Gibt es ein Gesetz bei gefährdung eines ungeborenen Kindes?

5 Antworten

Hi! Ich bin auch ein Gegner von Rauchen, Trinken, Drogen... in der Schwangerschaft. Aber als ich Schwanger war, hatte ich doch mal Lust auf ein Gläschen Sekt. Mein Mann ist ausgetickt. Da wollte ich mit ihm abmachen, daß wir alle beide, als werdende Eltern, den Rest der Schwangerschaft GEMEINSAM auf Rauchen, Drogen (tun wir beides sowieso nicht) und Alkohol (mal hin und wieder ein Glas) verzichten. Antwort: "Warum sollte ich, Du bist doch schwanger!" Das stimmt zwar im großen und ganzen schon, aber weshalb sollen gegen die Mama Maßnahmen ergriffen werden, während der Papa ungestört vor ihren Augen machen darf was er will???? Klar, weil die Mama das Kind im Bauch trägt und die Gesundheit des Kindes gefährdet. Aber ich finde, da sollte der werdende Papa genauso zu absoluter Abstinenz verdonnert werden, dann würden sich solche Fragen wie diese auch erübrigen.
Auch später ist es doch noch so: Mama buckelt und verzichtet, Papa macht was er will - gerecht????

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Wie das die Partner untereinander handhaben ist deren Sache. Wie die Mutter mit dem ungeborenen Nachwuchs verfährt aber eben nicht. Sollte es zumindest nicht...

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@Reiswaffel87

Es kann aber auch nicht sein, daß die Mutter in Grund und Boden verdammt wird und der Papa weiterhin unbekümmert macht, zu was er Lust hat - deshalb gehören zum Eltern werden immer zwei. Somit ist die Vernunft auch bei beiden angebracht. (Mal abgesehen davon, sollten alle auch ohne Elternschaft so gescheit sein, sich nicht die Hucke vollzusaufen).

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@Kehrwisch

Es geht hier nicht um verdammung und schon garnicht um ein gläschen sekt.

es geht um eine akute gefahr durch übermäßigen drogen-, nikotin und alkoholkonsum während der schwangerschaft, und da ist es vollkommen egal was der mann tut...

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@Kehrwisch

Klar sollte auch der Mann seinen Teil während der Schwangerschaft zu einem guten Zusammenleben beitragen. Das kann man zwischenmenschlich ja durchaus regeln oder sollte das zumindest können. Das ist und bleibt aber eben eine Frage des Zusammenlebens und nicht der Gefährdung des Kindes. Das ist eine ganz andere Kategorie. Da schließe ich aber auch mit ein, dass der Mann, wenn er schon nicht generell auf das Rauchen verzichtet, das nicht in Gegenwart der werdenden Mutter tut.

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Das ist das Gesetz, dass auch BMW-Fahrern (sorry, liebe BMW-Fahrer!) verbietet, bei Tempo 200 zwei Meter vor deinem Kofferraum die Lichthupe anzuwerfen. Und das deine Nachbarn beschützt, wenn du wieder den Holzkohlengrill rausholtst.

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Der Bußgeldkatalog verbietet Müttern das Rauchen in der Schwangerschaft? Interessante Sache...

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@Reiswaffel87

... achja, das mit der Ironie sollte ich lassen, da brauchts halt ein bisschen...

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@Brombaerin

Es gibt hier so viele Deppen, dass ich für Ironie, zumindest auf gutefrage.net, inzwischen nicht mehr zugänglich bin.

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@Reiswaffel87

kann ich dir nur zustimmen. wenn auf die hälfte der antworten ironie, belehrungen und beleidigungen kommen, finde ich das schon sehr nervig und am thema dieser plattform vorbei...

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@SchoLi

Naja, da gibts doch ne lösung...

Achtung, Ironie!

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"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt." Art. 2 (1) GG

Eine Schwangere Frau die z.B. Zigaretten raucht entfaltet zwar damit ihre Persönlichkeit, aber sie verletzt das Recht des ungeborenen Babys:

"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." Art. 2 (2) Satz 1 GG

Man könne jetzt argumentieren, dass das Grundgesetz nicht auf ungeborenes Leben anwendbar ist, jedoch urteilte das Bundesverfassungsgericht bereits 1975:

"Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2 Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG)."

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