Gibt es Beweise für das Leben nach dem Tod und glaub ihr daran?

31 Antworten

Hallo Saselnew,

in den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend? Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz (somit wird auch niemand nach dem Tod durch ein Höllenfeuer bestraft). Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine kleine Herde. Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Gibt es Beweise für das Leben nach dem Tod und glaub ihr daran?

Wenn es wissenschaftliche Beweise gäbe, warum sollte man dann noch glauben müssen? Man würde schließlich wissen und wäre daher nicht mehr auf Glauben angewiesen.

Oft werden dahingehend ja auch außerkörperliche Erfahrungen und Nahterfahrungen als Beispiele für Beweise für ein Leben nach dem Tod erwähnt. Das ist aber in sich unlogisch. Es heißt schließlich nicht umsonst Nahtoderfahrung, denn man ist nicht wirklich tot, sondern nur beinahe. Ein klinischer Tod (kein Herzschlag und keine Atmung) bedeutet noch lange nicht, dass die betreffende Person tatsächlich tot ist. Erst wenn auch keine Hirnaktivitäten mehr vorhanden sind, kann man davon ausgehen, dass eine Person wirklich tot ist. Aber von dieser Zeit, wo keine Hirnaktivitäten mehr vorhanden sind, gibt es auch kein Zurück ins gerade beendete Leben mehr. Alles, was aber so lange erlebt wird, wie es auch noch Hirnaktivitäten gibt, sind allenfalls Nahtoderfahrungen, sofern es sich überhaupt um etwas in dieser Hinsicht handelt.

Leute wie Dr. Raymond Moody haben auch Bücher beispielsweise zu Nahtoderfahrungen geschrieben, beispielsweise auch detailliert von einigen Nahtoderfahrungen über Gemeinsamkeiten verschiedener Erlebnisberichte und so weiter. Gemeinsam hatten sie aber, dass diese Erlebnisse sich nur auf das bezogen, was die betreffende Person erleben konnte, ohne wirklich tot zu sein. Um es mal bildlich auszudrücken, blickten die Personen, die eine Nahtoderfahrung hatten, über einen Bach, über welchem eine Brücke führt, während über dem eigentlich recht schmalen Bach ein so dichter Nebel liegt, dass man bestenfalls Schemen von der anderen Seite erkennen kann, so lange man mindestens mit einem Fuß, auf dem Ufer des Lebens steht. betritt man aber die Brücke mit beiden Füßen, was notwendig wäre, um in das Leben nach dem Tod zu gelangen, so tritt in dem Moment, wo man den zweiten Fuß vom Ufer des Lebens nimmt, um die Brücke weiter zu überwinden, der Hirntod ein und es gibt kein Zurück mehr ins irdische Leben. Bis zu diesem Schritt, erkennt man nur Schemen auf der Seite des Lebens nach dem Tod, so schön auch das sein mag, was man da erkennt, aber es lässt nicht unbedingt darauf schließen, was danach kommt. Nimmt man es rein wissenschaftlich, kann eine Nahtoderfahrung einfach gesehen einfach nur eine Funktion des Gehirns sein, den Übergang in eine darauf folgende und fortwährende Nichtexistenz des Bewusstseins zu erleichtern.

Aber ja, ich glaube daran. Insbesondere deshalb, weil ich mich zu erinnern glaube, wie es in anderen früher erlebten Leben war und auch in einem ewigen Dasein, in welches ich nach jedem früher erlebten Leben zurückgekehrt bin. Ebenso finde ich für mich, dass es nicht zu verachten ist, dass ich vor etwa 20 Jahren mit einer Person gesprochen habe, der ich in meinem jetzigen Leben zweimal begegnet bin (danach brach der Kontakt deshalb ab, weil mein damaliges Handy verreckt ist), die ich aber schon vor dem ersten Treffen aufgrund meiner als solchen geglaubten Erinnerungen an frühere Leben kannte und ich sie deshalb gleich auf dem ersten Anblick erkannte. Ebenso schien es auch ihr zu gehen und obwohl unser erstes Date eher in einer Abweisung endete, trafen wir uns Monate später noch ein zweites Mal, wo sie mir von einer Erinnerung erzählte, an ein Ereignis aus einem früheren Leben, an welches auch ich mich erinnern kann und aufgrund dessen ich sie beim ersten Anblick beim ersten Date wieder erkannte. Also ja, ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich habe auch Anlass dazu - und sogar in Bezug auf weit mehr als das, aber das würde den Rahmen dieser Frage sprengen und wäre mir zu persönlich, um es in aller Öffentlichkeit zu schreiben.

Beweise sind immer nur so gut, wie man sie gelten lässt. Es gibt Idioten, die behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei, obwohl hinlänglich bewiesen ist, dass sie kugelförmig ist. Realitäten in gewissen Dimensionen manifestieren sich exakt dann, wenn man ihnen die Möglichkeit zur Existenz einräumt. Solange man nicht glaubt, dass es so ist, wird in den Köpfen vieler Menschen die Erde eine Scheibe sein.

Wenn du mit Menschen sprichst, die eine Nahtoderfahrung hinter sich habe oder auch mit Menschen, die spirituell hellsichtig sind, können sie dir Dinge erzählen, die nicht ihrer Phantasie entsprungen sind, sondern die sie so real erleben, wie du jetzt vor deinem PC sitzt.

Die Formulierung 'gibt es ein Leben nach dem Tod' ist allerdings falsch.

Korrekterweise müsste es heissen: Das Weiterleben der Seele nach dem Tod des Körpers. Denn es ist definitiv nur der Körper, der stirbt. Die Seele lebte vorher schon, allerdings nicht im Körper, sondern umgekehrt, der Körper in der Seele. Die Seele ist etwas grösser, als der physische Körper. Nach dem Tod des Körpers ist die Seele vorübergehend körperlos. Es gibt Dinge, welche die Seele auf dieser Welt halten. Andere Seelen sind in der Lage, ins Kollektiv einzutreten und in einem nächsten Zyklus wiederum einen physischen Menschenkörper zu beseelen und erneut ein Menschenleben zu führen.

Du kannst das nun glauben, oder nicht. Es ändert sich nichts. Ausser, du räumst der Realität die Möglichkeit ein. Dann beginnt sie sich auch für dich zu manifestieren. Andererseits kannst du es auch negieren, wie die Kugel-Erde, welche für sie zumindest zur Scheibe wird, bloss weil ein paar Idioten denken, dass sie eine Scheibe ist.

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