Gibt es bei durch Parkinson ausgelöstes Stottern logopädische Übungen für zuhause?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, Sprachschwierigkeiten gehen oft mit Morbus Parkinson Hand in Hand. Das, was du beschreibst, ist ganz typisch. Bin zwar keine Logopädin, aber Physiotherapeutin und kenne das aus eigener Erfahrung mit Patienten. Punkt 1: geh zu einem anderen Arzt, wenn ihr Arzt keine Überweisung ausstellt. War es ein praktischer Arzt oder ein Facharzt? Bei uns in Österreich werden von den Krankenkassen eher Überweisungen von Fachärzten bewilligt, also vielleicht beim Neurologen anfragen, der die Erkrankung diagnostiziert hat. Punkt 2: Sprechübungen für zu Hause sollte man nur nach Anleitung eines Logopäden machen. Ich finde es ganz toll, dass du das in Erwägung ziehst, denn es ist für die Angehörigen schon eine Aufgabe. In Eigenregie ist es aber sehr schwierig, mach es nach Anleitung. Also mein Rat: zu einem anderen Arzt, Überweisung holen, Kostenübernahme von der Krankenkasse bewilligen lassen und ab zur Logopädie! Liebe Grüße, Andie

Hi.

Eine Freundin die exam. Altenpflegerin ist sagte mir grad das es bei Parkinson leider nix bringt Logopädische Übungen zu machen weil die Nervenbahnen im Gehirn immer mehr kaputt gehen.

Es wird in nächster Zeit immer schlimmer werden und man kann nix dagegen tun.

Hätte dir gerne eine schönere Antwort geschrieben.

Hallo Stirling, erstens hast du nur eine Info aus 2. Hand. Bist du selber kompetent im Bereich Neurologie oder Logopädie? Zweitens kann man sehr wohl die Verschlechterung der Symptome hinauszögern durch entsprechende Therapien. Die betroffenen Leute sind ja nicht doof und versuchen selber, an sich zu arbeiten, wenn man ihnen kompetent Ratschläge gibt. Da Morbus Parkinson durch eine verminderte Produktion des Neurotransmitters Dopamin verursacht wird, kann man mittlerweile auch medikamentös oder neurochirurgisch eingreifen. Wenn die Betroffenen dann auch noch Therapie bekommen, kann man Parkinson zwar nicht heilen, aber den Patienten Strategien beibringen, wie sie im Alltag mit ihrer Krankheit besser zurechtkommen. Weiß das deine Altenpfleger- Freundin auch? Ich finde, man sollte hier nur was reinschreiben, wenn man sich selber ein wenig auskennt. Ganz nebenbei bemerkt bekommen Betroffene und Angehörige auch ein besseres Gefühl, wenn Therapien gemacht werden. Das Wissen, das etwas getan wird, hilft ungemein. Wenn man dir sagen würde: du hast das und das, und da kann man nix mehr machen, Therapie bringt nix, wie würde es dir damit gehen? Die Oma des Fragestellers hat wahrscheinlich genug an die Krankenkasse bezahlt, dass sie jetzt, im Alter, ein Recht auf alle Therapien hat, die sie braucht. Wie gesagt, es geht nicht ums Heilen, es geht um Unterstützung geben beim Umgehen mit einer Krankheit., damit man die Lebensqualität des Erkrankten verbessert.

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@Andie2201

Das es ein Nachteil sein soll wenn man einen Experten Fragt und dann dessen Meinung schreibt kann ich nicht Nachvollziehen.

In dem Fall geht es speziell ums Stottern bei Parkinson und da kann man halt nix machen. Normalerweise empfehle ich beim Stottern das die Betroffenen Lernen müssen den ersten Buchstaben des Wortes zu SINGEN. Das hilft bei fast allen Stotterern.

Ich denke das die Medikamente schon Fehlgeschlagen sind sonst würde man wohl nicht hier im Internet um Hilfe bitten. Wenn die Ärzte helfen könnten gäbe es garkeine Indikation hier zu Fragen.

Mit dem besseren Gefühl der Betroffenen und Angehörigen wenn praktisch sinnlose Therapien gemacht werden kann ich dir Recht geben. Der Mensch Glaubt halt gerne an irgendwas...........

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