Gibt es bei der Beihilfe keine Höchstgrenze für selbst zu leistende Zuzahlungen?

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5 Antworten

@ElseStrufe,

diesen Ärger haben ehemalig Bundesbahn-Beamte, die als Absicherung nicht die Bundesbeihilfe, sondern die ergänzende Absicherung über die KVB gewählt haben. In jungen Jahren haben sie Beiträge gespart und im Alter zahlen sie einen Teil der Kosten selbst.

Eine Möglichkeit wäre allerdings schon von Anfang an gewesen über die DBV bzw. DEVK einen Ergänzungsversicherung für ein paar Euro abzuschließen. Nur viele Bahnbeamte sahen dies nicht für erforderlich.

Ohne eine Ergänzungsversicherung, muss der Bahnbeamte zwischen 10 - 30 % der Kosten selbst übernehmen.

Wenn weitere Fragen dazu bestehen, kannst Du dich mal hier schlau machen:

https://www.kvb.bund.de/kvb/Start.htm

Gruß Apolon

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Kommentar von ElseStrufe
10.12.2015, 15:49

Vielen Dank, auch für den Link. Ich kämpfe mich seit gestern durch die Seite. Das heißt dann aber, dass es wirklich keinerlei Obergrenze gibt? Dann wäre doch für diese ehemaligen Bahn-Beamten, welche die Ergänzungsversicherung nicht abgeschlossen haben, der Zugang für kostenintensive Behandlungen versperrt. Mein Vater könnte sich doch beispielsweise niemals eine Chemotherapie leisten, wenn er 20% davon selbst tragen müsste. 

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Dein Vater hat ein Problem, er müsste nämlich eigentlich die fehlenden 20 % entweder freiwillig gesetzlich oder privat abgesichert haben. Es gibt eine 100%ige KV-Pflicht in Deutschland.

Die Beihilfe wird nur die 80 % leisten, mehr nicht. Und eigentlich hätte die Beihilfestelle auf dieser zusätzlichen 20%igen Absicherung bestehen müssen.


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Kommentar von ElseStrufe
10.12.2015, 12:16

Das heißt dann, dass er wirklich ohne jede Grenze zuzahlen muss? Eine private Versicherung für die fehlenden 20% zu finden, scheint mir utopisch.

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Kommentar von Apolon
10.12.2015, 15:37

Dein Vater hat ein Problem, er müsste nämlich eigentlich die fehlenden 20 % entweder freiwillig gesetzlich oder privat abgesichert haben.

Sorry - aber dies ist bei einem Bundesbahn-Beamten mit Ergänzungsabsicherung über die KVB nicht möglich.

Ist vergleichbar wie für einen Postbeamten über die Postbeamten-Krankenkasse.

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Für Pensionäre beträgt die Beihilfe normalerweise 70 %. Deswegen sind Beamte und Pensionäre angehalten die Differenz über eine private Krankenversicherung abzudecken. Woher soll denn da noch eine Selbstbeteiligung kommen?

Wenn er einen Krankenversicherungstarif mit Selbstbeteiligung gewählt hat, zahlt er ja auch einen entsprechend geringeren Beitrag.

Dieser "Rabatt" macht normalerweise erheblich mehr aus, als die vereinbarte Selbstbeteiligung.

Außerdem wird er bei 20.000 Pension im Jahr nicht gleich verhungern.

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Kommentar von ElseStrufe
10.12.2015, 12:58

Verhungern wird er überhaupt nicht, soviel steht fest. Aber 5000 Euro eigene Zuzahlung finde ich recht happig. Zumal das noch nicht beendet ist, die Behandlung geht ja weiter. Und auch ohne Verhungern hat er jetzt aufgrund der Zuzahlungen kein Geld mehr. Die private Krankenversicherung, welche die Differenz abdecken soll gibt es, wie erwähnt, nicht.

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Kommentar von Apolon
10.12.2015, 15:32

Für Pensionäre beträgt die Beihilfe normalerweise 70 %. Deswegen sind Beamte und Pensionäre angehalten die Differenz über eine private Krankenversicherung abzudecken.

Was in dieser Form aber für Bundesbahn-Beamte nicht zutrifft, denn über die KVB besteht schon eine ergänzende Absicherung.

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Außer der Beihilfe hat er aber doch bestimmt noch eine Krankenkasse, bei der er mit den restlichen 20 % versichert ist.

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Kommentar von ElseStrufe
10.12.2015, 11:13

Nein, es gibt keine private Zusatzversicherung.

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das kommt drauf an ober er privat oder gesetzlich versichert ist. bei den gesetzlichen kk gibt es höchstgrenzen für die zuzahlungen

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Kommentar von ElseStrufe
10.12.2015, 11:14

Beihilfe.

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Kommentar von DolphinPB
10.12.2015, 12:14

Wir sprechen hier doch nicht von den allgemeine Zuizahlungen bei einem gesetzliche Versicherten (10,- Euro hier und da, usw.) sondern von einer fehlenden 100%igen Abdeckung zusätzlich zur Beihilfe.

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