Gibt es eigentlich Linke die gegen Homoehe sind?

10 Antworten

Vereinfacht gesagt sind Linke oft mehr für die Freiheit und berufen sich weniger auf Traditionen und mehrheitliche Normen als Rechte, dennoch sind sie aber meistens von geradigen gesellschaftlichen Werten und zeitgeistigen Grundideen und -haltungen beeinflusst.

Als in den 90ern Homosexualität in Deutschland noch gesetzlich verboten war und Schwule verfolgt, bespitzelt und bestraft wurden für Sex etc., waren z.B. viele Antifas und auch Anarchisten (ich schreibe extra in der männlichen Form) noch total gegen Schwule, sie gröhlten auf Konzerten Texte gegen Schwule, erzählten sich gegenseitig Schwulenwitze und machten sich auch gern über (vermeintliche) Schwule in den eigenen Reihen lustig. Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber die gab es überall anders auch.

Heute ist der "Mainstream" etwas positiver gegenüber Schwulen eingestellt, aber die Ächtung findet immer noch deutlich statt, Frauen mit Penissen z.B. die oft mit ihnen unter einen Hut gesteckt werden, werden deutlicher geächtet, ausgegrenzt und auch attackiert, doch die Gewalt gegen sie ist meistens aus den selben Motiven heraus und mit den gleichen Mitteln, sie geht natürlich auch von Linken aus, überall in der Welt. Allerdings haben fortschrittlicher denkende Linke schon länger davon Abstand genommen.

Man darf keine Wunder erwarten von den Linken, besonders nicht von Gruppen, man findet überall Arschlöcher, aber auch vereinzelt korrekte Leute, am Ende haben alle Leute irgendwo verkorkste Haltungen und handeln in 99 von 100 Fällen am Tag als unreflektierte Opfer ihrer eigenen Umstände, Erziehung und Sozialisation.

Ansonsten leben wir in einer Gesellschaft die Jahrtausendelang Schwule verfolgt, geächtet, meist auch getötet hat, die Schwulen, Lesben, Zwitter, Agender und Frauen mit Schwänzen/Männer mit Muschis beginnen gerade erst, gegen ihre Unterdrückung aufzustehen und sich zu wehren, vielleicht wird es eines Tages Gebiete geben, in denen eine heteronormative und auf reproduktion ausgerichtete Bevölkerung/Kultur geächtet und bekämpft wird, wünschenswert wäre es, denn der Norm- und Vermehrungsterror der Mehrheiten in der Welt und aller Staaten treibt weiterhin Tausende pro Jahr in den Tod und in den Selbstmord und auch in der Linken gibt es keine Hoffnung auf ein akzeptables, selbstbestimmtes Leben in Würde als homosexueller oder geschlechtlich falsch zugewiesener Mensch, wenn man mal ehrlich ist und wirklich die Ansprüche stellt, die es braucht, um ein angemessenes Leben zu führen und kein Leben als geduldete Randfigur.

Homophobie zählt zwar nicht zu den Angsterkrankungen (wie die Angst vor Spinnen), sie ist jedoch weit verbreitet, und wohl in allen politischen Lagern vertreten. Da sie auf der eigenen Psyche beruht (und nicht auf der politischen Einstellung).

Oft steckt eine "tiefsitzende, oft unbewusste Angst vor den eigenen unterdrückten Persönlichkeitsanteilen" (Wikipedia, unter "Homophobie") dahinter.

das ablehnen einer homoEHE bedeutet nicht gleich eine wertung der sexuellen identität oder Orientierung anderer Menschen.

Die Welt und die Menschen in links und rechts zu unterteilen halte ich für unmöglich.

Gleiches Recht für Alle - Ehe für niemanden!

Sozialismus und Kommunismus mit links gleichzusetzen halte ich auch für verkehrt oder eher umgekehrt halte ich auch für problematisch

Homophobie jedoch ist eine Volkskrankheit, unabhängig von politischen ausrichtungen.

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