Gibt es ein Beförderungs-Berufsverbot bei psychischen Erkrankungen?

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3 Antworten

Quelle BGK 

Allerdings ist es praktisch nahezu unmöglich erweiterten Suizid deutlich vorauszusagen. 

Auch die „geistige und körperliche Eignung“ (§ 48 Absatz 4 FeV) des Fahrers muss nachgewiesen werden. Dies erfolgt in der Regel über ein ärztliches Gutachten. Führerscheininhaber der Klassen C, C1, CE und C1E (allesamt für große Fahrzeugklassen wie Lkw und Sattelzug) sowie der Klassen D, D1, DE und D1E müssen ihre Eignung für den Fahrbetrieb während des Führerscheinerwerbs und hiernach alle fünf Jahre erneut nachweisen, wenn sie die Verlängerung des Führerscheins beantragen.

Neben der gesundheitlichen Eignung, müssen Anwärter für den P-Schein auch folgende Merkmale und Anforderungen erfüllen (Anlage 5 FeV):

Belastbarkeit
Orientierungsleistung
Konzentrationsleistung
Aufmerksamkeitsleistung
Reaktionsleistung

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Kommentar von KnusperPudding
20.06.2016, 11:26

Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet und nun geschah es doch.

In einer Art 'Streit'-Situation mit einer Person die in der Personenbeförderungsbranche tätig ist, wurde mir wegen einer anderen Sache  ein Ärztliches Gutachten vorgelegt, welches ein erhöhtes Suizid-Risiko belegt.

Seither habe ich eher ein flaues Gefühl im Magen mit diesem 'Wissen', und dass hier regelmäßig Personen auch befördert werden.

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Darüber wird seit dem Unglück beraten. Zur Zeit noch nicht

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Kommentar von KnusperPudding
20.06.2016, 11:48

Beim GermanWings Unglück selbst, war es ein wenig anders.

Bis zur genauen Recherche wusste die Fluggesellschaft ja nicht, dass der Pilot Suizidgefährdet ist.

Entsprechend wären wir wieder bei der Frage: Hätten sie es früher gewusst, hätten sie ihm den Job "Neben" können, aufgrund eines Gutachtens?

Bei dem Piloten wurde im Nachhinein eher spekuliert wie man regelmäßigere Checks durchsetzen kann, etc. - Eben alles präventiv

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Wenn dem so ist, dann ist es ein Grund für die "Zwangseinweisung".

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Kommentar von KnusperPudding
20.06.2016, 18:09

Es gibt Menschen die begehen Selbstmord. So traurig es auch ist. - Da kann man niemanden einfach 'Zwangs-Einweisen'.

Allerdings wenn man als solcher Mensch auch noch in der Verantwortung steht, Personen zu befördern, kommen unschuldige zu schaden.

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