gibt es dafür eine formel?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hi, die Eigenschaft nennt man pyrophor. Eine Berechnung kenne ich nicht, aber eine interessante Seite ur Messung. Gruß Osmond http://www.gisbau.de/service/SDB/lehrgang/selbstentzue.htm Zitat: Selbstentzündungstemperatur (Feststoffe)

Definition: Bei Selbstentzündung kommt ein Stoff bei allseitiger Wärmeentwicklung in Anwesenheit von Luft ohne weitere Zündquelle zur Entzündung. Der Grund sind Oxidationsvorgänge.

Als pyrophor werden Substanzen betrachtet, die sich in kleinen Mengen nach kurzer Zeit an der Luft bei Raumtemperatur (etwa 20°C) selbst entzünden.

Selbstentzündung ist im Wesentlichen auf Feststoffe mit großer Oberfläche (z.B. Stäube) beschränkt, wobei es zunächst zur Selbsterhitzung kommt. Selbstentzündung ist aber auch bei schwer flüchtigen organischen Flüssigkeiten möglich.

Messverfahren: Zur Bestimmung der pyrophoren Eigenschaften von Feststoffen wird die Prüfsubstanz bei Raumtemperatur 5 Minuten lang mit der Luft in Berührung gebracht. Kommt es zur Entzündung, dann wird die Substanz als pyrophor betrachtet.

Zur Bestimmung der Selbstentzündungstemperatur von Feststoffen, die sich bei höheren Temperaturen selbst entzünden, kann folgendes Verfahren benutzt werden. Die Temperatur im Inneren von Feststoffen wird in einem Ofen bestimmt, der in definierten Temperaturenintervallen hoch geheizt wird. Bei diesem Verfahren wird diejenige Ofentemperatur, bei der die Probentemperatur durch Selbsterhitzung 400 °C erreicht, als Selbstentzündungstemperatur bezeichnet.

Geeignete Prüfmethoden: Ein Messverfahren zur Bestimmung der pyrophoren Eigenschaften von Feststoffen ist in der Prüfmethoden-Verordnung (EG) Nr.440/2008, Teil A, Methode A.13 beschrieben.

Ein Messverfahren zur Bestimmung der Selbstentzündungstemperatur von Feststoffen, die sich bei höheren Temperaturen selbst entzünden, ist in der Prüfmethoden-Verordnung (EG) Nr.440/2008, Teil A, Methode A.16 beschrieben.

Was meinst du mit "feiner"?

Was möchtest Du wissen?