Gibt es eigentlich tatsächlich in Deutschland überhaupt keine Entschädigungen wenn der Arzt schlecht operiert hat?

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4 Antworten

Doch es gibt Schmerzensgeld und auch Monatlichen Versorgungsunterhalt. Allerdings nicht in übermässiger Höhe sondern meist nur soviel, das davon die anfallenden zusatzkosten oder der Verdienstausfall gedeckt wird. Man wird nicht reich davon.

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Kommentar von FrauFriedlinde
24.03.2016, 14:25

Und wie mach ich das? Muss ich den Arzt verklagen? Oder geht das auch friedlicher?

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Naja gibt halt unter Umständen ganz normal Schmerzensgeld.

Ansonsten zahlt die Haftpflicht vom Arzt, wie du ja selbst schon erkannt hast.

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Ich denke dass das die Haftpflichtversicherung des Arztes zahlt, wenn es seine Schuld ist. Es kann aber schlichtweg Pech sein, und dann zahlt deine Krankenversicherung

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Jede Operation ist mit einem Risiko behaftet und nicht jede Operation ist mit Erfolg gekrönt. Bei vielen Operationen wird sogar aufgrund medizinischer Erfahrungen prognostiziert, wie hoch der Prozentsatz des Erfolgs/Mißerfolgs ist. Operationen können folglich auch dann schief gehen, wenn der Arzt alles berücksichtigt hat.


Ursache ist, das der Arzt zwei, drei Komponenten ( zB eine Fehlstellung)
nicht beachtet hat. Nicht richtig was falsch, aber nachlässig und
unüberlegt.

Du unterstellst dem Arzt Pfusch und/oder Unkenntnis. Das kann so sein, muß aber nicht. Auf jeden Fall bist du in der Beweispflicht. Wie willst du dem Arzt beweisen, dass er nachlässig und unüberlegt gehandelt hat? Das ist kaum möglich. Als Laie kannst du das gar nicht beurteilen.

Du könntest Sachverständigengutachten machen lassen, um den Arzt zu überführen. Dann kommt er mit Gegengutachten, dann gibt es Gegengutachten zu den Gegengutachten usw. Die Haftpflichtversicherung des Arztes hat einen sehr langen Arm und du kannst irgendwann die Prozesskosten nicht mehr tragen, die auf dich zukommen.

Die Situation ist mißlich für dich. Eine laienhafte Vermutung und Unterstellung reicht jedoch nicht, um einen Schadenersatz juristisch geltend machen zu können. Lasse dich von einem Rechtsanwalt beraten.

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Kommentar von MedDeutsch
24.03.2016, 14:59

Gute Antwort!

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