Gibt es ein islamisches Land, in welchem die Gesellschaft offen und tolerant gegenüber Minderheiten ist?

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5 Antworten

So wie es gelesen habe war dar Osmanische Reich sehr tolerant. Es hat sich auf drei Kontinente verbreitet auf denen jetzt mehr als 60 Länder gegründet wurden. Sprich, ein mehr völker land, dass hauptsächlich von den türken regiert wurde. Die waren so gerecht, dass sogar der eroberer von Istanbul ein strafprozess gegen einen jüdischen normal bürger verloren hat, so dass laut sharia die hand des sultans abgehackt werden musste (jedoch wollte das der jüdische bürger nicht mehr). Es haben unter der herrschaft juden, christen und andere "regionale" religion gelebt. Es wird zwar behauptet, dass der osmanische reich "böse" war aber wenn man sich  bspw griechenland und bulgarien anschaut, wo die osmanen mehr als 400 jahre regiert haben, sieht man das die menschen nicht unterdrückt wurden um ihre religionen zu ändern. Ganz im gegensatz wurden viele muslime in andalusien von den kreuzzugritter getötet, sodass es heute keine "einheimische" muslime mehr in spanien gibt.

Ich weiß das ich jetzt zu tote gesteinigt werde weil ich pro türkisch oder muslemanisch geschrieben habe aber jeder sollte sich mit der geschichte befassen und sich auch mit objektiven quellen auseinandersetzen.

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Kommentar von juergenmuller
25.04.2016, 12:20

danke für diese informative, ausführliche aber vorallem richtige antwort. ich habe selbst recherchiert und es stimmt. das osmanische reich war sehr tolerant

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Kommentar von waitforit3
25.04.2016, 12:45

haha muslemanisch hört sich schon ziemlich witzig an :) *muslimisch*

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Kommentar von oli66
25.04.2016, 13:10

Von mir aus muslimisch :)

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Ich würde sagen der Iran, aber da gibt es natürlich auch extrem streng gläubige Schiiten, die andere Religionen nicht akzeptieren. Im Gegensatz zu Saudi Arabien ist der Iran dennoch am tolerantesten.

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Kommentar von Zicke52
26.04.2016, 17:18

Iran? Soll das ein Witz sein?

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Das hängt von deiner Definition eines islamischen Landes ab. Ich würde jetzt Libanon sagen, obwohl dies natürlich kein islamisches Land im klassischen Sinne ist. 

Ansonsten, von einem Staat der lediglich auf der Religion basiert kannst du nicht wirklich Religionsfreiheit erwarten. Dies ist ein Widerspruch an sich (ein Blick in die deutsche Geschichte reicht da).

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Kommentar von Lyriker87
24.04.2016, 22:09

Ganz einfach: Islamische Bevölkerungmehrheit macht ein islamisches Land aus.

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Kommentar von NoRegret
24.04.2016, 23:07

Im Osmanischen Reich, die mit Scharia geführt wurde, durfte jeder seine eigene Religion behalten. Es ist einem Muslim oder gar einem islamischen Land nicht gestattet jemandem den Islam aufzuzwingen oder ihn wegen seiner Religion zu diskriminieren. Wie viel die heutigen "islamischen" Länder wirklich mit Scharia zu tun haben, ist leider fraglich.

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Da Marokko selbst von einer Minderheit, den Alawiden regiert wird und mir keine Übergriffe gegen Christen und Juden bekannt sind, die vom Staat toleriert werden, werfe ich mal den Hut für dieses Land in den Ring.

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Kommentar von Zicke52
26.04.2016, 17:16

Dachte ich auch, da in der marokkanischen Verfassung Religionsfreiheit garantiert wird. Nach näherer Recherche musste ich aber feststellen, dass dieses Wort dort keineswegs die gleiche Bedeutung hat wie bei uns: es gilt nur für Ausländer, und auch die dürfen ihre Religion nur selbst ausüben, aber nicht mit einem Moslem über deren Inhalt sprechen oder religiöse Literatur verbreiten, denn der Versuch, "einen Moslem in seinem Glauben zu erschütten", steht unter Strafe.

Google mal "Fluchtgrund: Unglaube", da siehst du am Schicksal von Kacem El Ghazzali, wie es in Marokko um Religionsfreiheit bestellt ist.

Auch die Journalistin Zineb El Rhazoui verdankt ihrem Einsatz für Menschenrechte mehrere Gefängnissaufenthalte. Sie lebt heute in Frankreich und war unter anderem Mitarbeiterin bei Charlie Hebdo. Den Attentaten ist sie nur entkommen, weil sie zu dem Zeitpunkt auf Urlaub war. Einige freundliche Gläubige wollen sich aber damit nicht abfinden und überschütten sie mit Todesdrohungen - sie ist heute die bestbewachte Frau Frankreichs. In einem neulichen Interview sagte sie, dass sie als Frau in Marokko nichts wert ist, vor einem Gericht gilt z.B. ihr Zeugnis nur die Hälfte dessen eines Mannes.

Allein Tunesien scheint zur Zeit das Prädikat "tolerant" zu verdienen, aber ich weiss auch nicht, ob wir alle Information hierzu haben.

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Die Türkei war es zumidest  vor Erdogan

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Kommentar von Melanie0101
24.04.2016, 21:57

Einfach nur loool... eher das Gegenteill

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