Gibt es ein gesetz indem steht, dass man geschenke zurücknehemen darf? ...

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11 Antworten

  1. Geschenk - Rückforderung durch den Schenker a) bei Verarmung des Schenkers, § 528 BG

Ein Geschenk kann immer dann zurückgefordert werden, wenn der Schenker nach der Schenkung seinen eigenen Unterhalt nicht mehr finanzieren oder gesetzliche Unterhaltsansprüche gegenüber Verwandten oder seinem Ehegatten nicht erfüllen kann.

Liegen diese Voraussetzungen vor, ist der Beschenkte zur Rückgabe des Geschenkes verpflichtet, wenn der Schenker dies verlangt.

b) bei schwerer Verfehlung oder grober Undank, § 530 BGB

Der Schenker kann die Schenkung widerrufen und das Geschenk anschließend herausverlangen, wenn sich der Beschenkte einer schweren Verfehlung gegen den Schenker schuldig gemacht hat.

Das gleiche gilt, wenn ein naher Angehöriger des Schenkers sich groben Undanks schuldig gemacht hat.

Danke für den Stern.

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-ich weiss einen fall, da wurde ein gr. geschenk schon häuschen oder so- durch enttäuschung die die schenkerin zugefügt bekam von den b.beschenkten, also sie überlegte sich dies anders, und führte es aus. was ich aber schon denke, es muss mit dem beschenkten abgesprochen sein, nicht bei nacht und nebel wiederholen, dann wärs wahrscheinlich dann tatsächlich gestohlen, und könnte auch aungezeigt werden, vermutl.-

Aus zwei Gründen: Du gehst pleite oder der beschenkte reagiert unangemessen. Also er bleidigt dich weil du ihm was geschenkt hast, dass er nicht wollte (Grober Undank).

Einfach wieder an dich nehmen darfst du das Geschenk nicht, das wäre Diebstahl, da das Eigentum durch die Schenkung auf die andere Person übergegangen ist.

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Unter bestimmten Umständen (siehe auch den Beitrag von "Menevea") kannst du aber die Rückgabe fordern und erforderlichenfalls auch gerichtlich durchsetzen.

So ein Gesetz gibt es nicht, geschenkt ist geschenkt.
Es gibt aber Länder, wo es sich nicht gehört, ein Geschenk vor den Augen aller Gäste auszupacken, weil das den Geber blamieren könnte oder ihm peinlich wäre. Man macht das dort erst später, wenn die Party vorbei ist und man wieder allein ist. Dass man sich gefreut hat, muss man dem Geber anschließend noch mitteilen. Man schreibt ihm ein Kärtchen oder ruft ihn an. So merkt er auch nicht, wenn der Beschenkte sich nicht gefreut hat!

Das hat auch was, findest du nicht?
Also sei nicht gekränkt, wenn dein Geschenk nicht gleich ausgepackt wurde.

ja, das ist glaube ich so... aber ich kann es gerade nicht mit paragraphen begründen

geschenkt ist geschenkt und wiederholen ist gestohlen - dazu brauch man doch kein gesetz ^^

In Deutschland gibt es für alles Gesetze und Vorschriften. Deshalb verdienen Anwälte auch so gutes Geld, weil da keiner durchblickt!

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ähm... über sowas gibts kein Gesetz... aber es gehört sich einfach nicht ein Geschenk zurückzunehmen, selbst wenn der Beschenkte nix damit anzufangen weiss...

Doch, gibt es. Siehe mein Beitrag. Klingt zwar komisch aber grober Undank ist ein Grund für die Rücknahme eines Geschenks.

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Geschenkt ist Geschenkt, wieder holen ist gestohlen...

klar, wenns ein picasso war!

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