Gibt es auch Web-Developer, die gegen Umsatzprovision arbeiten?

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5 Antworten

Mit anderen Worten, du hast eine Idee und andere sollen ihre Zeit und Kraft opfern. Gibt zwei Optionen.

1. Deine Idee ist von vornherein zum scheitern verurteilt. Dann schiebst du das komplette Risiko auf einen Idioten, der seine Zeit und Kraft investiert und einen Furz dafür bekommt.

2. Die Idee wird funktionieren. Dann nimm einen Kredit (und somit das Risiko) auf dich und bezahl anständig für eine anständige Leistung.

Ich sag nicht, dass dein Model generell schlecht ist. Aber meistens sind das so Biertisch-Launen-Unternehmen. So Ideen die man aufm Scheißhaus hat. Sachen die es schon längst gibt, wo sich aber der Ideeninhaber vorstellt er hätte die Welt gerade gerettet.

Wenn das solide durchdachte Dinge sind, mit Buisnessplan und gesteckten Zielen, dann kann es wirklich funktionieren. Das läuft aber auf einer anderen Ebene. Das sind dann meistens gleichberechtigte Partnerschaften, der eine Programmiert, der andere Kümmert sich um die Zahlen. Ist zwar sehr viel Interpretation, aber in deiner Frage klingt es eher so, als ob der Entwickler unter dir steht, du sagst wo es langgeht und er bekommt ein wenig vom Kuchen ab.

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Kommentar von admeyermax
09.02.2016, 08:31

Hallo tWeuster, danke für deine klaren Worte. Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst und ich hatte auch mit solchen Antworten gerechnet. Allerdings greift das, denke ich, zu kurz. 

Ich dachte bei der Frage eher an eine Partnerschaft (die es ja wäre, wenn der Programmierer das Projekt annimmt). Er/sie soll also nicht unter mir stehen, sondern sich in den Prozess mit einbringen und würde dann, zu einem zu vereinbarenden Anteil an dem Gewinn der Unternehmung beteiligt.

Da sein Anteil am Erfolg des Projekts aber zeitlich begrenzt ist (irgendwannsind Aufbau der Site und Optimierung zum großen Teil abgeschlossen), hätte er wieder Ressourcen frei, weitere Projekte dieser oder ähnlicher Art anzunehmen. 

Natürlich ist das mit einem Risiko verbunden, das er aber (wie jeder Unternehmer) bewerten müsste. 

Im Übrigen bin ich ziemlich sicher, dass auch einige Ideen, die auf dem Scheißhaus geboren wurden, später Millionen gebracht haben. ;-)

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Kurz und knapp, kein fähiger und vor allem wirtschaftlich (mit)denkender Geschäftsmann wird sich auf solch ein "Seifenblasen-Projekt" einlassen. Schon gar nicht, wenn genau jener auch noch die meisten Leistung erbringen soll und mit 30% abgespeist wird. 

Aus deiner Frage ließt man deine Unwissen bezüglich Arbeitsaufwand heraus. Eine Website wird nicht mal eben erstellt. Von der Konzeption und Gestaltung eines Layouts bis hin zur eigentlichen Entwicklung (Umsetzung) geht einiges an Zeit drauf. Und SEO ist ein lafuender Posten. 

Ist doch besser, als einmalig an einem Webjob zu verdienen.

Das ist nicht besser. Als Geschäftsmann will ich vor allem eines: Sicherheit! Sicherheit das ich Morgen die Butter auf meinem Brot bezahlen kann. Auf gut Glück und ohne Garantie sicher nicht aktiv werde und umfangreiche Leistungen vorstrecke. 

Wenn dem doch so wäre, würde ich sicher in einem Werksvertrag einen entsprechenden Passus aufnehmen, der den Auftraggeber zu Zahlung von Summe X verpflichtet, wenn die 30% Provision in Höhe von Summe X nicht erreichen. Im Grunde also Leasing/Ratenzahlung der erbrachten Leistung(en). 

Wie dem auch sei, als (freier) Mediengestalter/Web-Entwicker gibt es an sich eigentlich drei unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Festpreis, Tages/Stundensatz sowie zeitlich festgelegte Wartungs/Service-Verträge. Ein/e Mann/Frau vom Fach sich auf solch ein Konzept sicher nicht einlässt. 

Was du viel mehr suchst oder suchen solltest, wäre ein Geschäftspartner. Diesen wirst du aber auch nicht mit 30% Umsatzbeteiligung abspeisen können. Sofern ein Business-Plan, ein viel versprechendes Konzept vorhanden ist und genügend Eigenleistung erbracht wird, käme ein Investor in Frage. Mit dem Investment die Umsetzung finanzieren und selbiges durch die erwirtschaften Umsätze zurückzahlen. 

Ob und wenn ja, zu welchen Bedingungen ein Investor in deine Website investiert, kann dir keiner sagen. Jedoch ist eines Gewiss, das du nur mit einer knackigen TLD keinen strategischen Partner finden wirst. Der Hype um Adressen war in den 1990er Jahren und endete letztendlich 2000 in einer Spekulationsblase (Dotcom-Blase). 

Eine solche Spekulationsblase ist auch dein Geschäftsmodell. Egal wer viel Kapital und Leistung rein buttert, ohne gesundes Geschäftsmodell, einem ordentlichen Business-Plan und reichlich Man-power es lediglich ein wackeliges Luftschloss ist. Nicht mehr, nicht weniger. 

LG medmonk  

   

  

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naja.

profis machen sowas i.d.r. nicht u. du solltest - wenn ueberhaupt - bei den anfaengern eventuelle partnerschaften pruefen.

ich bekomme uebrigens recht haeufig solche anfragen u. ich reagiere immer nach dem selben schema:

- anforderung der ueblichen geschaeftsdaten

- anforderung von geschaeftsplaenen 

- anforderung der markt- u. potentialanalysen

- anforderung der wettbewerbsanalysen

wenn mir dann das ergebnis gefaellt u. in der internen diskussion abgenickt wird, werden entsprechende vertragliche details geregelt u. ich erwarte bei solchen konstellationen bspw. eine honorierung auf basis von geschaeftlichen anteilen (siehe ltd, gmbh usw.). der vorteil fuer mich liegt hier darin, dass ich besagte anteile - bei bedarf - verkaufen kann.

natuerlich erwarte ich bei solchen umsatzbasierten provisionen selbstverstaendlich auch eine lueckenlose u. absolut transparente offenlegung saemtlicher kostenpunkte u. aspekte der buchhaltung.

wie erwaehnt: das waere - aus meiner sicht - der professionelle weg u. von pauschalen "kumpeldeals" halte ich absolut nichts. bedenke auch hier, dass hardcore-profis aus dem bereich voellig entspannt u. problemlos vmtl. aehnliche projekte hochzuechten u. monetarisieren koennen. das solltest du im hinterkopf behalten u. irgendetwas liefern, was deine profis "bei laune" halten.

der - fuer dich - saubere weg ist natuerlich die entlohnung auf basis "honorar" oder "werksvertrag" oder "festanstellung", aber du musst natuerlich selbst wissen, was du willst u. was du tust.

viel erfolg bei der umsetzung deiner ideen.

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Das ganze hat doch sowieso keine Diskussions Grundlage, aber ein paar Kommentare gefallen mir hier echt mal sehr gut. :-)

Ich will ja nun auch nicht schreiben, dass die Idee vom Thread Ersteller so schlecht ist, aber in punkto SEO braucht man da gar nicht weiter zu diskutieren, außer er sucht jemanden, der ihm die Tätigkeit übernimmt und Geld reinpulvert.

Ohne dementsprechende Kohle kann nicht einmal ein professioneller SEO nur eine richtig große Webseite aufbauen, geschweige denn mehrere.

Wenn man will, dass eine Seite SEO optimiert wird, vor allem bei starken Suchwörtern, dann benötigt man einen Profi. Der Profi hat das nötige Know How und die Kontakte.
Nur solche Kontakte bittet man nicht für lau, zwecks Auftrag. Da macht keiner der Freunde und Bekannte mit und sowas gehört sich auch nicht, nur rein vom menschlichen, sprich vom Charakter eines Menschen an sich.

Ich frag doch nicht meine Kumpels, ob die mir ne Seite vom Auftraggeber verlinken. Klar mach ich das, nur fragen die dann: "Wie viel kannst zahlen?"
Wenn ich dann antworte: "Jo nichts, das machst freiwillig, bist ja ein Freund."
Jo, dann befinden wir uns im LALA Land, in dem Land, wo jeder Vollnapp binnen Nacht Millionär wird, weils ja so einfach is im Web. :-)

Ich sag mal auf die schnelle so.
Wenn ich sagen wir beim Suchwort selbstständig im Netz unter die Top 2 gelangen möchte, benötige ich mindestens einen fünfstelligen Betrag, auch wenn ich noch so ein toller SEO bin. 
...denn ohne dementsprechend starke und viele Backlinks is das ganze andere SEO nix Wert. So einfach is das.

...und wenn`s um Keywords wie SEX etc. geht, na da brauch ich dann gar nicht anfangen. :-)

Also tjo, vlt. findest nen SEO, der obendrein noch die Webseite erstellt und alles entwickelt? 
Wie viele Prozent bekommt der dann, falls was wird? 20? :)))

Sorry, das is einfach alles nur lächerlich und man kann sowas nicht Ernst nehmen. Recht viel konstruktiver kann ich hier nicht agieren. No way!

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Anfänger vielleicht. Leute mit Erfahrung wirst du so sicher nicht bekommen ;)

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Kommentar von admeyermax
08.02.2016, 16:29

Danke nixiiii, dabei wäre es doch ein ganz vernünftiges Geschäftsmodell, wenn man eine Website profitabel machen kann und eine aussichtsreiche Domain zur Verfügung gestellt bekommt und dafür mit – sagen wir – 30 % am Umsatz beteiligt wird, die monatlich auf sein Konto rollen. Ist doch besser, als einmalig an einem Webjob zu verdienen.

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