Gibt es Beweise, daß Jesus Christus jemals gelebt hat?

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20 Antworten

Der Jude Albert Einstein äußerte sich folgendermaßen: "Niemand kann die Evangelien lesen, ohne das Gefühl der Wirklichkeit Jesu zu empfinden."

Es ist eine Herzensangelegenheit, die Lehren Jesu anzunehmen oder nicht. "Meine Schafe hören meine Stimme", sagt Jesus. 

Er sagte eine Weltregierung voraus, wo es Unruhen und Krieg nicht mehr geben wird.

Es wird niemanden mehr geben, der Bösartig, habgierig oder korrupt sein wird und der Gott, den Schöpfer, ablehnt.

Es wird sinnvolle Arbeit für jeden geben, keine Wohnungsnot, genügend gesunde Nahrung für alle

Die Natur wird sich vollständig erholen und regenieren

Andrastor 19.08.2017, 13:01

Wenn du schon Einstein zitierst, dann bitte richtig:

Es war
natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben,
eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen
persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich
ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so
ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere
Wissenschaft enthüllen kann. ... Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck
und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber
doch reichlich primitiver Legenden .... Keine noch so feinsinnige Auslegung
kann etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind … höchst
mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. ... Für
mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie jede andere der Inbegriff des
kindischsten Aberglaubens.

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Ein schwieriges Thema, zu dem leider wieder einmal sehr viele Schreiber vorschnell ihre unsachlichen und lückenhaft fundierten "Sachkenntnisse" kundtun. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet.

Zunächst einmal: Nein, es gibt keine absolut unzweifelhaften Beweise dafür, dass es den in den Evangelien beschriebenen Jesus von Nazareth jemals gegeben hat. Es gibt aber eine ganze Reihe starker Indizien, die für seine Existenz sprechen und die populäre Theorie der Atheisten, Jesus sei nur eine ausgedachte Märchenfigur, bei genauerer Betrachtung äußerst unwahrscheinlich aussehen lassen.

Die wesentlichen Punkte:

- römische Autoren, die über Jesus schrieben, haben seine Historizität niemals angezweifelt, auch dann nicht, wenn sie dem Christentum feindlich gegenüberstanden. Das ist bei Tacitus am besten erkennbar: er schreibt in sehr abfälliger Weise über Jesus und die Christen, sieht aber keinen Anlass, die Existenz und den Kreuzestod Jesu anzuzweifeln - obwohl dies doch eigentlich die naheliegendste und einfachste Taktik zur Diffamierung der Christen gewesen wäre.

Womöglich lebten zu dieser Zeit noch genug Menschen, die Jesus gekannt hatten, so dass man derartige Gerüchte damals nicht verbreiten konnte, ohne sich vor den Zeitzeugen und den noch lebenden Apostelschülern lächerlich zu machen.

- es gibt in den Evangelien Hinweise darauf, dass einzelne Texte dieser Schriften schon wesentlich älter sind als das Gesamtwerk, und somit wahrscheinlich schon kurz nach Jesus Tod (um 40-50 n.Chr.) verfasst worden sind. So wird beispielsweise der Apostel, der einem römischen Soldaten bei Jesus' Verhaftung ein Ohr abschlug, in den drei älteren Evangelien nicht namentlich erwähnt. Erst das Johannesevangelium, bei dessen Abfassung bereits einige Zeit vergangen war, erwähnt Petrus namentlich.

Das kann verschiedene Gründe haben: die ersten drei Evangelien wurden wohl noch zu Lebzeiten der Apostel verfasst. Anscheinend war eine namentliche Erwähnung nicht notwendig, da die Ereignisse in der Urgemeinde noch gut im Gedächtnis lagen. Eine andere Erklärung wäre, dass die ersten Schriften noch zur Amtszeit von Pontius Pilatus zirkulierten, und die "Täter" vor Strafverfolgung geschützt werden mussten.

- das stärkste Argument für die Historizität Jesu ist die Kreuzigung, die einen scharfen Konflikt mit Texten des Alten Testamentes auslöste.

Die Kreuzigung als Erlösertod und heilbringendes Ereignis zu verkaufen, war den Autoren des Neuen Testamentes offenbar sehr schwer gefallen. Nicht umsonst besteht das Neue Testament zum größten Teil aus Lehrbriefen des Paulus, die sich mit theologischen Deutungsfragen befassen. Im Alten Testament heißt es, wer ans Kreuz gehauen wird, ist von Gott ausgeschlossen - das steht in offensichtlichem Widerspruch zu den Ereignissen um Jesus. Wäre er eine gänzlich fiktive Figur gewesen, hätte man sich eine leichter verdauliche Story ausgedacht, die bei gläubigen Juden auf mehr Zuspruch gestoßen wäre.

- es gibt diverse Widersprüche zwischen den vier Evangelien. Vor allem den um Jesus' Geburt: laut dem Lukasevangelium wurde Jesus "Zur Zeit des Königs Herodes" geboren, als auf Befehl des Kaisers Augustus eine große Steuerschätzung im Reich durchgeführt wurde. Problematisch ist nur, dass eine solche Steuerschätzung nachweislich erst im Jahre 6 n. Chr. stattfand - zu diesem Zeitpunkt war Herodes aber schon nicht mehr am Leben. Es kann also nicht beides gleichzeitig stimmen.

Wenn die Evangelien also nur ausgedachte und ersponnene Märchen erzählen... Warum haben sich die Märchenschreiber dann so wenig Mühe gegeben, ihre Geschichte schlüssig darzustellen? Viel naheliegender ist es doch, dass die Autoren tatsächliche Geschichten recherchierten, die ihnen zu Ohren gekommen waren, und dass sie dabei Dinge durcheinanderbrachten. In etwa so, als ließe man heute drei oder vier Gruppen von Jugendlichen über den Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung schreiben - diese Ereignisse liegen noch keine dreißig Jahre zurück, und trotzdem würden sich die Berichte in verschiedenen Details stark voneinander unterscheiden, und sicherlich wäre auch das ein oder andere Datum oder der ein oder andere Name nicht ganz korrekt wiedergegeben.

Diese Dinge legen für mich die Annahme nahe, dass die Evangelisten im Kern tatsächlich über einen realen Menschen aus Fleisch und Blut berichtet haben. Die Christen hatten schon damals viele Feinde, aber keiner von ihnen hat jemals die historische Existenz eines "Jesus von Nazareth" angezweifelt - dieser Trend kam erst mit dem Zeitalter der Aufklärung. Selbst der jüdische Talmud (ein äußerst christenfeindliches Werk) stellt die Existenz Jesu nicht in Frage.

Ich betone zum Schluss nochmal, dass es mir hier nur um den Menschen "Jesus" geht - nicht um die Frage, ob er der "Sohn Gottes" war, Wasser in Wein verwandelt hat und von den Toten auferstanden ist. Das ist eine Frage der Religion. Die Historizität Jesu ist eine Frage der Geschichtswissenschaft.

Nein, keinen Einzigen.

Jesus Christus ist eine mythische Figur, keine Historische.
Jesus Christus ist ebenso wenig real wie John Frum (der Erlöser des Cargo-Kultes), der ein Beispiel für eine mythische Figur der Neuzeit ist und ein Beleg dafür, dass Mythen sehr schnell entstehen können, was die Geschichten über Jesus Christus vollends unglaubwürdig macht.

„Die Geschichtlichkeit Jesu lässt sich ebenso wenig beweisen wie seine Ungeschichtlichkeit. Falls er nie gelebt hat, so stellt sich die simple und nie beantwortete Frage, weshalb Paulus und die Evangelisten ihn dann „erfunden“ haben!

Und wenn der irdische Jesus eine Tatsache ist, dann erlauben die überlieferten Dokumente es nicht, nach Geschichtlichkeit und Ungeschichtlichkeit zu fragen, sondern nur danach, was wahrscheinlich und was unwahrscheinlich ist…. Wahrscheinlich ist, dass der irdische Jesus zahlreiche Worte so gesprochen hat, wie die Evangelisten sie wiedergeben. Noch wahrscheinlicher ist, dass die Lehre Jesu von den Evangelisten zumindest sinngemäß interpretiert wurde….Markus, Matthäus und Lukas …verlassen sich auf die Berichte von Augenzeugen, und mit ihren Berichten wandten sie sich an ganz verschiedene Gruppen: Matthäus vor allem an Juden, Markus an Römer und Lukas an Griechen. Sie berufen sich also auf unterschiedliche Zeugenaussagen, schreiben für einen fest formierten Leserkreis, und jeder von ihnen hat in seinem spezifischen Glauben an den auferstandenen Christus sein eigenes Verhältnis zum irdischen Jesus.

Insofern ist es weder verwunderlich noch gar ein Beweis gegen die „Geschichtlichkeit Jesu“, wenn die Evangelisten sich widersprechen. Sie glaubten an den Christus und kamen nicht umhin, zuweilen auch den Jesus von Nazareth zu benennen.

Und jene Forscher, die den historischen Jesus bezweifeln, argumentieren chronologisch zwar richtig, sachlich aber verkehrt; sie beanstanden: Aus welchem Grund sind sich die Evangelisten nicht einig im biographischen Detail und im protokollierten Zitat? Die Frage ist jedoch: Welche Einzelheiten aus dem Leben des irdischen Jesus lassen sich aus den Evangelien noch einwandfrei herauslesen, da die Evangelisten ja nur die Botschaft ihres Christus verkünden wollten? Für sie war Christus der Sohn Gottes, der Jahrzehnte zuvor als Jesus von Nazareth gekreuzigt worden war. Er war ihnen irdisch und göttlich zugleich.
Und wenn man die Geschichte nicht lediglich betrachtet, wenn man ihr vielmehr begegnet, dann erst versteht sich die Behauptung Kants, dass die Bibel jenes Buch ist, „dessen Inhalt selbst von seinem göttlichen Ursprung zeugt“. (Alle Ausführungen s. Werner Koch in  ZEIT-Online 2012).

Um es noch einmal zu betonen: den Evangelisten ging es gar nicht darum, über den historischen Jesus zu berichten, sondern über den Christus und seine Botschaft. Der historische Jesus war ihnen nicht so interessant, deshalb sind ihre Hinweise auf ihn manchmal widersprüchlich (sie wollten ja kein historisches Dokument liefern!)


Ob es einen jüdischen Wanderrabbi Jesus von Nazareth gab, ist umstritten. Es gibt weder eindeutige Beweise dafür oder dagegen. Auszuschließen ist das nicht, denn zu der Zeit zogen laut außerbiblischen Quellen sehr viele Wanderrabbis und Wundertäter durch Palästina. Das war damals nichts besonderes.

Aus einem möglicherweise existierenden Juden Jesus von Nazareth hat Paulus dann die mythologische Gestalt eines Jesus Christus geformt. Diese Gestalt hat aber definitiv nie real existiert.

Es gibt nicht einen einzigen Beweis für die Existenz einer historischen Person Jesus Christus.

Das liegt daran dass es diese Person niemals gegeben hat. Es handelt sich um wiederaufgewärmte Mythen und Märchen anderer, weitaus älterer antiker Völker.

Globetrotter23 19.08.2017, 12:54

Falsch. Es ist bewiesen, dass er gelebt hat.

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Andrastor 19.08.2017, 12:59
@Globetrotter23

Wo sind dann die Beweise? Wenn es bewiesen sein soll, kannst du doch sicher einige Beweise nennen. Oder zumindest einen?

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Es gibt ein paar Indizien, aber Belege gibt es m.E. nicht. Zumindest bin ich keiner angesichtig geworden.

Diese Frage mit der Bibel klären zu wollen, ist unmöglich, da das ein Zirkelschluss wäre. Dann könnte man Harry Potter auch mit "Der Stein der Weisen" belegen.

So funktioniert das aber nicht.

OhNobody 16.07.2017, 16:39

Realsausi,

Du darfst ausserbiblische Quellen nicht ignorieren. Schau mal hier:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_Nazaret

Nachdem der Artikel eine Unmenge ausserbiblische Quellen FÜR die Existenz Jesu genannt hat, endet er zusammenfassend mit den Worten:

>Dies sei bei aller gebotenen Quellenkritik und Skepsis ein deutliches Zeichen dafür, dass hier unerfindbare Tatsachen überliefert worden seien. 

Es sei nicht denkbar, dass fehlbare Menschen diese Übereinstimmungen untereinander und mit der christlichen Überlieferung nur zufällig empfangen und weitergegeben oder gemeinsam erfunden hätten. 

Nach allem, was historische Wissenschaft, die immer hypothetisch bleibe, an Gewissheit erreichen könne, sei davon auszugehen:
„Die Zufälligkeit der geschichtlichen Quellen macht uns gewiss, dass wir mit einer historischen Gestalt Kontakt aufnehmen und nicht nur mit der Phantasie früherer Zeiten.“

Die meisten heutigen Historiker und Neutestamentler halten Jesu Existenz für gesichert, vor allem weil sie größere Anteile der urchristlichen Evangelien auch unabhängig von der Bewertung außerchristlicher Erwähnungen Jesu als historisch zuverlässig beurteilen.<

Hier die genannten Quellen zu dieser Aussage:

> Martin Karrer: Theologie des Neuen Testaments. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, ISBN 3-525-51380-1, S. 23f.

Theißen/Merz (2011), S. 121<

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Abahatchi 16.07.2017, 20:40
@OhNobody

ausserbiblische Quellen

Was sind historisch relevante Quellen? 

Es gibt in Bezug auf den thetischen Jesus rein gar nichts, was diesen wissenschaftlich und historisch relevant bestätigen könnte.
Es gibt nichts und niemanden, dasz über den thetischen Jesus zu seinen thetischen Lebzeiten auch nur einem Mucks verkündete, auch nicht während seines unterstellten Todes und der unterstellten Auferstehung. Auch nicht in der Zeit danach bis zu jenem Zeitpunkt, als eine thetische Clique von 12
anfing, den uralten Jesusmythos aus der Schublade zu holen. 

Erst nach dem diese thetische Clique behauptete, sie hätten da mal vor Jahrzehnten einen gekannt.........

Bedenke, die Mythen über einen angeblichen Jesus stammen ursprünglich aus viel älteren Religionen und waren schon
Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, in anderen Kulturen und bei anderen Ethnien bekannt.
Alle Geschichten über Jesus mit 12 Jüngern, über Wasser gehen, Blinde sehend machen, Weise aus dem Morgenland mit 3 Geschenken, Jungfrauengeburt und all dem Hokuspokus sind nur kalter Kaffee, der mal wieder aufgewärmt wurde. Früher wurden Religionen wie Bonbons vertickt. Für jedes Bedürfnis der passende Gott und Prophet.

Religionen wurden Damals gehandelt wie auf dem Jahrmarkt. So auch die viel älteren Mythen über einen Jesus. 

Viele wissen nicht, was auszerbiblische Quellen, wie sie auch von Flavius vorliegen, wert sind. Manche Theisten bringen gerne Flavius ins Spiel. Das machen nur jene, die sich noch nicht blamiert haben, denn Pfarrer würden dies mir gegenüber nicht tun, sie wissen, was die "Quelle" Flavius historisch betrachtet darstellt.

1. Flavius war kein Geschichtsschreiber im heutigen Sinne. Er hatte genau genommen alles zu Papier gebracht, was er von hören sagen aufschnappe. Selbst wenn ihm Leute einen Bären aufgebunden haben, es steht geschrieben.

2. Flavius ist auch kein Zeitzeuge, denn er wurde erst, nach dem thetischen Ableben eines thetischen Jesus geboren. Solltest Du um 1948 geboren worden sein, wärest Du dann Zeitzeuge von Hitler, der bereits 1945 tot war? Dann stellt sich noch die Frage, wie Du als Säugling, zeitnah etwas über Hitler hättest vermerkten wollen. Sein erstes Werk begann Flavius erst Jahrzehnte nach dem thetischen Tod eines thetischen Jesus zu schreiben. Wohl gemerkt, begann er erst es zu schreiben. Flavius selbst hatte nie auch nur annähernd was direkt mit dem Lebenszeitraum eines thetischen Jesus zu tun.

3. Nachdem die thetische Clique der 12 den jahrhunderte alten Jesusmythos aufgewärmt hatte und neue Anhänger für diese Thesen finden konnten, erst danach hatte Flavius von Leuten gehört, die sich geänderte Geschichten über einen sogenannten Jesus erzählten.

4. Flavius hatte auch von Leuten gehört, die sich über andere Götter Geschichten erzählten. Sind nun diese ganzen anderen Götter auch echt, nur weil Flavius niederschrieb was diese Leute sich über andere Götter erzählten? Nach Deiner Logik müsztens sie real sein, weil Flavius darüber schrieb.

5. Es gibt auch in Bezug von Flavius rein gar nichts, was einen Jesus wissenschaftlich und historisch relevant bestätigen könnte. Es kann nur durch Flavius bestätigt werden, ab wann in etwa dieser wieder aufgewärmte Jesusmythos mehr Anhänger bekam.

Mehr nicht.

Du kannst Dich auch mit Tacitus befassen.

Er ist sogar noch später geboren worden als Flavius. Der ist so sehr Zeitzeuge, wie Du vermutlich von Bismarck. Es gibt nichts, dasz über einen Jesus zu seinen thetischen Lebzeiten einen Mucks verkündet. NICHTS! Weder zu seinem unterstellten Tod, der Auferstehung, noch in der Zeit Jahrzehnte danach, bis einige anfingen, den uralten Jesusmythos aus der Schublade zu holen und rumerzählten, sie hätten angeblich vor Jahrzehnten jemanden gekannt........

Manche Leute von der AfD muszten nicht mal Jahrzehnte warten, um Flüchtlingen nie passierte Vergewaltigungen zu unterstellen und es hat die Polizei Zeit und Nerven gekostet, diese Falschaussagen zu entlarven. Trotzdem erzählen sich die AfD Anhänger noch jetzt, wie diese bösen Flüchtlinge dieses und jenes taten.

Wenn das selbst heute, in unserer aufgeklärten Welt so ist, wie war es dann erst vor 2000 Jahren, als Religionen gehandelt wurden wie heute ein paar Schuhe und vor allem, wenn es um Leute geht, die etwas von jemanden "hörten", der noch vor ihrer Geburt gestorben sein soll?

Welche Evangelien wurden denn von den Aposteln selbst geschrieben? Gibt es überhaupt Belege für die Apostel, die ja Beleg für Jesus sein sollen? Selbst bei Johannes ist sich der Vatikan nicht einig, ob er auch der Johannes der Offenbarung ist. Aber Jesus soll man damit belegen? Ein Unruhestifter wie Jesus und kein Vermerk römischer Bürokraten! 

Nun, die Geschichten über einen Jesus stammen aus einer Zeit, tausend Jahr zuvor.

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Abahatchi 16.07.2017, 20:43
@OhNobody

Die meisten heutigen Historiker und Neutestamentler halten Jesu Existenz für gesichert,

bis sie sich erstmalig genauer mit den sogenannten Quellen und der historischen Entwicklung der vorbiblischen Jesusmythen befassen.

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realsausi2 17.07.2017, 01:15
@OhNobody

Du darfst ausserbiblische Quellen nicht ignorieren.

Das ist ja letztlich nur ein Scheingefecht. Die Existenz einer Person Jesus bedingt nicht im Mindesten einen Beleg für einen Christus.  Das ist halt ein Name, den Personen damals trugen.

So what? Vielleicht hat es einen Wanderprediger dieses Namens gegeben. Aber er war allenfalls ein besonders begabter Hochstapler.

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Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Jesus existiert hat.

Religiöse Berichte sind nix wert und Beweisen gar nichts. Und Wissenschaftlich gesehen ist es möglich, dass es einen Jesus von nazareth gegeben. Den biblischen Jesus christus hat es niemals gegeben. Es gibt ja nicht mal einen Gott

Nein, dafür gibt es keine historischen Beweise.

Nein, es gibt keine Beweise dafür, dass der biblische Jesus Christus je gelebt hat. Statt dessen gibt es Beweise, dass es die biblische Figur so nie gegeben haben kann.

Die Evangelien sind die einzigen Quellen die von dieser Person erzählen. Sie sind konstruierte, zielgerichete, politische Texte. Genauso wie das AT, so wurde auch das NT geschaffen um dem Volk Juda einen Vorteil zu verschaffen und gleichzeitig das Gesetz zu vermitteln.

Ob es eine Person gab, die als Vorlage für die Jesus-Mythen diente, oder ob einer der Autoren Jesus hieß und damit groß raus kommen wollte, kann niemand wissen, da es keine Hinweise darauf gibt.

Die Evangelien wurden mind. 40 Jahre nach den darin erzählten verfasst und stellen keine Augenzeugenberichte dar. Bis das Christentum entstand vergingen ca. 250 Jahre. Im 1. Jahrhundert gibt es keine Quellen, die belegen könnten, dass irgendetwas aus den Evangelien wirklich stattgefunden hat

Die biblische Figur Jesus Christus wurde nur für Juden erfunden. Sie sollte die Juden zurück zu ihren Basics führen. Das Christentum ist eine rein römische Erfindung des 4. Jahrhunderts. Sie haben die Bibel benutzt um ihrer eigenen alten Religion einen neuen Anstrich zu verpassen. So haben sie unbiblischerweise Jesus zu Gott gemacht.

Schwanengesang 16.07.2017, 12:45

wildcatrs, KOpfschüttel. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen

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Abahatchi 16.07.2017, 20:47
@Schwanengesang

Wieso, es ist kein Geheimnis mehr, das die Jesusmythen der Bibel aus viel älteren Kulturen, anderen Religionen und aus anderen Regionen stammen und viele Jahrhunderte älter sind, als die neu zusammengestückelten Versionen der Bibel. 

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nowka20 17.07.2017, 17:19
@Abahatchi

@hatschi!

es gab schon ein christentum, bevor der jesus auf der erde war

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Abahatchi 17.07.2017, 21:19
@nowka20

es gab schon ein christentum, bevor der jesus auf der erde war

Deine Märchen mit dem Jesus werden langsam langweilig. Hast Du nicht mal etwas Neues zu bieten?

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wildcarts2 19.07.2017, 14:05
@Abahatchi

Da Jesus nicht existierte, ist diese Aussage unlogisch.

Ebenfalls unlogisch wäre es, ein Christentum vor Christus zu vermuten.

Die Geschichte beweiset eindeutig, dass das Christentum erst von den Römern im 4. Jahrhundert erfunden wurde. Zuvor gab es zwar Gruppen, die an den Christus-Mythos glaubten, aber das waren keine Christen im Sinne von Religionsangehörigen. Es waren Sektierer und Kultisten, die keine festen Glaubenslehren hatten, sondern lediglich die Geschichten um Jesus interpretierten und daraus einige Verhaltensweisen und Moralaspekte formten. Mehr nicht.

Historisch gibt es nicht einmal Belege dafür, dass nach der relativ kurzen Zeit, in der die Evangelienschreiber aktiv waren, irgendwelche Nachfolger diese Idee weiter verfolgten. Viel wahrscheinlicher ist, dass diese politischen Revolutionäre (und das waren die Evangelisten definitiv) fliehen mussten oder hingerichtet wurden.

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es gibt keine exakten beweise

Jesus gab es definitiv. Nur war er nicht der Sohn Gottes sondern ein ganz normaler Mensch, sein Vater war Zimmermann und auch er hat dieses Handwerk gelernt. Später zog er als Prediger durch die Lande und dadurch wurde er bekannt. Da er aber begann zuviel Einfluss aufs Volk zu nehmen, wurde er von den römischen Besatzern gekreuzigt.

Kreuzigungen waren zu der Zeit eine alltägliche Hinrichtungsart.

KaeteK 16.07.2017, 09:32

Quelle?

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roschue 16.07.2017, 09:33
@KaeteK

1000fach in den Geschichtsbüchern oder Wiki. Was ich jetzt geschrieben habe, ist Allgemeinbildung was allgemein auch bekannt ist.

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wildcarts2 16.07.2017, 09:42
@roschue

Falsch. Es gibt in keiner Form Belge dafür, dass eine derartige Person je existiert hat.

Kreuzigungen waren zu der Zeit KEINE übliche Methode. In der Bibel wird auch nicht gesagt, dass er gekreuzigt wurde, sondern das er an einen Stamm gehängt wurde. Übliche Praxis für "normale" Verbrecher war das Aufhängen an öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen an einfachen aufrechten Baumstämmen, oder an Burgmauern o.ä. Die Kreuzigung kam erst später.

Das was du meinst ist AllgemeinUNbildung. Wer GLAUBT, dass die Geschichten der Bibel historische Berichte seien, hat noch nie ein Geschichtsbuch gelesen.

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Schwanengesang 16.07.2017, 12:50
@wildcarts2

wildcarts2, wußte ichs doch, Herr/Frau Oberlehrer hat ganz spezielle Theorien....

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Abahatchi 16.07.2017, 20:53
@Schwanengesang

ganz spezielle Theorien....

Eben, Theorien und keine Thesen mehr. 

Wenn man schon das Wort "Theorie" bemüht, dann sollte man wissen, dasz es griechisch ist und international für Wissenschaften definiert ist und eben nicht bedeutet, was ausgerechnet 90% der Deutschen meinen, es bedeuten würde. 

Eine Theorie beschreibt immer Objektiv die Wirklichkeit oder einen Teil davon. Man musz also viele Belege haben und Forschen und Messen, ehe aus einer These eine Theorie wird. 

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wildcarts2 19.07.2017, 14:08
@Abahatchi

Wusst ichs doch: Immer nur leeres gejammer von Schwanengesang und immer noch keine Antwort, die zu der Frage passen würde.

Wie wäre es denn, wenn du mal konstruktive Kritik äußern würdest, statt wie ein kleines Kind, dem man das Förmchen geklaut hat, zu sagen "ne ne ne das ist so nicht", einfach mal deine Argumente zu liefern?

Entschuldigung, dass ist ja nicht möglich, weil du nichts gegen die von mir genannten Fakten sagen kannst.

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Natürlich nicht. Die Sachen in der Bibel sind alle Fake. 

Es gibt keine hieb- und stichfesten Beweise. Aber eine große Zahl an "Indizien".

Allerdings besagt das äußerst wenig. Jesus war in der Zeit Null bis 50 so mega-unbedeutend, daß Zeitgenossen ihn praktisch nicht erwähnt haben.

Er war ein wunderlicher Wanderprediger, der mit ein paar Anhängern bettelnd und schauspielernd herumzog.

Er war kein Gott, kein Erlöser, kein Wunderwirker.

Bloß die spätere Kirche hat ihn immer höher gehoben und damit die ganze Welt verwirrt.

wildcarts2 16.07.2017, 09:44

Das Jahr 0 gab es nicht, nur mal so nebenbei ;)

Und es gibt keine Indizien dafür, dass Jesus existierte. Alles was du dazu schreibst sind auch nur interpretationen bzw. Spekulationen, auf Basis der Bibel und diverser Geschichten.

Fakt ist, dass der biblische Jesus ein rein fiktive Figur ist, die eine Botschaft übertragen sollte (so wie Moses auch). Alles andere ist Spekulation.

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Klarmann 16.07.2017, 11:28
@wildcarts2

Ich weise den seltsamen Text von wildcarts2 zurück.

Eine Debatte über die christliche Zeitrechnung ist hier sehr fehl am Platz, ich wollte mich kürzestmöglich ausdrücken.

Wie verfälscht die Jesusgestalt wurde, weiß ich bestens und habe das auch ausgeführt. Frühe Christenpropagandisten haben Texte gefälscht, um passend zu machen, was nicht paßte.

Trotzdem deutet der ungeheure Textwirrwarr aus den Zeiten minus 10 bis plus 100 darauf hin, daß irgendein Sektierer damals ein wenig Furore gemacht hat.

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realsausi2 16.07.2017, 16:15
@Hamburger02

Ich auch.

Möchte aber hinzufügen:

Wir müssen hier unterscheiden zwischen Jesus und Christus. Letzteres ist ein Titel, erstes ein Name.

Es wird dutzende Wanderprediger Namens Jesus gegeben haben. Einer davon mag geschickt genug gewesen sein, einen Nimbus aufzubauen, sich die alten religiösen Themen zu Nutze zu machen und auf dem Ticket "Christus" durch die Lande zu schmarotzen.

Die tatsächliche Gestalt eines "Christus" mit den theologischen Implikationen, die damit einhergehen, ist natürlich völlig absurd. Wenn es ihn als historische Person gegegeben hat, war er ein begabter Hochstapler, mehr nicht.

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Abahatchi 17.07.2017, 10:58
@wildcarts2

Das Jahr 0 gab es nicht, nur mal so nebenbei ;)

jedenfalls nicht in der Jahreszählung mit v.Chr. und n.Chr. bzw. v.u.Z. und u.Z..

Ein paar restlos dämliche Astronomen zählen aber mit einem Jahr Null, was aber selten dämlich ist, denn es ist wie bei Höhenangaben. Der erste Meter über 0 beginnt bei Level Null und geht bis Level eins. Der erste negative Meter geht von der Meeresoberfläche bis zu einem Meter darüber. Das sind die ersten Meter in + und -. Die Wasseroberfläche selbst ist nur eine Fläche ohne eigene Höhe. So ist es auch bei den Jahren. Der 0 Punkt bei den Jahreszählungen ist Silvester, den 31.12.0001 v.Cr. um 24:00 Uhr. Gleich zu setzen mit dem 01.01.0001 um 00:00 Uhr.

Ähnlich wie bei Tagen. die erste Stunde des Tages geht von 00:00 Uhr bis 01:00 Uhr und die Stunde davor geht von 23:00 bis 24:00 Uhr, wobei 24:00 Uhr des Vortages zeitgleich mit 00:00 Uhr des nachfolgenden Tages ist. Es gibt dazwischen auch keine nullte Stunde. 

Obwohl wir das bei der Zeit können, tun sich bei der Jahreszählung die Menschen so schwer. 

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Klarmann 17.07.2017, 14:44
@Abahatchi

Ich schrieb:

Jesus war in der Zeit Null bis 50 so mega-unbedeutend

Damit habe ich keineswegs gesagt, daß es das "Jahr 0" gibt, das wurde mir nur unterstellt.

Ich wollte mich kürzestmöglich ausdrücken, da es um ein ganz anderes Thema geht.

Gemeint war selbstverständlich: "Gemessen von seinem Geburtszeitpunkt an" (egal, wann der gelegen haben mag) bis 50 Jahre später...

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wildcarts2 19.07.2017, 14:12
@Klarmann

In Ordnung. Das ist aber so aus deinem Text nicht hervorgegangen. Viele Gläubige sprechen aber immer noch von dem Jahr Null als Geburtszeit Jesu. Daher habe ich nur ANGEMERKT, dass es das Jahr Null nicht gab.

Auch der Rest meiner Aussage war korrekt. Du hast nur Dinge genannt, die GEGLAUBT werden. Diese Informationen sind aber falsch, da es Jesus nie gegeben hat.

Es gibt auch keine Indizien für seine Existenz und Zeitgenossen haben ihn nicht nur "praktisch nicht erwähnt", sondern gar nicht. Es gibt keine Erwähnungen im 1. Jahrhundert

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Es gibt wohl Beweise, das es einen Mann namens Jesus von nazareth gegeben hat. Und er soll auch Prediger gewesen sein, aber es gibt keine Beweise, dass dieser Mann der Sohn gottes war.

Abahatchi 17.07.2017, 10:47

Es gibt wohl Beweise,

nicht einen!

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Ja: du lebst noch (2.Kor.5,15).

Und du wirst auch in Gottes Reich leben, das kommt dann aber auf dich an (Offb.12-15).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) wird dann gefangen sein und keine Menschen mehr verführen (Offb.17,1-6).

realsausi2 16.07.2017, 16:16

Der Bibelbot hat auch wieder keine Meinung dazu.

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Da wir neben den religösen Berichten auch historisch römische  Berichte haben, kann man davon ausgehen, dass Jesus gelebt hat.

wildcarts2 16.07.2017, 09:45

Es gibt keine "religiösen Berichte", sondern nur Geschichten. Und seitens der Römer oder sonst wem gibt es keine Berichte. Wieso behaupten das Gläubige ständig?

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TroIIinger 16.07.2017, 12:44

historisch römische  Berichte

Welche?

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Abahatchi 17.07.2017, 10:21

Da wir neben den religösen Berichten auch historisch römische  Berichte haben,

Vielleicht hatte es Dir noch niemand verraten:

Es gibt keine Hinweise zu Jesus auszerhalb der Bibel, die wiederum nicht selbst auf genau diesen biblischen Mythos beruhen.

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