Gibt es bei meinem Pferd einen haken?

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11 Antworten

Huhu,

deine Eltern mussen das Pferd auch mit höheren Einstallkosten finanzieren können. Es kann immer passieren, dass man warum auch immer, umstallen muss und dann anstatt 175€ doch 300€ für Vollpension mit Heu zahlen muss. Das muss drin sein.

Auch hast du keinerlei Reitunterricht in deiner Rechnung genannt. Rechne den anfangs zweimal die Woche und später mindestens zweimal im Monat mal mit drauf. Und auch da nicht den günstigen Freundschaftspreis einkalkulieren. Vielleicht möchtest du irgendwann mal bei anderen Trainern lernen, andere Methoden kennen lernen oder der menschliche Draht zur jetzigen Reitlehrerin geht einfach verloren, wenn sich grundsätzliche Ansichten unterscheiden. Da musst du also noch richtig Geld draufschlagen auf deine Rechnung.

Eine Trense und einen Zaum kann man sich eventuell noch gut leihen für den Übergang, das ist machbar, wenn deine Reitlehrerin einige verschiedene Trensenzäume und auch verschiedene Gebisse und Reithalfter da hat zum Ausprobieren. Bei einem Sattel scheitert dein Plan aber gewaltig. Der MUSS vom Sattler angepasst werden. Das heißt nicht zwangsläufig Maßanfertigung, sondern einfach, dass ein Sattel der grob passt in seinen Möglichkeiten so verändert wird, dass er auf dem Pferd einfach gut liegt. Dazu kommt, dass längst nicht jeder Sattel auf jedes Pferd angepasst werden kann. Bei z.B. viel zu enger Kammerweite kann der Sattler auch nichts mehr richten, dann muss ein anderer Sattel her. Genauso wie wenn der Baum nicht passt und nicht änderbar ist wie z.b. bei Wintec. Ein Englisch Sattel wird immer auf das Pferd angepasst. Da kommt es schonmal vor, dass ein Sattel in einem größeren Betrieb auf einem anderen Pferd auch einigermaßen liegt und man dann damit etwas Zeit überbrücken kann (wenn der richtige Sattel beispielsweise beim Sattler ist), aber für mehr als ein paar Tage muss der Sattel schon perfekt liegen und nicht nur ziemlich gut. Das mit dem Sattel leihen haut also schonmal nicht hin.

Auch das Futter kannst du nicht vor dem Pferd planen. Gut, Heu kann man ganz gut planen, da wirft einen dann nur ein wirklich schwer oder leichtfuttriges Pferd aus seiner Rechnung. Auch das Mineralfutter kann man sich recht gut vorher überlegen und für die Grundversorgung ein gutes auswählen. Aber spätestens beim Kraftfutter hört es auf. Mal davon abgesehen, dass Getreidemüslis zwar verfüttert werden, aber ganz und gar nicht gesund fürs Pferd sind, kannst du den Kraftfutter Bedarf nicht kennen, bevor du nicht das Pferd kennst. Bei normalen Leistungen brauchst du eventuell gar kein Kraftfutter oder nur eine Hand puren Hafer damit das MiFu schmeckt. Vielleicht ist dein Pferd aber auch eher schwerfuttrig und ihr steigert eure Leitungen irgendwann. Dann werden aus einem Sack Hafer im Monat vielleicht bald zwei Säcke Hafer und zwei Säcke Heucobs. Das macht dann im Geld schon einen Unterschied. Also Kraftfutter ist bevor man das Pferd kennt, nicht wirklich planbar.

Du solltest auch daran denken, dass du dein Geld auch für andere Sachen brauchst, als fürs Pferd. Das kann man sich schön reden, aber es ist so. Mal mit Freunden shoppen gehen, mit mehreren ins Kino, mit dem Freund zum Chinesen, den neuen Film auf Blueray, dann doch zehn Euro Netflix im Monat, neue Schuhe, das Weihnachtsgeschenk für die Eltern, mal die Haare färben, auf Partys Eintritt bezahlen, mal bei DM groß zuschlagen und so weiter. Für all solche Sachen braucht man eben auch Geld und dafür bekommt man als Jugendlicher sein Taschengeld. Nur für das Pferd zu leben macht einen nicht glücklich und würde auch nicht funktionieren.

Ein weiterer ernster Punkt ist, dass du nun mal noch sehr jung bist. In dem Alter reiten viele Mädels. Und viele auch fast jeden Tag und sehr gut. Aber es ist nun mal so, dass sich Interessen ändern und abflauen. Mit einem eigenen Pferd legst du dich fest. Kannst später kein Auslandsjahr machen, bist in den Studienorten eingeschränkt, musst Freunde, Schulabschluss, Beziehung und Pferd unter einen Hut bringen. Ich sage nicht, dass das niemand schafft, aber es ist verdammt hart, das kann ich dir sagen. Ein Angebot nach der Schule ein paar Monate in einem guten Ausbildungsstall zu arbeiten und zu lernen? Du kannst nicht annehmen, du hast zuhause dein Pferd und so lange willst du es auch nicht abgeben. Das Pferd nimmt dir Flexibilität.

Klassenfahrt, Familienurlaub, entfernte Freunde besuchen, Abschlussfahrt, erster Urlaub ohne Eltern, immer frühzeitig eine Betreuung suchen. Impungen, Huf-Termine, Sattel Kontrollen und Unterricht in deinen Zeitplan bauen, auch wenn gerade leider Klausurenphase ist. Ein Pferd bringt Pflichten mit. Die nächsten zwanzig Jahre und mehr.

Einen eigenes Pferd bietet einem Freiheit am Stall aber es schränkt dein Privatleben stark ein. Das wird dir jeder Pferdebesitzer bestätigen. Das ist eine Entscheidung, hinter der man wirklich stehen muss und die man in voller Tragweite sehen sollte.

Liebe Grüße

Heklamari 07.07.2017, 13:20

gut beschrieben!

um auf der sicheren Seite zu sein: alle Kosten sollten in doppelter Höhe verfügbar ein - denn schon ein verregneter Sommer läßt den Heupreis explodieren - auf z.B. 80 !!! € pro Rundballen, satt den üblichen 25-30€

aber wenn deine Eltern beide Vollzeit arbeiten, sollte das wohl drin sein....

hast du schon einen Freund? nein ?

dann solltet du abwarten, bis du das erste mal so RICHTIG verliebt bist mit allem drum und dran....

wenn du dann immer noch täglich 5 Stunden beim Pferd bist trotz Gespusi - ok, dann versuch es.  


die meisten RB's sind dann ganz fix verschwunden....

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Deine Berechnungen und Überlegungen sind sehr - meiner Meinung nach zu sehr - optimistisch. 

Du gehst davon aus, dass dein Pferd dauerhaft in dem günstigen Stall verbleiben kann. Von sowas würde ich nie ausgehen. Es kann immer mal sein, dass man den Stall wechseln muss und sollte deshalb auch einplanen, sich mehr als 120 Euro Einstellkosten leisten zu können. 

Mich wundert auch die Häufigkeit der Wurmkur. Tatsächlich nur einmal im Jahr ? Selbst wenn man nur bei Wurmbefall eine Kur geben würde, müsste man ja das vorherige Labor untersuchen und ich denke, da kommt man mit jährlichen Kosten von 20 Euro nicht hin. 

Material darfst du dir also leihen. Suchst du dir das Pferd dann danach aus, ob die geliehenen Sachen passen? Wie sieht dein Plan aus, wenn keines von den Ausrüstungsgegenständen deinem Pferd passt. 

Du musst einerseits für Ausrüstung sparen, andererseits Geld für Tierarzt zurücklegen? Meiner Meinung nach sehr knapp kalkuliert. Wenn du Pech hast (und komischerweise schlägt das "Schicksal" zu, wenn man es am wenigsten braucht), kommst du gar nicht zum sparen, weil das Pferd den TA braucht. Es sind nicht immer die "großen schlimmen" Verletzungen, die teuer sind. Auch Kleinigkeiten oder als nicht so tragisch eingeschätzte Dinge, die man normalerweise so nicht auf dem Schirm hat, gehen ganz schön ins Geld. Nicht jede TA-Behandlung ist eine OP, also hilft einem die OP-Versicherung nur bedingt, die Kosten etwas "abzufedern". Zumal die Versicherung oft ja auch nicht alle Kosten trägt, die mit der Behandlung einhergehen und auch Vorkasse geleistet werden muss. 

Insofern würde ich sagen, dass deine "Finanzierungsvorstellungen" auf recht wackeligen Füßen stehen, so lange du keine Eltern hast, die dir den Spaß finanzieren und nicht nur einen Teil davon. Eigentlich sollte man sich wirklich überlegen, ob man sich eine so kostspielige Anschaffung in so einer Situation wirklich "ans Bein binden" muss. "Gekauft" ist ein Pferd schnell, die Finanzierung der Folgekosten ist dann in der Regel etwas, wo ich erlebt habe, dass wirklich viele Pferdebesitzer Abstriche zu Lasten ihres Pferdes machen (müssen), weil sie das Geld letztlich doch nicht übrig haben. 

Ich denke mal, dass die meisten Pferdebesitzer festgestellt haben, dass die Kosten für das Pferd dann oft doch höher waren, als sie sich das vorher ausgerechnet haben. Da muss das neue Pferd noch in Korrekturberitt, da hat es eine blöde Sattellage, dass man nicht so leicht einen Sattel findet, die Heuernte fällt ins Wasser und die Kosten für das Heu betragen keine 55,- mehr, sondern 65,--. Und selbst habe ich auch schon erlebt, dass sehr viele Pferdebesitzer, die geglaubt haben, in ihrem aktuellen Stall höchstzufrieden zu sein und niemals wechseln zu wollen, mit dem eigenen Pferd plötzlich nur noch unzufrieden waren, weil das Pferd plötzlich nur noch kränkelte und irgendjemand ja schuld sein musste.... 

deswegen hab ich auch Erfahrung mit steigen , buckeln und runter fliegen...

Was hat das damit zu tun? Ein gut und in Ruhe ausgebildetes Pferd wird selten einen Grund sehen, zu solchen Mitteln zu greifen!

Mein Pferd bekommt als Futter Heu =55€ und vitamine (deucavallo)=15€ uns müsli=20€   

Bitte setz dich nochmal mit der Fütterung auseinander.Müsli enthält zu viel Füllstoffe, Zucker und anderen ungesunden Kram. 

Auch dein "Vitaminfutter" ist nicht so gesund, wie du glaubst. Hast du dir mal die Inhaltsstoffe angeschaut? Das solltest du dringend tun.

Ich würde dir da eher in Richtung Iwest raten. Das ist auf den ersten Blick teurer, aber das relativiert sich, weil du nicht so viel davon füttern musst und es dadurch ewig hält.



Material wie sattel, Trense etc.darf ich von meiner reitlehrerin benutzen bis ich selber Geld zusammen habe für material. 

Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Ist zwar nett, aber deine RL wird kaum einen ihrer Sättel so anpassen lassen, dass der auf dein Pferd passt - denn der ist ja dann für sie nutzlos. 

Auch kanns sein, dass kein Gebiss und kein Trensenzaum so wirklich was für dein Pferd ist. 

Und bis du mit 13 Jahren genug Geld für einen ordentlichen Sattel etc zusammen hast, vergeht schon einiges an Zeit. 

Was  mir da auffällt: Du hast weder Sattler noch manuellen Therapeut oder Zahnarzt mit eingerechnet.. 

Das größte Problem, das ist sehe, sind Kosten, die du noch nicht bedacht hast. Es sind schon wirklich viele drin und die stimmen pi mal Daumen sogar - nicht schlecht!

Was du nicht mit drin hast - was, wenn du mal den Stall wechseln musst, weil du dich mit der RL verkrachst oder dir irgendwas nicht mehr passt oder oder oder? 

Wenn der dann mehr kostet (hier bei München zahle ich für einen mittelmäßigen Offenstall mit Platz, ohne Halle 300€!)? 

Auch diese Kümmern der RL wird ja nicht kostenlos sein, denke ich. Beritt ist dann auch nochmal teurer als nur Unterricht. 

Katjasebel 06.07.2017, 11:06

Die Kosten die dann noch kommen zahlen meine Eltern...umziehen werde ich auf garkeinen Fall da meine RL meine liebe Tante ist...wir reiten mit Pet so ein Pet passt auf jedes Pferd...oder halt ohne alles da wir Freiheits Dressur machen...ich kaufe mir einen Holsteiner da meine RL (tante) auch einen Holstein hat passt diese.unser Heu kostet 55 Euro da ich Beim bezahlen selber dabei war😊

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Baroque 06.07.2017, 11:33
@Katjasebel

Achtung: Was passiert, wenn es Deiner lieben Tante plötzlich die Gesundheit verhagelt? Wieviele Menschen wurden leider - so sehr wir sie lieben und Angst davor haben - schon unheilbar krank und konnten einfach nicht so weiter machen, wie bisher. Du hängst da nicht nur als "einfache Einstellerin" dran, sondern sogar als Familie, da steckst Du tiefer drin als wäre es der Hof irgendwo im Dorf, mit dem Du weiter nichts zu tun hast.

Ob das Tier nun ein Holsteiner, ein Appaloosa oder ein Spanier ist, ändert an der Kalkulation irgendwie nichts. Fressen tun sie alle und an welchen Ecken die Kalkulation nicht aufgeht, wurde Dir schon vorgerechnet.

Dazu kommen eben Deine zweifelhaften Erfahrungen. Auch aus der Kalkulation lese ich, dass diejenigen, von denen Du Deine Kenntnisse beziehst, nicht auf heutigem Stand sind, wie man ein Pferd lange gesund, eben verschleißfrei hält und arbeitet. Und wenn das nicht gegeben ist, hast Du Folgekosten:

Hufschmied alle 2 Monate 100 Euro ... die Kosten gehen auf, aber die Arthrosen werden heftig. Besser Huforthopäde monatlich 50 Euro, dann läufts auch mit > 20 Jahren noch ordentlich.

Entwurmung 20 Euro im Jahr? Nö. Heute ist Stand der Wissenschaft, anfangs 4 mal im Jahr, später dann je nach vorhergehenden Befunden weniger (aber mindestens 2 mal im Jahr) Kot zu untersuchen. Das Labor inkl. Beratung (die wichtig und unumgänglich ist) kostet 25 Euro rund. Sollte eine Entwurmung fällig werden, dann je nach einzusetzendem Wirkstoff nochmal.

Auch wenn die Herpes-Impfung nicht mehr heutigen Viren entspricht und die Influenza umstritten ist: Möchtest Du auf Turniere oder Kurse, musst Du sie meist nachweisen. Tetanus solltest Du für die Sicherheit Deines Pferdes machen lassen. Mitrechnen!

Zähne? Werden Zähne in Deinem Plan mindestens jährlich kontrolliert und bei Bedarf behandelt? Meine auf Zähne spezialisierte Tierärztin ist ausnehmend günstig mit ihren 110 Euro für die Behandlung, ich erfahre von Stallkollegen, dass die weit mehr zahlen. Wo kein ganzer Hafer gefüttert wird als einziges Kraftfutter, muss es praktisch jährlich gemacht werden. Durch den Abrieb durch unseren Hafer (dazu braucht man erst mal ein Pferd, das überhaupt Kraftfutter braucht und kein leichtfuttriges) kommen wir auf im Schnitt alle 3 bis 5 Jahre. Wo Müslis oder ähnliches gefütter wird, ist Karies ein Thema bis hin zu kariös zerstörten Zähnen, die in der Klinik gerissen werden müssen, weil es manchmal ohne Vollnarkose nicht geht. Und schon bist Du bei ganz anderen Kosten.

Ausschließlich mit Pad reiten? Dann kalkuliere mal bitte im Jahr noch ca. 500 Euro für Gesundheitskosten mit ein, nicht in den ersten zwei Jahren möglicherweise, aber dann doch in den Folgejahren mit hoher Wahrscheinlichkeit. Da kalkuliere ich lieber einmalig 2.000 Euro für einen gut anpassbaren Sattel und dann im Jahr im Schnitt mal einen Hunderter für die Anpassungen, die so anfallen.

Und so könnte ich noch eine halbe Stunde lang fortführen, muss aber jetzt erst mal was anderes machen ...

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ponyfliege 06.07.2017, 11:47
@Baroque

es kommen noch unterricht wie bisher und der beritt dazu. ausserdem unterricht in bodenarbeit.

der reit- und bodenarbeitsunterricht wäre bei kosten je einheit von günstigen 15€ noch mal 180€, für zweimal monatlich eine stunde korrekturberitt kannst du noch mal rund 50 euro einkalkulieren.

alles weitere sehe ich wie lycia karma und baroque.

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Pauliwauly 06.07.2017, 12:12
@ponyfliege

Den Unterricht gibt bestimmt auch die "liebe Tante" kostengünstig oder gar kostenlos.

Eigentlich sollte man es sich wirklich sparen, solche Fragen zu beantworten. Die Fragesteller wissen stets mehr, haben natürlich mehr Erfahrung und wollen nur noch die Bestätigung haben für das, was sie im Endeffekt ja sowieso schon wissen und beschlossen haben: Ein Pferd muss her - egal wie. Wenn ihnen dann offenbar lediglich nur eine sehr rudimentäre Art der Pferdehaltung vorgelebt wird, können sie diese ja mit ihren finanziellen Mitteln und der ewigen Unterstützung ihrer Verwandten ja schönrechnen. 

Solchen Leuten wünsche ich persönlich ein Pferd mit viel Charakter, das ihnen mal zeigt, was Pferde tatsächlich sein können. 

Alle anderen Reiter/Pferdebesitzer, die ihnen vielleicht den einen oder anderen noch nicht wirklich durchdachten Punkt näherbringen wollen, sind ja eh nur neidisch, haben keine Ahnung oder verhätscheln ihre Pferde übermäßig. 

Wozu soll der manuelle Therapeut gut sein, den brauchts doch gar nicht. Früher ging das schließlich auch ohne. Das die Pferde "früher" aber mit ordentlich angepasster Ausrüstung und korrekt geritten worden sind, was ein wesentlicher Anteil zur Gesunderhaltung der Pferde war, ignoriert man heutzutage gerne, weil man ja "Freiheitsarbeit" macht, was ja vieeeel besser ist. 

Es mag bestimmt nicht schlimm sein, gelegentlich mal mit Pad oder auch ohne Sattel zu reiten, aber dauerhaft ? 

Und dann frag ich mich noch ganz banal, wenn noch nicht mal das Geld vorhanden ist, sich so ein Pad, was ja mit Sicherheit nicht so teuer wie ein Sattel ist, wo man dann sonst noch Finanzierungslücken hat....

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Das was hier Aufgezählt wird sind nur die Grundkosten.
Die unvorhergesehenen Kosten sind da nicht dabei.
Das ist zu knapp kalkuliert. Fängt schon bei der Wurmkur an. 1x im Jahr ist viel zu wenig. Meine bekommen sie 3x im Jahr. Nur mal so als Beispiel!

Zanora 06.07.2017, 11:15

Nachtrag..... Du bist erst 13????

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13 Jahre, 4 Jahre Reiterfahrung, Erfahrung mit Hengsten, Ausbildung von Pferden.... Sei mir nicht böse, aber das liest sich alles etwas dick aufgetragen. Persönlich denke ich, solange man keine abgeschlossene Ausbildung bzw einen festen Job hat, sollte man sich kein Pferd kaufen. Erst wenn man weiß wo man im Leben steht, schafft man sich eine Lebensaufgabe an. Sozusagen. Reiterfahrung ist auch nicht gleichbedeutend mit Pferde Verstand. Das wird sehr oft missverstanden. Auch sind in deiner Rechnung keine Außer planmäßigen ta Kosten, die locker in die tausende gehen können. 

Ich zerstöre jetzt nur sehr ungern deine Pläne, aber 4 Jahre reiten ist nichts, da kann man nicht von viel Erfahrung sprechen.
Außerdem sind deine Berechnungen wirklich sehr utopisch. Mit 13 kann man niemals so für ein Pferd aufkommen, auch nicht bei 150€ Taschengeld (was extrem viel ist, warum bekommt man als 13 jähriges Kind so viel Taschengeld?!). Kurz gesagt, deine Eltern werden viel mehr von den Kosten übernehmen müssen als du ausgerechnet hast.

Ein gut gemeinter Rat: bleib bei deiner Rb und warte noch ein paar Jahre ab, ich kenne genug 12/13 jährige, die ein Pferd bekommen haben und nach ein paar Jahren den Spaß dran verloren haben und das Pferd als lästig ansehen, weil man sehr viel von seiner Freizeit in das Pferd investieren muss.

Hallo,
Also ich finde, dass ihr das ganz hervorragend angesprochen habt. Um die 150€ Taschengeld kann man jetzt natürlich streiten, ob das angemessen ist, aber das ist ja jedem selbst überlassen und wenigstens gibst du es sinnvoll aus 😊😜. Der entscheidende Punkt ist auf jeden Fall die Reitlehrerin, die mal hin und wieder einspringen kann, da in deinem Alter kommt immer mal etwas dazwischen.
Viele behaupten ja auch immer, dass man sich als Jugendlicher kein Pferd kaufen sollte, wegen der beruflichen Sache später... Aber du scheinst mir doch sehr interessiert an Pferden und keine von denen, die ihr Pferd nach zwei Jahren nicht mehr haben wollen 😉👍 Bedenkt diesen Punkt bitte trotzdem nochmal sehr gut und bespreche es bitte auch nochmal mit deinen Eltern, denn ein Pferd kann ja schon sehr alt werden :)
Ansonsten sehe ich da keinen Haken. Lediglich das Futter muss nochmal überdacht werden und auch an das Training vom Pferd anpasst werden. Aber da kann man sich ja auch ein bisschen Kenntniss zu anlesen und an den Kosten verändert das ja auch nicht die Welt ;)

Ich wünsche dir und deinem zukünftigen Pferd alles gute! LG 🙂

Katjasebel 06.07.2017, 11:08

Vielen dank das ist eine sehr hilfreiche Antwort super danke❤

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LyciaKarma 06.07.2017, 11:47
@Katjasebel
das ist eine sehr hilfreiche Antwort

Aber nur deswegen, weil es das ist, was du hören willst.. 

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GERequestrian 06.07.2017, 12:56

Aber ich muss sagen, dass sie sich wenigstens Gedanken macht und da sie schreibt, dass Geld kein Problem ist, werden sie ihre Eltern wohl dabei unterstützen. Andere machen sich Null Gedanken und geben ihr Pferd dann nach zwei Monaten wieder ab. Klar könnte das hier etwas knapp gerechnet sein, aber sie geht ja nicht gerade mit außergewöhnlich hohen Ansprüchen ran und von daher sind mit ihrer Rechnung die Grundkosten gedeckt. Auch an die Versicherung wurde ja gedacht, wobei es da natürlich unterschiedliche gibt und man gucken muss, dass da das meiste mit abgedeckt wird. So oder so wird sie keiner von dem Kauf des Pferdes abhalten können, wir können sie lediglich auf wichtiges hinweisen ;)

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LyciaKarma 06.07.2017, 12:59
@GERequestrian

Da magst du zwar Recht haben, aber hier antworten eben hauptsächlich langjährige Pferdebesitzer, die aus (manchmal bitterer) Erfahrung sprechen. 

Schlimmer gehts immer, das ist klar. 

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GERequestrian 06.07.2017, 13:05

Ja das stimmt. Ich habe kein eigenes Pferd, spreche also nur aus den Erfahrungen anderer. An die Fragestellerin sollte ich also noch anmerken, dass du deine Kostenberechnung nochmal genau durchgehen solltest und auch wenn es nicht gerade das ist, was du eigentlich hören wolltest, dir die Ratschläge der anderen nochmal zu Herzen nimmst :) Schließlich steht bei uns allen das Wohl des Pferdes in Vordergrund! 🙂

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Pauliwauly 06.07.2017, 13:26
@GERequestrian

Wenn eine 13-jährige schreibt "Geld wäre kein Problem" muss das ja auch nicht unbedingt zutreffend. In dem Alter werden wohl die wenigstens so genau über die finanziellen Verhältnisse der Familie Bescheid wissen bzw. welche Verpflichtungen die Eltern anderweitig sonst noch so haben. Wenn Geld tatsächlich kein Problem wäre und die Eltern hinter dem Projekt stehen würden, müsste man ja nicht nachfragen, ob irgendwo ein Haken ist, denn man dann aber - bekommt man ihn aufgezeigt - nicht hören möchte. 

Wenn Geld tatsächlich kein Problem wäre, frage ich mich auch, warum man dann erst auf die Anschaffung eines Reitpads sparen muss und sich Ausrüstung ausleihen muss. "Geld ist kein Problem" sieht für mich anders aus.... Und wenn hier schon angefangen werden muss, Abstriche zu machen, dann frage ich mich, wo es weitergeht... ordentliches Futter, tierärztliche Versorgung, Vorsorgeuntersuchungen etc.

Wenn hier jemand schreibt "nee, keine Idee, du hast das und das nicht mit bedacht", dann gewiss nicht, weil wir es der Fragestellerin nicht gönnen oder so, sondern eben aufgrund ein paar Jährchen als Pferdehalter auf dem Buckel und ettliche Euronen weniger auf dem Konto, weil man eben mit dem ganzen "unvorhergesehenen" Kram schon mal konfrontiert war. 

Zudem ist es einfach, jemanden zu sagen "Mach mal, du hast dir das ja gut überlegt", wenn im Grunde derjenige aber aufgrund seines Alters die entsprechenden Entscheidungen und Geschäfte gar nicht treffen bzw. abschließen darf. 

Und ich bin der Meinung, wenn die Eltern wollen, dann braucht man auch keine Fragen stellen - weder bei Gutefrage,net, noch sonst wo... Dann zieht man das gemeinsam mit den Eltern durch, vor allen Dingen, wenn anscheinend noch eine pferdebesitzende Verwandte mit im Boot ist. 

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Also ich finde, du hast schon genügend Antworten was das Geld anbelangt bekommen.

was ich schlimm finde, ist das du es normal findest, wenn ein eingerittenes Pferd steigt und buckelt. Ist es bei dir so? Dann BITTE hol dir ein anderes Reitlehrer. Vielleicht ist es noch nicht ganz zu spät und der Hengst ist noch nicht versaut....

Das ist nicht beleidigend gemeint, das ist einfach so!

Katjasebel 07.07.2017, 22:06

Natürlich ist das nicht normal aber der Hengst ist jetzt zwei und ich War die erste die auf ihm geritten ist seid dem habe ich eine Bindung zu ihm trotzdem ist er natürlich  noch jung und wild da kann man so etwas leider nicht verhindern😊

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emilyyyheart 07.07.2017, 22:35
@Katjasebel

Also seien wir mal ehrlich, du hörst sowieso auf keinen von hier. Du wolltest nur eine Bestätigung haben. Naja und deine Erfahrung.....

Das du findest das ein pad auf jedes Pferd passt... Ähm jaa...

Aber bitte tu mir den Gefallen und denk wenigstens drüber nach, was du mit dem Hengst machst. Bitte.

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Ja, eine Verletzung oder ernsthafte Erkrankung des Pferdes kann mehrere Tausend Euro kosten und kann niemals ausgeschlossen werden. Wo willst Du dieses Geld hernehmen???

Katjasebel 07.07.2017, 22:25

Das Pferd wurde gekauft die kosten die ich zahlen kann zahle ich alles was ich nicht zahlen kann zahlen meine Eltern egal wie hoch es ist

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Ja, den Haken gibt es. Deine Glaubwürdigkeit.


Ich selber bilde noch einen Hengst aus und reite ihn ein,

Du reitest seit vier Jahren und bildest ein Pferd aus? Ah ja.... das möchte ich sehen. Oder besser nicht.


habe auch Erfahrung mit jungen Pferden( bin früher auch tuniere gegangen bis A springen

Du reitest seit vier Jahren....  Ah ja..... 
Wann hast du denn die nötigen Reitabzeichen dafür gemacht?

Träum weiter, Wendy.


Katjasebel 07.07.2017, 22:19

Tut mir leid aber hab ich etwas verpasst gibt es einen Grund mir gegenüber unhöflich zu werden...den Hengst bilde ich natürlich nicht alleine aus aber da ich eine Bindung zu ihm habe und die beste Reiterin in einem Stall von 100 Leuten bin (in meiner Altersklasse 13.14.15)

War ich die erste die auf ihm War und seid dem zusammen mit meiner RL ihn ausbilde 

Ausserdem habe ich 1 Jahr nachdem ich angefangen habe zu reiten habe ich angefangen die nötigen tunier Abzeichen zu machen so das ich nach Anfang meines 3. Jahres mein erstes E Niveau gemacht  habe mitlerweile(1 Jahr später) im momentanen Zeitpunkt bin ich bei A Niveau wo ich mein letztes tunier in Oberhausen mit dem erfolgreichen 3.Platz belegt habe...

Bevor man mit Beleidigungen um sich schlägt sollte man vielleicht nicht so schnell über einen urteilen meine liebe,,Wendy"

LG Katja  (mitlerweile 14 geworden und das Pferd ist gekauft und wurde gestern abgeholt mit meinen Eltern wurde geklärt das ich alles zahle was ich kann und den Rest zahlen sie egal ein hoch der Betrag ist)

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Also erst mal entwurmt man nicht einmal sondern viermal im Jahr! Anscheinend hast du keine Ahnung von Gesundheit! Lass die Sache mit dem eigenen Pferd!

VanyVeggie 06.07.2017, 14:34

Am besten man entwurmt nur dann, wenn man im Kot Würmer auch findet. 

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Katjasebel 07.07.2017, 22:23

Pferd ist gekauft die kosten die ich zahlen kann zahle ich den Rest zahlen meine Eltern egal wie hoch der preis ist 

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