Gibt es brauchbare u. günstige Alternativen zur Fassendämmung bei einem geplanten Wohnhausneubau und werden Häuser ohne Dämmung (36er Ziegel) noch genehmigt?

8 Antworten

ohne dämmung leider nicht mehr.

ich würde zur fassadendämmung Mineralwollfaserplatten z.B: Rockwool empfehlen. gut, das ist jetzt was den kaufpreis betrifft nicht unbedingt die günstigste variante. aber eben in vielen anderen belangen z.B. Dämmwert und vor allem im Bezug auf die Umweltverträglichkeit und den Brandschutz.

hat aber auch ein paar nachteile z.B. kann man in Styropor mit so gewindedübeln auch diverse sachen wie briefkasten etc. aufängen. bei Steinwolle geht das leider nicht so einfach. daher sollte man für alle anbauten gerüstet sein und entsprechende montageträger vor der dämmung installiren.

für außenleuchten und außensteckdosen gilt das so wie so.

lg, Anna

Hätte dir eine sehr gute Idee, wie du dein Haus dämmen kannst, ohne Angst vor Schimmel.

Vor allem die Wand gegen Norden kann nie genug gedämmt werden.

Mein Tipp heisst; Isolierverputz. Diesen kannst du bis zu 10 cm in Schichten auftragen, wenn du willst. Die Wirkung ist beinahe so gut wie Styropor. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Materialien musst du hier keine Angst vor Schimmel haben.

Auch ist er biologisch unbedenktlich, das heisst es wird dir später im Haus wohl sein. Der Putz kann innen oder aussen aufgetragen werden. Ein richtig gutes Gefühl wird sich einstellen. Ich rede aus Erfahrung.


Dein Problem ist ganz einfach, wenn auch nicht ohne etwas höhere Kosten zu lösen. Die Lösung nennt sich Wärmedämmziegel. User Franky1112 hat es schon erwähnt (Thermoziegel). Dort ist der Dämmstoff im Ziegel enthalten und wird ganz konventionell gemauert. Wichtig ist hierbei aber die exakte Durchführung der Arbeit (Fuge etc.). Diese Ziegel gibt es mittlerweile in allen notwendigen Stärken (je nach gewünschter Effizienzklasse) und du musst dann nicht eine teure Entsorgung von Styropor in 10 oder 20 Jahren haben. Die notwendige Berechnung dazu bekommst du von einem zertifizierten Energieberater. Diesen brauchst du ja sowieso, falls du ein Kfw-Darlehen mit in Anspruch nehmen möchtest.

Wir bauen demnächst mehrere Gebäude damit, bin mal gespannt wie es "läuft". Ich selbst habe aber ein ungedämmtes Haus und liege trotzdem bei wunderbaren Verbrauchswerten. Ich kann User realistir zu seinem Beitrag nur zustimmen.

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