Gibt es deiner Meinung nach den Sinn des Lebens?

14 Antworten

Meine Meinung zum Sinn, vielleicht hilft Dir das:

Man kann natürlich Spaß haben. Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen. Ich bin daher der Ansicht, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Das gibt dem Leben natürlich einen Sinn. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben.

Mir ist wichtig anderen Menschen zu helfen, sie glücklich zu machen, ein sinnvolles Andenken zu hinterlassen, damit mein Leben nicht umsonst gewesen ist.

Ich möchte noch gerne einige Jahre mit meinem Mann verleben, den Garten genießen, Live Musik Konzerte besuchen, Essen gehen und einigermaßen bei guter Gesundheit zusammen sein,

Der Sinn ist, auf Erden möglichst sein Bestes zu geben, empathisch und ehrlich durchs Leben zu gehen.

Wenn sich dann noch jemand an mich erinnert, wenn ich nicht mehr da bin, ist der Sinn des Lebens für mich erfüllt

Wir sind alle Gast auf der Welt und materielle Dinge erfreuen uns nur zu Lebzeiten, aber sie zeigen uns auch, dass der Sinn nicht Besitz ist, sondern Glück, wenn man alle Menschen die man liebt verloren hat, dann weiß man, was der Sinn des Lebens ist.

Nein, das Leben hat keinen tieferen Sinn. Der Weg ist hierbei das Ziel. Erst das gibt uns die Freiheit unserem Leben einen individuellen Sinn zu verleihen.

Und warum soll es umsonst gewesen sein, nur weil es nachher aufhört? Denkst du ein Spaziergang wäre umsonst nur weil man am Ende wieder zu Hause ankommt?

Sehr gutes Beispiel

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@uchihaeray

Ich hoffe nicht, dass er stirbt, wenn er zu Hause ankommt. ;) Das ist doch der Punkt, dass du nackt kommst und nackt gehst - also richtig gehst. Und natürlich kann man sein Leben mit schönen Dingen füllen - nur was tun all jene, die keine Möglichkeit dazu hatten? Verzweifeln, es hinnehmen, ...?

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@LoveinChrist

Es ist auch der Punkt, dass man von zu Hause geht und nach Hause kommt. Also genau dasselbe.

Und ja, diese Menschen haben eben leider Pech gehabt. Sie müssen lernen damit umzugehen. Jeder Mensch muss lernen mit seinem individuellen Schicksal umzugehen.

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@uchihaeray

Muss man nicht verstehen. Der Beitrag ist nur der Versuch solche Antworten zu provozieren auf die dann mit religiöser Propaganda geantwortet werden kann. Das ist man von dem User schon gewohnt.

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@uchihaeray

Sorry, was ich sagen wollte, ist folgendes: Andrastor wollte mit seinem Beispiel verdeutlichen, dass es auf den Spaziergang ankommt - eine schöne Sache, die das schöne Leben wiederspiegeln soll, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Und wenn man davon ausgeht, dass nach dem Tod einfach Schluss ist, dann ist es auch das einzig sinnvolle, das man tun kann: Das Leben möglichst gut genießen. Nur, wenn es dann vorbei ist, bleibt doch dennoch die Frage nach dem wozu? Nach einem Spaziergang kehrt man zwar wieder nach Hause zurück, aber das Leben endet dort nicht. Genauso, wie nach meinem Verständnis das Leben nicht endet, wenn man stirbt. Es geht lediglich an einem anderen Ort weiter. Und um darauf vorbereitet zu sein, wäre es schon gut zu wissen, wozu dieser Spaziergang gut ist. Das ist jedenfalls meine Meinung. Hoffe, das war jetzt etwas verständlicher. ;)

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@Andrastor

Ehm nein ich habe den Beitrag erstellt, weil es genau das ist was ich denke und nicht weil ich "religiösen Propaganda" verbreiten will. Wieso muss man immer direkt schlecht von Menschen denken?

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@LoveinChrist

Dann frag dich mal warum du spazieren gehst, wenn du das nächste Mal spazieren gehst.

Man geht im Normalfall spazieren um des Spazierens Willen, also ganz klar weil der Weg das Ziel ist.

Und der Vergleich mit dem Spaziergang ist selbst dann treffend wenn man davon ausgeht, dass das Leben nicht vorbei wäre (so unsinnig das auch ist). Man spaziert um zu spazieren, egal was nachher kommt. So kann man auch leben um zu leben, egal was nachher kommt.

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@melanie0130

Das war nicht auf dich bezogen, sondern auf den User LoveinChrist, der dafür bekannt ist seine Religion hier sehr energisch zu missionieren, was schon aus seinem Usernamen deutlich wird.

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Super Antwort!

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Ja, ich persönlich bin der Meinung, dass das Leben einen Sinn hat und zugegeben, letztes Jahr um diese Zeit hätte ich auch keinen Sinn im Leben gesehen, es dauert und die Ansichten, die man diesbezüglich gewinnt, werden von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt variieren.

Der Sinn ist jedoch etwas, was Du in Deiner Hand hast, Dir kann kein Außenstehender sagen, was der Sinn Deines Lebens ist, Du musst selbst entscheiden, welchen Sinn und Wert Du in dem Leben siehst.

Das ist eine sehr interessante Frage, mit der man sich sehr lange beschäftigen kann.

Ich persönlich suche den Sinn darin, dass ich glücklich werden möchte, ich möchte nicht zwanghaft glücklich sein, sondern meine, dass Glück bedeutet, mit sich selbst zufrieden zu sein und möglichst wenige Sorgen zu haben.

Ich glaube, dass es auch im Sinn des Lebens liegt, gute und schlechte Erfahrungen zu machen, zu lachen und zu weinen.

Das Gewinnen und Verlieren, die Freude und die Trauer, Glück und Pech, Liebe und Hass, all diese Dinge gehören für mich persönlich dazu, denn man kann daran wachsen und Erfahrungen sammeln.

Man kann sich weiterentwickeln und vielleicht wird man eines Tages stolz auf sich sein und sich nicht mehr fragen, was der Sinn des Lebens ist.

Woher ich das weiß:Hobby

Hallo Melanie,

viele sind heutzutage ähnlich bedrückt wie Du, wenn sie über den Sinn ihres Daseins nachdenken! Wem es jedoch gelingt, den wirklichen Sinn zu finden, der sieht sein Leben möglicherweise aus einer ganz anderen Perspektive!

Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal im Hinblick auf die Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Über dieses Thema ist zwar schon viel philosophiert worden, doch sind aus meiner Sicht vor allem in der Bibel zufriedenstellende Antworten zu finden. Warum aber ausgerechnet in der Bibel? Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem das Leben kommt und der unser geniales Gehirn erdacht und erschaffen hat?

Einen ersten Hinweis zum Sinn des Lebens liefert der berühmte König Salomo. Er verfügte über sämtliche materielle Güter der damaligen Zeit und konnte somit sämtliche Freuden des Lebens in vollen Zügen genießen. Dennoch stellte fest, dass ihn das nicht wirklich zufrieden und glücklich machte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt:

"Das Fazit, nachdem man alles gehört hat, ist: Hab Ehrfurcht vor dem wahren Gott und halte seine Gebote — das ist die ganze Pflicht des Menschen" (Prediger12:13). Vor Gott „Ehrfurcht“ zu haben, hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Daher entspringt die Ehrfurcht vor Gott einem guten und freundschaftlichen Verhältnis zu ihm. Ja, eine Freundschaft mit Gott macht unser Leben wirklich wertvoll und gibt ihm einen Sinn!

Die Bibel lädt uns daher ein:" Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jakobus 4:8). Für den, der diese Einladung annimmt, bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man erkennt, warum und wofür man eigentlich lebt.

Außerdem hat uns Gott etwas sehr Wertvolles gegeben: sein geschriebenes Wort, die Bibel. Sie ist natürlich nicht wie ein Roman geschrieben, den man mal eben von vorn bis hinten durchlesen könnte. Neben vielen Erzählungen und Geschichten enthält sie sehr wertvollen Rat für uns, der auch in unserer modernen Zeit noch sehr praktikabel und hilfreich ist. Hält man sich daran, bleibt einem viel Leid und Kummer erspart.

Jesus Christus, der den Sinn des Lebens wie kein anderer kannte, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf der Erde war, setzte er viel Zeit dafür ein, mit anderen über Gott und seine Botschaft zu sprechen. Das erfüllte ihn mit tiefer Zufriedenheit. Als Christ kann man Ähnliches erleben, wenn man seinem Beispiel folgt und das, was man über Gott weiß, mit anderen teilt.

Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Er sagte: „Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen“ (Matthäus 5:3). Brauchen wir aber Gott wirklich, um glücklich zu sein?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Diesen „tieferen Sinn“ kann man ohne Gott eben nicht finden!

Wenn man Gott nicht kennt, können ähnliche Gefühle entstehen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Es kommt sich irgendwie verloren vor! Gott braucht für uns aber nicht der große Unbekannte bleiben, denn er zeigt uns durch sein Wort, die Bibel, was für eine Person er ist. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der sehr an uns Menschen interessiert ist und immer unser Wohl im Sinn hat.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35).

Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk oder eine gute Tat freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not geraten ist, geholfen hat? Erzeugt das nicht ein großes Glücksgefühl?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. Wenn schon ein technisches Gerät eine Anleitung benötigt, wie viel mehr dann unser komplexes und kompliziertes Leben!

Wir können nur dann geistigen, körperlichen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es Gott für uns vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen und danach zu leben, scheitern sie sehr oft im Leben.

Aus der Bibel kann man so viel Interessantes und Nützliches erfahren, dass es sich lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Zum Beispiel ist es begeistert es viele, wenn sie erfahren, dass Gott bald dafür sorgen wird, dass die Erde wieder ein wunderschöner Planet wird, auf dem glückliche Menschen für immer leben können.

Das klingt vielleicht wie ein schönes Märchen, doch ist es genau das, was Jesus, als er hier auf der Erde lebte, als „gute Botschaft“ verkündete! Denkst Du nicht, dass es einen beflügeln kann, wenn man erkennt, dass uns ein solches Leben in Aussicht steht?

LG Philipp

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