Gibt es ein bekanntes Gerichtsurteil zum Thema: 99,- € Persönlichkeitsanalyse von elitepartner?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Habe genau das gleiche Problem, wobei es eigentlich kein Problem ist. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Klage gegen Elite Partner bzgl. der AGB insbesondere der Persönlichkeitsanalyse eingereicht. Die gleiche Klage lief bereits gegen Parship und hier wurden die fast identischen AGB vor Gericht für unwirksam erklärt. Elite Partner macht bis zum Urteil völlig schamlos weiter, es gibt ja anscheinend noch genügend Personen die sich einschüchtern lassen... Alle Verbaucherzentralen empfehlen in Bezug auf die 99,-- für diese Analyse AUF KEINEN FALL zu zahlen. Ich selber habe jetzt Post von einem Inkasso Unternehmen aus Bad Schwartau bekommen. Hierauf sollte man einmalig reagieren und den geforderten Betrag als unbegründet und nicht geschuldet zurückweisen. Danach braucht man erst wieder zu reagieren wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt. Wenn dieser kommt, dann auf jeden Fall widersprechen...und dann wird die Sache einschlafen...Die haben mit dieser Masche der arglistigen Täuschung in den AGB null Chance...und das wissen die auch. Aber wenn von 100 auch nur 30 bezahlen sind das rund € 3000,00 leicht verdientes Geld...

Melde mich nochmal wenn ich diese Posse beendet habe

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kenne Elitepartner.de nicht. Aufgrund deiner Frage habe ich mir mal die Preisgestaltung sowie die AGBs angeschaut. Beides erscheint mir durchaus transparent. Die AGBs sind zwar nicht sehr kundenfreundlich, aber sie scheinen schon juristisch fundiert zu sein.

Sofern du das 40-seitige PDF-Persönlichkeits-Gutachten erstellt hast, glaube ich nicht, dass du um die Zahlung der 99 Euro rumkommst.

http://www.singleboersen-vergleich.de/analysen/elitepartner.htm

Aber gut, vielleicht haben andere Leute direkte Erfahrungen mit Elitepartner gemacht und können dir eine andere Auskunft geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ElitePartner ist aus meiner Sicht eine unseriöse Partnervermittlung. Gutscheine die sich nicht einlösen lassen. Die Krönung ist eine Persönlichkeitsanalyse (PDF-Datei) die man bezahlen soll. Man sollte umgehend von dem 14-tägigen Widerrufrecht gebrauch machen. Bezüglich der Abzocke mit einer Persönlichkeitsanalyse von 99 Euro (trotz anerkanntem Widerrufrecht) auf das von der Verbraucherzentrale Hamburg erwirkte Gerichtsurteil vom 31.1.2012 beim Landgericht Hamburg (Az. 312 O 93/11) gegen die Persönlichkeitsanalayse verweisen und auf keinen Fall zahlen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe das Abo in den 2 "Probewochen" gekündigt und seitdem droht mir (schon 6 Monate) das Inkassobüro. ElitePartner ist nicht empfehlenswert und man sollte die Finger davon lassen!!! Die eigentlichen Betreiber Familie Burda sollte sich schämen! Geht lieber zu Parship. Das ist seriös und ich habe da ebenfalls die Kündigung während der Testzeit ausgesprochen und hatte keinerlei Schwierigkeiten!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Verbraucherzentrale Hamburg klagt aktuell gegen Elitepartner wegen deren Abzocke für die Persönlichkeitsanalyse, da sie dadurch einfach das Widerrufsrecht umgehen.

http://www.vzhh.de/recht/113654/elitaerer-preis.aspx

Mit dem Verweis darauf kannst du erstmal die Zahlung verweigern. Elitepartner & deren Inkassobüro interessiert das null, die mahnen trotzdem weiter. Wenn ein Mahnbescheid kommt, widersprichst du diesem und danach kommt nichts mehr. Elitepartner wird das Geld nicht einklagen, da sie wissen, dass damit vor Gericht nicht durchkommen würden. Ich mache den Spaß auch grad mit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ninasastri
29.10.2013, 18:41

ja das stimmt hatte das schon mal mit einem unseriösen wohnungsinserat dingsbums

0

Wurden dir vor Vertragsabschluss die Kosten angegeben? Nur weil es auch jede Menge richtige Betrügerseiten gibt bedeute das noch lange nicht das jedes Angebot im Internet sofort eine Betrügerrei ist. Wenn du einen Vertrag eingehst und dir die Kosten klar genannt wurden ist das sauber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich teste ElitePartner für die 2 "Probewochen" und seitdem schickt mir das Inkassobüro (schon 6 Monate) Mahnungen. Diese Börse ist absolut nicht empfehlenswert und die Familie Burda sollte sich schämen, sich auf einen solchen Weg zu bereichern! Beste Erfahrung habe ich mit Parship gemacht und nach den 2 Wochen Probesurfen klappte die Kündigung reibungslos! So sollte es sein!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Speziell zu diesem Thema ist ein Aufsatz in der NJW 2011, S. 2396 ff. (Heft 33) von Wiss. Mitarbeiter Patrick Meier (Universität Würzburg) erschienen. Im Ergebnis wird wohl Wertersatz zu leisten sein, welcher sich im einstelligen Eurobereich bewegt. Volltext auf Anfrage an: sowin(at)gmx.de

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo McHorst,

ich kann Zorro1969 nur zustimmen.

Die AGB's sind ziemilch transparent und auf die Kosten für die unterschiedlichen Dienstleistungen wird ausreichend hingewiesen.

Von daher wirst du keinen Erfolg damit haben die ausstehende Forderung einfach "auszusitzen".

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist, nachzuweisen, dass die Leistung die in Rechnung gestellt wird tatsächlich nicht erbracht wurde, d.h. du musst beweisen das du den Test nicht gemacht oder zumindest das Ergebnis nicht erhalten hast. Letzteres dürfte dir nur bedingt helfen, weil im Zweifel wird elitepartner dir das Ergebnis einfach nochmals zusenden.

Ich würde dir empfehlen zu zahlen, um weiteren Konsequenzen (Zwangsvolsltrekcung, etc.) vorzubeugen.

Grüße

Mondkalb

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da wird wohl nichts anderes als Zahlung bleiben. Wer da ohne genaues AGB-Lesen zugestimmthat ist dabei, auch mit Beitragszahlungen. Mich wollten Die mit Premium usw.-Angeboten auch ködern, aber das war wohl nix. Deren AGB ist "dicht"

Mir gaben Die erst Ruhe nachdem ich Denen mit gerichtlichen Konsequenzen drohte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zu diesem Thema ist ein Aufsatz in der NJW 2011, S. 2396 ff. (Heft 33) von Wiss. Mitarbeiter Patrick Meier (Universität Würzburg) erschienen. Im Ergebnis wird wohl Wertersatz geschuldet sein, welcher sich im einstelligen Eurobereich bewegen dürfte. Auf Anfrage schicke ich gerne den Volltext zu: sowin(at)gmx.de . Mein Tipp: Nicht zahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wieso bist du reingefallen? War doch klar, dass die Geld verlangen? Standen die AGB nicht ausdrücklich auf der Inet-Seite? Da wirds wohl drin gestanden haben.

PS: Falls du in der 2Wochen Widerrufsfrist kannst du widerrufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fs112
06.07.2011, 12:41

nun ja, es scheinen sich immer wieder neue Opfer zu finden, die solchen Seiten auch zukünftig die Existenz sichern o)

0

ich versteh´ den sinn der frage nicht.

was sollte eine website irgendein gerichtsurteil interessieren?

welchen erfolg, durch welche nichtzahlung?

urteile gibts auf der website des bgh oder jeden anderen gerichts

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?