich habe diese auch schon seit 1992 vermietet. Nur gab es immer wieder mit den anderen Eigentümern Stress und die obige Eigentümerin hat das DG von meinem Bruder günstig gekauft und hat dann einfach den Dachboden ausgebaut was gemeinschaftliches Eigentum war. Und da sie nur 250/1000 zu bezahlen hat und ich 375/1000 und der untere Eigentümer einen guten Draht zu der oberen Eigentümerin hat, haben die mich regelmässig bei den Eigentümerversammlungen überstimmt. So dass ich irgendwann zum Punkt kam wo ich sagen musste jetzt machen das meine Nerven nicht mehr mit. Dann hat sie sich vor meinem Fenster einen riesigen Balkon mit 2,25m Tiefe hingebaut, ein hässliches Stahlgestell und so ging es immer weiter.

Allerdings muss ich sagen, dass jetzt auch noch die Garageneinfahrt im letzten Jahr beschlossen wurde zu machen, vor drei Jahren wurde eine komplette neue Wollwärmeschutzisolierung gemacht, neue Fenster wurden rein gemacht ein nagelneues Treppenhaus mit Granit, das Garagendach und eine Trennwand wurde erneuert, ein neuen Fahrradstellplatz mit Überdachung wurde gemacht, neue Dachrinnen kamen hin, rings ums komplette Haus wurde ausgegraben und eine Dämmsperre eingebaut mit neuen Lichtschächten versehen und eine neue Solaranlage wurde installiert. Im Prinzip ist jetzt alles was gemeinschaftliches Eigentum ist, erneuert. Und da hast Du vollkommen Recht. Jetzt könnte ich Rendite ziehen, ohne dass in den nächsten Jahren irgend wie wieder was kommt. Ich hatte die Wohnung 105 QM, mit Keller, EK, Garage und Stellplatz und Solaranlage mit Balkon nur 3 Wochen ausgeschrieben und über 300Zugriffe gehabt bei ca. 15 Interessenten. Also ich muss sagen, dass die Nachfrage enorm war. Nicht einmal einen Monat ausgeschrieben und mehrere Interessenten und nach 3 Wochen hat der erste zugesagt und jetzt in 2 Wochen Notartermin. Vielleicht habe ich die Wohnung zu billig verschleudert. Ich hatte die Wohnung schon vor 6-7 Jahren ausgeschrieben, da hat sich gerade einmal einer gemeldet. So ein Ansturm hatte ich noch nie.

Auf der einen Seite ist jetzt alles gemacht und man bekommt den Kredit sehr günstig und die Leute die noch Geld haben sehen, dass das Geld auf der Bank nichts mehr bringt und kaufen sich deshalb Immobilien. Hinzu kommt noch dass mein Mieter gerade zum 31.3.15 gekündigt hat. Hätte ich jetzt wieder neu vermietet, wäre es etwas schwieriger gewesen zu verkaufen. Das war dann letztendlich doch der Ausschlag zu verkaufen. Aber oft bleiben Leute auch nur ein Jahr drin. Aber generell hast Du absolut Recht. Mein Vater sagte mir, was machst Du mit dem Geld. Ich solle mir ein Haus kaufen. Aber dazu habe ich zu wenig Geld. Müsste dann noch knapp 250.000 Euro Kredit aufnehmen. Ich habe auch eine Kaltmiete bekommen von ca. 700 Euro beim jetzigen Mieter und hatte mit ihm Glück. Bei den vorherigen Mietern schaute es nicht so gut aus. Zwei Stück gingen hintereinander in Insolvenz und ich hatte da knapp 20.000 Euro verloren und musste mich mit denen rumschlagen, inkl. Gerichtsvollzieher, Insolvenzverwalter, Schuldenbereiniger etc. Hier wäre vielleicht besser gewesen die Mieter noch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und lieber 2 Monate leer stehen zu lassen. Aber das ist jetzt Geschichte.

Ich habe schon gelesen von einem Mietkauf. Wie ist es das. Gehört einem da die Wohnung noch und muss man dann selber immer noch zu den Eigentümerversammlungen oder ist das Sache des potentiellen Käufers der da hin muss?

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In Paraguay bekommst du dort z.B. eine anständige Residenz und kannst mit dem Geld durchaus sehr gut leben. Dort gibt es auch viele deutsche Siedlungen.

Nur bedenke immer eins: Egal wohin du auswanderst, kaufe nie ein Haus o.Ä. von einem Deutschen / Europäer. Diese haben sich meist selbst beim Hauskauf abziehen lassen und versuchen das Geld dann entsprechend wiederzubekommen.

Hier muss man doppelte Vorsicht walten lassen.

Ok, aber dann sein, dass ich auch von einem Paraguayaner abgezogen werde und muss es letztlich auch wieder an Europäer/Deutsche verkaufen.

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Geh nach FLORIDA, USA. zu emfehlen ist auch ATLANTA, GEORGIA, den Bundesstaat IDAHO, NEW YORK CITY oder Long Island, CALIFORNIA. das wärn' so meine primären ziele wenn ich du wär.

Alles ist gut, so lange man gesund ist.

Wenn die Probleme kommen, streben die Leute z.B. von Mallorca zurück nach Deutschland.

Vom glücklichen Ruheständler zum Sozialfall

20-12-2007

Viele deutsche Rentner kommen mit Wunschvorstellungen vom sorgenfreien Ruhestand nach Mallorca,haben aber nicht bedacht, wer sich in schlechteren Zeiten um sie kümmert. 

Die Aktenstapel auf seinem Tisch bereiten dem deutschen Konsul Wolfgang Wiesner Kopfzerbrechen. Hinter jeder Mappe mit Vermerken, Notizen und Formularen verbirgt sich das Schicksal eines Mallorca-Residenten, für den sich sonst keiner zuständig fühlt - soziale Notfälle, die zwischen nationalen Zuständigkeiten durchrutschen oder sich so zuspitzen, dass sie schließlich bei Wiesner auf dem Tisch landen.

Die zunehmende Zahl der Mallorca-Senioren in finanziellen und gesundheitlichen Nöten bereitet der deutschen Auslandsvertretung schon seit Längerem Sorgen. Der deutsche Konsul bekommt derzeit beispielsweise von Pflegeheimen zu hören: „Wenn Sie sich nicht um den Fall kümmern, laden wir die Patientin vor Ihrer Tür ab." Familienangehörige sind verschollen oder fühlen sich nicht zuständig, der spanische Staat auch nicht, die Betroffenen brauchen sofortige Hilfe. „Allein in den vergangenen zwei Wochen waren es vier sehr schwere Fälle", sagt Wiesner. „Und wir erfahren im Konsulat nur von der Spitze des Eisbergs."

http://www.pflegetagegeldversicherungen.de/PflegeversicherungAusland.html

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wenn Du es gefunden hast, komme ich mit ,   *lachen*.

Würde auch gerne auswandern.

Ja, komm mit. Dann wandern wir zusammen aus und du bringst deine 120.000Euro auch mit. Für 240.000 Euro wird sich doch was finden lassen mit Swimmingpool.

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@lachs4709

kann ich nicht machen, da wäre meine bessere Hälfte nicht mit einverstanden. Aber schau mal in Spanien oder interessiert Dich Ungarn?

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