Gibt es bis 2018 in Deutschland überall Internet mit mindestens 50 Mbit/s?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Nö. Im kabelgebundenen Bereich wäre so ein Vorhaben eh beim heutigen Zustand der Infrastruktur illusorisch. Und zusätzliche Nutzung z. B. von LTE-Routern (bzw. Misch-/Multiplexbetriebe zwecks Bandbreitenerhöhung) gehen auch nur da, wo überhaupt mal Mobilfunk vorhanden ist. Und da gibt es auch weiterhin echte Löcher.

Man muss zur Ehrenrettung der Telcos sagen, dass die Funklöcher in besiedelten Gebieten seltener geworden sind. Aber solange z. B. in Ostbrandenburg immer noch große unabgedeckte Bereiche sind, wo man teilweise 5 km weit überhaupt kein Signal hat (und zwar auch in keinem der Mobilfunknetze), darf man davon ausgehen, dass die Telcos überhaupt kein Interesse daran haben, wirklich flächig auszubauen. Neue Masten werden halt nur da hingestellt, wo sie auch Rendite bringen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tmattm
20.07.2017, 20:47

Dafür musst du nicht in den Osten gehen. Wenn du mit dem Zug von Hagen nach Siegen fährst, reiht sich Funkloch an Funkloch... traurig...

0

Das sind ziemlich leere Versprechen. In Deutschland sind die Netze nicht in staatlicher Hand, sondern in Unternehmenshänden, also hat da die Regierung nur einen sehr begrenzten Einfluss. Verpflichtungen, gerichtete Förderungen? Fehlanzeige! Ich kenne Dörfer, wo sich die Bürger zusammengeschlossen haben, um selber Glasfaserkabel zu vergraben...

Die Telekom hat das Netz bei der Privatiserung unter der Auflage der Instandhaltung und Ausbau bekommen. Unter den heutigen Umständen kann man nur sagen: Das ist wohl nicht genügend passiert. In meinen Augen gehört das Netz zurück zum Bund und dann müssen da ordentlich Steuergelder rein!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man die Kapazitäten für den Ausbau und die Arbeitsstunden für die entsprechenden IT-Techniker bezahlen könnte und vor allem WILL (Milliardenbetrag), dann wäre das schon längst alles möglich und gängige Praxis. Die Frage ist einzig und allein: Wer bezahlt wann, wie viel dafür? 

Da sich sich sämtliche Netzbetreiber davor aus welchem Grund auch immer zurückhalten, passiert dementsprechend leider auch nichts. Und wir müssen in den Gebieten noch mit den langsamen Transferraten zurecht kommen.

Um deiner Frage nachzukommen:   technisch möglich, praktisch wegen fehlendem Interesse leider leider nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke mal nicht, dass die das bis 2018 hinbekommen, vielleicht ein paar Jahre später oder so.
Ich Hocke hier jedenfalls immernoch mit meinen ganzen 7Mbit/s.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Berlin Mitte gibt es Stellen, an denen die Leute im Umkreis von einigen hundert Metern noch mit Modem unterwegs sind, weil es weder Kabel, Glasfaser, noch DSL gibt.

Bei der aktuellen Geschwindigkeit des Breitbandausbaus kann man froh sein, wenn es im Jahre 2118 flächendeckend schnellen Internetzugriff gibt. Vermutlich wird das Internet vorher aber sowieso totzensiert, ... naja, anderes Thema ... ><

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke 2018 geht es erst richtig los, Unitymedia will Gigabit Leitungen anbieten, und selbst deren 400 Mbit/s Leitungen sind in drei Bundesländern schon fast überall verfügbar. VF bringt schon 500 Mbit/s und die DG schon 1 Gbit/s

Telekom bietet maximal 200 Mbit/s

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das bezweifel ich, im Hunsrück sicher nicht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Überall denke ich nicht z.B Dörfer.. vielleicht in ein paar kleinere Städte(?)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?