Gibt es eigentlich Freiheit?

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15 Antworten

Hmm... Das ist ein wirklich gutes thema, über das ich liebend gerne lange mit dir diskutieren würde... Aber dazu ist es mir jetzt zu spät. Ich denke freiheit definiert jeder mensch für sich selbst anders, die einen sind frei wenn sie nach der arbeit nah hause kommen, sich zu ihren partner auf die couch setzen und sich keine gedanken mehr machen müssen über irgendwelche probleme. Das problem dabei: man hat sogut wir nie "keine" probleme, der mensch ist meiner erfahrung nach von natur aus unzufrieden, und wenn es nur kleinkram ist. Ich weiss ja nicht was für musik du hörst, aber vielleicht kennst du ja von "Alligatoah" den song "es regnet kaum" - auch wenn das vielleicht nicht dein Musikeschmack ist, aber die message ist doch ziemlich gut: wenn es regnet wünschen sich die menschen die sonne, wenn die sonne scheint ist es zu warm, man wünscht sich regen weil ja die pflanzen verdursten, oder eben schnee weil winter ohne schnee kein winter ist. Wenn es dann schneit ist der schnee wieder lästig weil man ja schnee schaufeln muss und salz streuen muss. Ist der see zugefroren freut man sich nicht etwa das man schlittschuh fahren kann, sondern man ärgert sich das man nun sein segelboot zuhause lassen muss, oder nicht schwimmen gehen kann. Das leben ist einfach ein einziger großer kompromiss, und man sollte sich einfach mal überlegen ob es wirklich not tut sich über alles aufzuregen. Das schlägt (jedenfalls mir) meist ordentlich auf die stimmung, es geht einem sehr viel besser wenn man akzeptiert das es im winter eben nicht jeden tag schneit. Dann geniesst man eben die wintersonne! Oder wenn es im sommer mal regnet kann man sich über den warmen regen freuen, anstatt sich zu beschweren wo denn die sonne bleibt.

Aber ich merk schon ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen will: freiheit geht hand in hand mit zufriedenheit. Nur leider sind viel zu viele menschen nicht zufrieden, und selbst wenn sie eigentlich zufrieden sein könnten suchen sie sich einen grund um unzufrieden zu sein. Deshalb fühlen sich die meisten menschen auch nicht frei...

Zu deinem punkt mit den Drogen - auf den ich eigentlich hinauswollte 😅 - das ist so eine sache mit den drogen. Mal abgesehen davon das bis auf ein paar wenige ausnahmen so gut wie jeder mensch drogen konsumiert - vom ureinwohner in den anden der coca-blätter kaut, über den normalen arbeiter der ohne kaffe zum frühstück und/oder feierabendbier nicht zu gebrauchen ist, oder dem gelegenheitskiffer der sich ab und zu mal einen joint baut oder die bong anfeuert, dem kokain oder amphetamin konsumenten der ohne einfach nicht wach wird, bis zum konsumenten von DMT, LSD, LSA, 2C-x, Meskalin, Salvia, Ketamin oder anderen bewusstseinserweiternden drogen, der diese drogen eben wirklich zur bewusstseinserweiterung konsumiert. Egal was konsumiert wird oder wieso - der reine konsum ist eine art der freiheit. Jeder hat nämlich die freiheit zu tun und zu lassen was er will, solange kein anderer zu schaden kommt ist das kein problem. Deshalb finde ich auch die drogenpolitik in deutschland so lächerlich: durch das verbot von den meisten drogen sinkt nicht etwa die zahl der konsumenten, sie steigt sogar - als beispiel: in frankreich sind die gesetze was z.B. Cannabis angeht am härtestem, trotzdem gibt es dort statistisch gesehen die meisten jugendlichen konsumenten. In holland hingegen, wo die gesetzte ja sehr locker sind da cannabis entkriminalisiert ist (nicht zu verwechseln mit legalisiert, da gibt es einen unterschied!), gibt es statistisch die wenigsen jugendlichen konsumenten. In portugal, wo alle drogen entkriminalisiert sind, ist die zahl derer die an einer heroin-überdosis sterben so niedrig wie nie zuvor. Durch fachgerechte aufklärung, und gerelten verkauf erreicht man sehr viel mehr als durch verbote!

Aber ich schweife wieder ab, sorry^^ der punkt ist: drogenkonsum ist nicht zwingend ein teil von freiheit, es gibt ja leider auch viele die in ihrer sucht gefangen sind. Aber gewissermaßen sind drogen auch ein teil der Freiheit. Man fühlt sich frei, weil man eben auch mal einen moment abschalten kann, und keinen gedanken an den rest des lebens verschwendet. Man lebt für den moment - und dieser moment ist meist wunderschön. Nicht umsonst nennt der rapper "herzog" MDMA die pure liebe für wenig geld. Zwar resultiert daraus ein gewisses abhängigkeitspotenzial, bei einigen drogen stärker, bei anderen schwächer, aber die meisten konsumenten kommen auch gut damit zurecht wenn sie nur einmal alle paar monate konsumieren. Und diese freiheit ein paar mal im jahr andere bewusstseinszustände kennen zu lernen sollte jeder mensch haben. Nicht jeder braucht diese freiheit, aber doch ein großteil...

Tja jetzt ist der text doch ziemlich lang geworden. Und könnte sogar noch drei ma so lang werden, aber mehr passt nicht...

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Kommentar von Psychologie5Sem
28.11.2015, 02:56

Das sollten hier keine Rechtfertigungsgründe sein, oder sonst der gleichen. Der Uhrzeit nach und deiner Schreibweise, könnte man meinen du bist eben jetzt in diesem Moment auf Drogen. Ich glaube du verharmlost ein bisschen die Drogenproblematik, weil du selber ein User bist. Welchen Drogen konsumierst du und wie oft konsumierst du?

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Kommentar von tony5689
28.11.2015, 03:29

Ich konsumiere eigentlich fast alles. Eine zeitlang war mein konsum fast krankhaft exzessiv, aber nachdem ich dann eine zeitlang pause gemacht habe habe ich das reguliert. Jetzt trinke ich nur zu bestimmten anlässen, und alle anderen drogen (will nicht so junkyhaft klingen deshalb zähl ich nicht alles auf) konsumiere ich unregelmäßig, wenn es sich eben ergibt - aber ich achte sehr auf safer use regeln und konsumpausen. Jetzt gerade bin ich nicht auf drogen - nur sehr müde, und meine schlafstörung plagt mich...

Ich beschäftige mich einfach intensiv mit dem thema drogen, deshalb werden meine texte zu diesem thema auch immer ziemlich ausschweifend. Und die drogenproblematik verharmlosen? Naja, ich denke mal das ist ansichtssache und kommt vorallem auch darauf an wie sehr man sich mit dem thema beschäftigt. Natürlich hat jede droge 2 seiten. Durch bewussten umgang und richtige aufklärung können schäden aber sehr gering gehalten werden.

Und: das sollte nicht unbedingt eine rechtfertigung sein. Sondern einfach meine gedanken zu dem thema. Soll ich mich nochmal kurz fassen? Dann hier: es gibt freiheit, nur ist die definition von freiheit für jeden menschen anders. Die einen fühlen sich frei bei der arbeit weil sie einfach spass in ihrem beruf haben, die anderen fühlen sich nach der arbeit frei weil sie keinen spass in ihrem beruf haben. Andere fühlen sich frei wenn sie drogen konsumieren. Das ist eben stark von der person, und vorallem auch von dem alter und der reife der person ab.

PS: der satz "es gibt nur eine bestimmte anzahl orte die ein mensch besuchen kann" ist so nicht ganz richtig - denke ich. Wenn man den willen dazu hat, und ein bisschen planen kann, kann man jeden ort besuchen den man möchte. Aber ob das wirklich freiheit ist...? Ist wohl auch ansichssache.

Meine ehrliche meinung zu dem ganzen: ich glaube nicht an freiheit. Also wahre freiheit. Egal in welchem land man ist - man wird überall überwacht. Ich persönlich würde mich wohl erst frei fühlen, wenn ich irgendwo, weit weg von jeder zivilisation, eine hütte im nirgendwo hätte und da dann von nichts und niemandem abhängig bin. Alles wichtige im leben könnte man selber herstellen, geld würde keine rolle spielen. Das wäre für mich freiheit. Von niemandem abhängig sein, von nichts überwacht werden. Vollkommene selbstständigkeit. Aber vielleicht würde ich mich auch dann nicht frei fühlen. Wie anfangs schon gesagt - der mensch findet immer einen grund unzufrieden zu sein, und dementsprechend fühlt man sich wahrscheinlich auch nie wirklich frei. Vielleicht sind wir wirklich erst frei wenn wir tot sind. Man sagt ja nicht umsonst "wer früher stirbt ist länger tot"

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Kommentar von Blubberlutsch97
29.11.2015, 15:20

ich bin sicher, dass wenn man Freiheit mit Unabhängigkeit gleichsetzt, gibt es wohl keine Lebensform, die Freiheit erfahren kann, da leben immer von etwas abhängig ist. wenn man Freiheit allerdings mit Zufriedenheit gleichsetzt, hat man es leichter. durch zB Persönlichkeitsentwicklung kann man lernen, dass selbst der Job oder das wechseln der Windeln des Kindes Spaß machen kann. wer Freiheit mit Grenzenlosigkeit auf jedem Gebiet gleichsetzt, der sollte lernen luzide zu träumen. wer Freiheit mit dem Vermögen tolle Erfahrungen zu sammeln und die Wahrnehmung zu beeinflussen gleichsetzt, sollte sich Freundschaften aufbauen, sozial aktiv sein und ggf. Drogen nehmen. wer Freiheit mit Ausbruch aus dem vorherrschenden System gleichsetzt sollte als Anarchist auf die Straße gehen und Parolen rufen oder einfach Zorn in sich rein fressen und warten bis das unerreichbare von alleine beginnt. und wer Freiheit damit gleichsetzt über dieses Thema zu philosophieren bzw. einfach glaubt, dass es keine Freiheit gibt oder man dafür tot sein muss, der sollte genau das tun: rumphilosophieren oder Selbstmord begehen. ich glaube aber, dass die wenigsten wissen, wie sie Freiheit definieren. traurig wird es aber, wenn man Freiheit mit Zuständen gleichsetzt, die der Mensch nicht erreichen kann, wie eben zB Unabhängigkeit. woher weiß man dann, dass man nach dem Tod unabhängig ist? und wenn man davon ausgeht, als toter nicht zu sein und sagt, dass man tot unabhängig ist, weil man als toter nicht ist, dann nützt einem die Unabhängigkeit auch nichts mehr, da nichts nicht zu frieden sein kann, denn das ist eine Eigenschaft von Lebewesen.
ich hoffe ich konnte Klarheit in die Sache bringen, bezweifle es aber..

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Ohne Freiheit keine Wahrheit - ohne Wahrheit keinen Frieden 

- Karl Jaspers

Freiheit existiert ausserhalb unseres kapitalistischen Systems. Denk mal drüber nach. 

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Die Freiheit beginnt in deinen Gedanken. Wenn du dich frei fühlst bist du auch frei und entspannt. Alles in deinem Leben geschieht nach deinem Glauben. Dieses wird real. Wenn du dich stark fühlst bist du stark und wenn du dich schwach fühlst bist du schwach! Denke darüber nach wieviel Menschen in Armut und Not leben, versuche dich in deren Situiation zu versetzen und dann reflektiere dein Leben und du wirst merken dass du dich auf der Sonnenseite des Lebens befindest! Alles was du wirklich glaubst wird sich in deinem Verhalten und Lebensgefühl  wiederspiegeln. Es gehtbdoch im Leben nicht darum den ganzen Planeten bereist zu haben, sondern darum was hast du bei deiner Reise für dich mitgenommen und was hast du dabei für dich erfahren. Es gibt soviel Not und Elend in vielen Ländern und wenn du am Urlaubsort dich außerhalb der Tourismusebene bewegst bekommst du das mit. Es ist einfach gesagt das umzusetzen das weiß ich, aber ich habe das verinnerlicht und fühle mich seither wirklich sehr gut. So als ob ich einen Schutzschild bei mir tragen würde. Ich hoffe das könnte dir helfen.

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Kommentar von Psychologie5Sem
27.11.2015, 23:05

Nette Antwort, jedoch behandelt sie eher ein anderes Thema, das ich nicht vorhabe anzusprechen. Armut und Freiheit liegen natürlich nahe bei einander, trotzdem war meine Frage oder viel mehr mein Denkanreiz ein anderer. Selbstverständlich ist alles erreichbar in dem Verstand. Um auf dein Beispiel zurück zu kommen, wenn du dich stark fühlst indem du 20 Kilo hebst und einer andere kommt vorbei und hebt 2000 Kilo, fühlst du dich dann immer noch stark?

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es reicht nicht nur die sprache nicht aus, sondern unsere wahrnehmung ist auch beschränkt.

freiheit ist definitionssache. sowas wie liebe. man definiert es letztendlich für sich selbst.

so wie du es schilderst gibt es für dich keine freiheit solange du auf der erde lebst als mensch?

was genau ist dann freiheit für dich? 

du kannst deinen horizont immer erweitern ohne ein ende zu erreichen. du wirst nie alles gesehen haben und alles wissen. es gibt orte, die kein mensch besucht hat. oder man nehme den ozean. ist das keine freiheit, wenn du vor einem meer stehst und vor dich blickst? nicht an einem touristenstrand versteht sich. für mich ist es die art von freiheit, die den drang nach freihheit stillt.


ich lese aus deinem text den wunsch nach einem befreienden gefühl heraus oder täusche ich mich? wie wärs damit, einfach deine sachen zu packen um loszufahren? 

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Kommentar von Psychologie5Sem
28.11.2015, 02:05

Du sprichst mir aus der Seele.

Wenn alles so einfach wäre und ich eine Garantie auf Freiheit hätte, würde ich mir das Leben nehmen.

Freiheit kann ich nicht definieren, weil ich mit den Definition, die es bis jetzt gibt nicht einverstanden bin. 

Vollkommene Freiheit - der Blick von einem leeren Strand hin auf das Wasser ist eine schöne Illusion, mit der man sich zufrieden geben kann, oder nicht.

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Interessante Theorie:

Was du meinst, hab ich mich auch schon öfters gefragt. Ich glaube die räumliche Freiheit ist schon ziemlich begrenzt: Im Prinzip wurde schon der komplette Globus erkundet und man kann sich auch nur im vertikalen Sprektum von ca. 10 Kilometern bewegen (Erde unten, Ozonschicht oben)

Außer man wird halt Astronaut und hat die Möglichkeit mal ins Weltall zu kommen... (Was man ja eig. auch nicht hat, wegen kein Sauerstoff...)

Viel mehr hat man eine zeitliche Freiheit. Die Welt sieht ja z.B. nachts ganz anders aus als tagsüber... Oder im WInter als im Sommer...

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Kommentar von Psychologie5Sem
27.11.2015, 22:54

Sehr guter Kommentar:

Bislang habe ich die zeitliche Komponente vollkommen missachtet. Wobei theoretisch man in dieser Hinsicht nicht vollkommen frei ist, da man Räume Krümmen kann, um schneller als Licht^V zu reisen. Trotzdem sehr Gedankenanregend.

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Was für eine Interessante Frage - ich denke man könnte hierzu Stundenlange Diskussionen führen. Eine richtige Antwort gibt es nicht.

Ich werde versuchen eine knappe Antwort zu formulieren ...

Wenn du auf solche Fragen Antworten suchst, musst du lernen grundsätzlich ALLES zu hinterfragen. Was ist Freiheit?

In deiner Fragestellung suchst du eine Weite in den Orten oder in den Gedanken und findest Grenzen. Aufgrund von diese Grenzen fragst du dich, ob es Freiheit gibt. Du solltest dich vielmehr fragen ob diese Grenzen wirklich Grenzen sind. Du kannst dir alles vorstellen wenn du nur willst. Du kannst überall hin wenn du dies nur willst.

Ich würde behaupten wenn du dich mit den Themen Samsara und Buddhismus beschäftigst, wirst du die Antwort auf deine Fragen finden. Meditation würde ich dir auch empfehlen.

Freiheit findest du im Glück. Das Glück findest du nur in dir selbst. Das Glück ist immer das jetzt.

Zitat von Domian:

Für den Tod gibt es keine Zeit. Ohne die Zeit gäbe es keinen Tod. Endet die Zeit, endet der Tod. Für den der wirklich lebt spielt Zeit keine Rolle - es gibt immer nur den Moment. Der Moment ist die einzige wirklichkeit die der Mensch hat.

-> und das ist aus meiner Sicht Freiheit

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naja, so ein drogenrausch hat nichts mit freiheit zu tun da bist du ja auch in deinem rausch gefangen.

Ich würd mal behaupten wahre freiheit empfindet man nie als ottonormal, könnte mir nur vorstellen das wenn man im all umherschwebt und die welt von weitem betrachtet sich ein gefühl von freiheit im körper breit macht... ist aber auch ansichtssache. Frag doch mal nen Knacki was für ihn freiheit ist...

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Kommentar von Psychologie5Sem
27.11.2015, 22:51

Aber man nimmt andere Dinge wahr, surreale Dinge. Psychosen die Leute nach exzessivem Drogenkonsum verspühren verweisen evtl. auf "das Dahinter"

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Freiheit bedeutet für mich, dass ich alles tun kann, was ich möchte, solange ich damit nicht die Freiheit eines Anderen einschränke. Selbstverständlich findet die Freiheit ihre Grenzen in den Gesetzen eines Landes, denn ohne Regeln kann keine Gesellschaft langfristig bestehen. Aber es steht mir frei, diese Grenzen zu übertreten, ich muss lediglich mit den Konsequenzen leben, die in logischer Folge in einem Freiheitsentzug resulieren können. :)

Du sagst, du kannst dir nur vorstellen, was du selbst erlebt hast, aber damit genießt du schon mehr Freiheiten, als jedes andere bekannte Individuum in unserem Sonnensystem. Was erwartest du denn? Und was die Orte betrifft, es hindert dich niemand daran jeden existierenden Ort zu besuchen, aber du kannst nicht erwarten, dass ein Hovercraft dich dorthin bringt ...

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Kommentar von Psychologie5Sem
27.11.2015, 22:40

Darüber muss man eben mal nachdenken. Wozu ein Hovercraft, ich rede von anderen Orten, Orten der 4. Dimension etc. Rein mathematisch muss es diese Orte gegen, da es so viele enorm viele Teilchen gibt, dass es problemlos mehrerer Multiversen gibt.

Aber dein erster Versuch Freiheit zu definieren lässt sich womöglich am ehesten mit der gängigsten Denkweise erklären.

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Kommentar von RoyalWarrior
27.11.2015, 22:41

Noch etwas zum Thema "verfügbare Optionen":

Du bist in deinen Möglichkeiten immer eingeschränkt, weil der menschliche Organismus eingeschränkt ist - ganz einfach. Um völlige Freiheit zu genießen, müsstest du deinen Geist von deinem Körper trennen. :)

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Zu dem Thema Freiheit habe ich wohl eine relativ drastische und möglicherweise auch kontroverse und wohl auch unvollständige Sichtweise der Dinge und so gibt es natürlich die Freiheit der eigenen Gedanken deren Veröffentlichung allerdings schon wieder arg bemessenen Grenzen unterliegt welche der jeweilige Staat und dessen Regime manchmal auch als demokratisch gewählte Regierung bezeichnet, nach eigenen Ermessen begrenzt. Die andere Seite der viel gerühmten Freiheit wird aber letztendlich für das jeweilige Individuum von dem Umfang seiner Geldbörse bestimmt und ergo je größer dieser ist, um so größer ist auch die persönliche Freiheit von dem jeweiligen Individuum.

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Frei bist du schon- Menschen, die nicht frei sind, sind zB Gefangene

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Kommentar von Psychologie5Sem
27.11.2015, 22:34

Sagen wir du bist nicht gefangen, bist Zuhause und hast eine Wohnung mit 6 Zimmern. Du entscheidest dich dazu in das Wohnzimmer zu gehen, war das dann deine Entscheidung oder ein Zwang, weil es nur 6 Optionen gibt?

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Du schreibst:

Selbst in den Gedanken ist man nicht frei, da man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon mal erlebt hat

Wenn man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon einmal erlebt hat, dann wären wir auf einer Entwicklungsstufe stehengeblieben. Wissenschaftler und Erfinder hätten sich dann mit dem begnügt, was sie schon gekannt und erlebt haben. 

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Kommentar von Psychologie5Sem
28.11.2015, 00:17

Falsch, etwas vollkommen Neues wurde noch nie erfunden. Etwas was so unzusammenhanglos ist, dass es praktisch allem widerspricht wurde noch nie entworfen.

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Freiheit müsste erst definiert werden und ehrlich gesagt glaube ich nicht an die Freiheit.

In meiner alten Psychologie AG und kurz in Philosophie haben wir darüber geredet.

Da habe ich erfahren, dass man den Mensch unfrei nennen könnte, weil er von seinem Körpee gesteuert wird (Reflexe zum Beispiel), andererseits behauptet Kant zum Beispiel, dass Freiheit durch Vernunft entsteht, weil man seine niederen Instinkte unterdrückt.

Andere behaupten gerade diese Hedomonie, das exzessive Glück, wäre Freiheit.

Ich würde daher nicht fragen, ob es Freiheit gibt, sondern wie sie individuell definiert wird, was unglaublich vielfältig beantwortet werden kann.

Das hängt zum Beispiel von Werten, individueller Situation, sogar von historischem Kontext ab.

Deshalb wäre Freiheit für mich, weil ich streng erzogen wurde und schon immer neugierig war, die Welt ohne jemanden, der mich hindert, zu bereisen und nahezu alles zu sehen, sowohl die schlechten und bösen Seiten.

Und wäre ich am Ende in der Lage mir ein noch höheres Ziel zu setzen, dann wäre ich meiner Meinung nach frei.

Freiheit wäre also für mich sozusagen Handeln ohne negatives Eingreifen einer dritten (physischen) Person. Und selbst mit dieser Definition kann ich nicht komplett zufrieden sein, weil sie diese individuelle Essenz noch nicht komplett eingefangen hat.

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Kommentar von WhoNose
29.11.2015, 10:09

Sowohl schlechten als auch guten Seiten*

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Die größte Freiheit gibt es nur im Traum. Im Traum ist alles möglich.

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Susan Greenfield (Hirnforscherin, Generalistin, umstrittene Intellektuelle) sagt:

" Gibt es einen freien Willen? Antwort: Wenn man es denkt, hat man einen."

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Die Mehrzahl von Rausch ist Räusche. Rauschen ist das im Ohr, vielleicht bekommt man es auch durch Drogen. Drogen führen in die Abhängigkeit und nicht in die Freiheit. Was hat das mit Schach zu tun? Bei Schach hat man die Freiheit richtige Züge oder Fehler zu machen. Es gibt aber auch Matt, Patt oder Zugzwang, da hört die Freiheit auf. Wo ist eigentlich Wolfgang?

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Kommentar von Psychologie5Sem
28.11.2015, 19:00

Drogen führt nicht in jedem Fall "zur" Abhängigkeit.

Das hat sehr viel mit Schach zu tun, da du hier auch nur begrenzte Möglichkeiten hast (A-H und 1-8)

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