Gibt es ein chinesisches Alphabet?

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8 Antworten

Hànyǔ Pīnyīn Fāng'àn (chinesisch 漢語拼音方案 / 汉语拼音方案 ‚Programm zur Fixierung der Laute im Chinesischen‘), meist nur kurz Pinyin, zur Abgrenzung von Tongyong Pinyin auch Hanyu Pinyin genannt, ist die offizielle chinesische Romanisierung des Hochchinesischen in der Volksrepublik China.

Diese phonetische Umschrift auf der Basis des lateinischen Alphabets wurde vom Staatsrat am 6. Februar 1956 offiziell beschlossen und Ende 1957 genehmigt. Sie löste damit auf dem Festland die 1921 eingeführte nicht-lateinische Zhuyin-Umschrift (Bopomofo) ab.

Gleichzeitig wurden die vereinfachten chinesischen Schriftzeichen (Kurzzeichen) zum offiziellen Schriftsystem der VR China.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin

Pinyin IPA Beschreibung b [b̥] stimmloses b

p [pʰ] wie im Deutschen, behaucht

m [m] wie im Deutschen

f [f] wie im Deutschen

d [d̥] stimmloses d

t [tʰ] wie im Deutschen, behaucht

n [n] wie im Deutschen

l [l] wie im Deutschen

g [ɡ̊] stimmloses g

k [kʰ] wie im Deutschen, behaucht

h [χ] wie in lachen oder spanisches j

j [d̥ʑ̥] ähnlich wie in Mädchen, aber viel weicher

q [tɕʰ] ähnlich wie in Mädchen, aber stark behaucht

x [ɕ] wie ch in ich und ß in weiß gleichzeitig

zh [ɖ̥ʐ̥] ähnlich wie in Dschungel, aber stimmlos sowie retroflex (mit zurückgebogener Zungenspitze)

ch [ʈʂʰ] ähnlich wie deutsches tsch

sh [ʂ] ähnlich wie deutsches sch, aber retroflex

r [ʐ] ähnlich wie französisches j (bonjour), aber retroflex

z [d̥z̥] ähnlich wie deutsches d und stimmhaftes s zusammen c [tsʰ] ähnlich wie deutsches tz

s [s] wie in weiß (stimmloses s)

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@Norbert1981

Pinyin IPA Beschreibung Einfache Vokale

a [ɑ] wie in war o [ɔ] alleinstehend wie in doch, nach b, p, m und f eher wie bei uo (siehe dort)

e [ɤ] [ə] Zungenstellung wie bei o in rot, aber ohne Rundung der Lippen. Wird in einigen unbetonten Silben als Schwa gesprochen.

i, yi [i] wie in nie, außer nach zh, ch, sh, r, z, c und s

i [ɻ] nach zh, ch, sh und r: Kein Vokal, die Zunge verbleibt in der Stellung des Konsonanten. Klingt wie in englisch sir mit amerikanischer Aussprache.

i [ɯ] nach z, c und s: Zungenstellung wie bei u in Buch, aber mit gespreizten Lippen

u, wu [u] wie in Buch, außer nach j, q und x wie bei ü

ü, (u), yu [y] wie in über

er [əɻ] wie englisch hurt in amerikanischer Aussprache Diphthonge und Triphthonge

ai [aɪ̯] wie in Mai ao [ɑo̯] ähnlich wie in Haus, das u wird ganz schwach artikuliert und tendiert zu o ou [ɔʊ̯] offenes o wie in doch, gefolgt von unsilbischem u

ei [ɛɪ̯] wie in englisch day

ia, ya [i̯a] wie in Sambia

iao, yao [i̯ɑo̯] wie in miauen, das u tendiert zu o

yo [i̯ɔ] wie in Joch

iu, you [i̯oʊ̯] wie in Yoga mit Andeutung eines u

ie, ye [i̯ɛ] wie in englisch yes

ua, wa [u̯ɑ] wie in Guarana

uai, wai [u̯aɪ̯] wie in englisch wife

uo, wo [u̯ɔ] wie in englisch water

ui, wei [u̯eɪ̯] wie englisch way

üe, ue, yue [y̆ɛ] wie bei ie, ye, aber mit ü wie in über statt mit i beginnend Auslaute auf -n

an [an] wie in wann

ian, yan [i̯ɛn] wie in Ambiente

uan, wan [u̯an] wie in Assuan, außer nach j, q und x wie bei uan, yuan

uan, yuan [y̆ɛn] nach j, q und x: Aussprache wie bei ian, yan, aber mit ü wie in über statt mit i beginnend

en [ən] wie in machen

un, wen [u̯ən] wie in Individuen, außer nach j, q und x wie bei un, yun

in, yin [in] wie in bin aber mit geschlossenem i wie in nie

un, yun [yn] nach j, q und x: wie in französisch lune Auslaute auf -ng

ang [ɑŋ] wie in Angst

iang, yang [i̯ɑŋ] wie in italienisch bianca

uang, wang [u̯ɑŋ] wie bei ang dem ein unsilbisches u vorausgeht

ong [ʊŋ] wie in Hunger

iong, yong [i̯ʊŋ] wie jung

eng [ʌŋ] offenes o wie in doch, aber ohne Lippenrundung, gefolgt von ng

weng [u̯ʌŋ] wie bei eng dem ein unsilbisches u vorausgeht

ing, ying [iŋ] wie in Ding, aber mit geschlossenem i wie in nie

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@Norbert1981

Norbert - bist ja heute wieder fleißig! - DH!

Ob das allerdings der Fragesteller versteht??

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@babulja

Ja. Verstehe ich. Um die Aussprache Methode der chinesische Schriftzeichen zu zeigen, habe ich so geschrieben.

Im Chinesisch gibt es dennoch insgesamt über 100,000 Zeichen,welche braucht der Fragesteller genau??

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@Norbert1981

Der wollte ja keine Zeichen, sondern Initiale (die es nicht gibt).

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Es gibt eine Art "Alphabet"...."Zhuyin", allerdings gibt es nicht alle Buchstaben. Die meisten benutzen normale Schriftzeichen z.B. wenn seine Initialen ein "A" beinhalten würden sie 阿 benutzen. Beim Alphabet ist es nur problematisch, da es nicht alle Buchstaben alleinstehend gibt, sondern die meisten mit einem weiteren dahinter z.B. "B" wird eher "Bee" ausgesprochen. Aber sonst funktioniert das :) A B E -> ㄚ ㄅ ㄜ

Nicht so, wie man es hierzulande kennt. Es gibt halt Lautschrift oder wie man das nennt, halt damit man weiss, wie man ein Zeichen ausspricht, aber diese sind "normal" als lateinische Buchstaben.

Allerdings gibt es Zeichen, die man so ausspricht wie etwa "A" oder "Be" oder "E"..., wuerden aber jeweils fuer sich etwas bedeuten im Chinesischen (da besteht ja teilweise ein deutsches Wort mit vielen Buchstaben nur aus einem chin. Zeichen).

Ich weiss nicht, ob ihm das dann noch gefaellt. Wenn er damit in China rumlaeuft und jemand das liest, duerfte er keinen Sinn dahinter sehen. Vielleicht gibt es ja seinen Vor- oder Nachnamen als chin. Zeichen-Kombination und das waere eine Alternative fuer ihn. Bekannte Namen wie Kohl, Merkel oder aber auch Mueller oder Schweinsteiger gibt es zum Beispiel...

Initialen gibt es da nicht, weil jedes Zeichen faktisch eine Silbe mit einer autonomen Bedeutung ist!

Wenn also, dann müsstest Du den kompletten Namen Deines Kunden am besten mal einem Chinesen geben, der wandelt diesen dann in phonetisch ähnliche klingende chinesische Zeichen um. Es gibt auch Tabellen, nach denen häufig gebrauchte Vor- und Zunamen bereits umgewandelt sind. Stöbere mal ein wenig im Internet. Das ist voll von solchen Tabellen.

Beispiel : "Albert" - wird im Chinesischen mit 4 Zeichen transkribiert (ohne Betonung):

A er bei te 阿尔贝特

Ja und sicher! A B C usw wir haben auch so sh,ch,ai.

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