Gibt es Antibiotikum, für Kinder, auch als Zäpfchen (Suppositorium).

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4 Antworten

Diese Medikamente gibt es auch für Kinder. Persönlich rate ich insbesondere bei Kleinkindern davon ab, weil diese Medikamte ca. erst nach einem halben Jahr aus dem Körper wieder verschwunden sind.

Pauschal die Anwendung oder Nichtanwendung von Antibiotika zu empfehlen, ohne Diagnose, ohne Information, worum es eigentlich geht, halte ich "persönlich" für sehr gewagt (kriminell). Letztlich geht es darum, die Ausbreitung einer Infektion, hervorgerufen durch Bakterien, zu unterbinden. Eine andere Anwendung für Antibiotika gibt es nämlich nicht.

Wenn diese Bekämpfung unterbleibt kann (!) es vielleicht nach einem halben Jahr gar keinen Körper mehr geben, in dem sich die Antibiotika befinden.

Andererseits frage ich 'mal, was sagt denn der Arzt? Antibiotika kann man nicht einfach kaufen - sie müssen vom Arzt verschrieben werden - und der Arzt gibt auch die Empfehlung für die Darreichungsart. Also - wie immer - ersma Dockta gehn.

Shag d'Albran

Die Antwort trifft nicht im geringsten das Thema, alle Vermutungen die angestellt werden sind falsch und anmaßend.

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@Capuccino

Starke Worte, in der Tat! ... und die Begründung? Insbesondere der Begriff "Vermutungen" erscheint mir recht keck. Des Weiteren bedarf der Absolutheitsanspruch, der sich zeigt "alle .. sind falsch...", einer soliden Untermauerung, soll der Kommentar nicht als emotionales Gebrüll der Lächerlichkeit anheim fallen. Oder hat endlich jemand die absolute Wahrheit entdeckt? Ich dachte, die sei 42...;-) Shag d'Albran

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Antibiotika schwächen das gesamte Immunsystem, was speziell bei Kindern gefährlich sein kann. Leider wird bei uns oft gedankenlos mit Antibiotika um sich geschmissen, sowohl von Ärzten als auch in vielen anderen Bereichen wie Landwirtschaft.

Nicht umsonst gibt es leider schon sehr viele hochresistente Stämme, die kaum noch mit Antibiotikas behandelt werden können.

Ich wäre da sehr vorsichtig und zurückhaltend, gerade bei Kindern hilft oft eine ganzheitliche Medizin sehr gut, also etwas über den schulmedizinischen Rand hinausblicken!

Eine Schwächung "des gesamten (!) Immunsystems" durch Antibiotika ist nicht nachgewiesen. Ich empfehle die Beschäftigung mit der Wirkungsweise dieser Stoffe. Die Existenz mehrfach resistenter Bakterienstämme ist allerdings bedauerliche und gefährliche Realität. Diese Stämme entstehen durch unvollständige Abtötung in einer Umgebung, in der sie einen Überlebensvorteil haben - zum Beispiel Krankenhäuser (!). Dort gibt es tatsächlich Bakterien, die gegen viele verschiedene Antibiotika resistent sind.

Weiterhin ist die Empfehlung "ganzheitlicher" Medizin zu überdenken. Hier handelt es sich un einen undefinierten Begriff, der leicht in den Dunstkreis der Scharlatanerie führen kann. Bei einer Infektion sollte darüber sorgfältig nachgedacht werden.

Siehe auch meine Antwort vom 23. 3.:

"Antibiotika töten Bakterien nicht, sie hindern sie an der Vermehrung. Getötet werden sie durch das Immunsystem. Bakterien können Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln und - was besonders unangenehm ist - diese an andere Bakterien weitergeben. Wenn jetzt das Antibiotikum frühzeitig abgesetzt wird, haben die resistenten Bakterien eine größere Wahrscheinlichkeit zu überleben, weil sich ja jetzt die anderen wieder vermehren können.

Übrigens können Bakterien nicht nur gegen eine sonder gegen beliebig viele Antibiotika resistent werden. Diese so genannten polyresistenten Keime treten besonders in Krankenhäusern auf - hier haben sie einen Überlebensvorteil wegen der vielen Antibiotika, die die anderen bakterien klein halten. Die Polyresistenten werden allmählich richtig zum Problem.

Alles in Allem sind Antibiotika "Alles oder Nichts" Medikamente. Zieh' das Ding durch und mach' sie alle platt bevor die resistent werden. Also unbedingt (!) den Arzt fragen."

Shag d'Albran

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@shagdalbran

ich mag das der Einfachheit halber zu pauschal formuliert haben, dann besser: Gewisse Antibiotika können das Immunsystem des Körpers in vielen Bereichen schwächen. "Nachgewiesen" ist schulmedizinisch vieles nicht, aber das würde hier zu weit führen.

Scharlatane gibt es nicht nur im Bereich der ganzheitlichen Medizin, auch wenn allein dieser Ausdruck für viele ein rotes Tuch ist, ich hab auch in der Schulmedizin schon Scharlatane getroffen, ein weißer Kittel allein sagt noch gar nichts. Grundsätzlich empfehle ich Recherche und immer mehrere Meinungen einholen. Leider ist bei uns der Arzt im weißen Kittel oft immer noch ein "Halbgott", dem alles abgenommen wird, auch wenn ich nicht wriß, wie gut oder schlecht er sein Studium abgeschlossen hat und welche Fortbildungen er macht. Im übrigen hab ich Deinen Ansichten ansonsten nicht widersprochen.

Danke für den Daumen runter, falls er von dir kam, von mir gabs für deine Antwort einen Daumen rauf

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Das Ärzte "gedankenlos" mit Antibiotika um sich schmeissen kann ich jetzt nicht sagen, vielleicht solltest du mal deinen Hausarzt wechseln. Klar sollte nicht der erste Griff zum Antibiotikum führen, aber Tatsache ist auch, dass das verschleppen einer Erkrankung Folgen haben KANN.

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@Ysobel

es geht hier nicht um meinen Hausarzt, ich hab in diesem Bereich schon einige Erfahrungen gesammelt, das kannst du mir glauben.

Und da konnte ich schon oft erleben, wie schnell Antibiotika verschrieben wurden ohne genaue vorherige Abklärung des Krankheitsbildes. Zeit ist Geld im Gesundheitswesen, leider, und da wird dann eben oft mal mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

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@Mikatto

Ich weiss nicht, ich arbeite beim Arzt, und ich kann nur sagen, ich kenne das nicht so. Schon gar nicht aus Geldgruenden. Wenn ein Arzt Antibiotikum verschreibt geht das auf's Budget, wenn er dir sagt geh heim, schlaf viel, trink viel und hol dir was in der Apotheke (aspirin z.B.) belastet das das Budget nich soviel, und eigentlich kenne ich das auch nur so, aber vielleicht ist mein Chef auch nur ein Ausnahme :-)

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@Ysobel

natürlich kann man das nicht verallgemeinern, wär ja auch schlimm, wenn das die Mehrzahl der Ärzte so machen würde....

Mit Geld meinte ich, dass nicht erst länger nachgeforscht / untersucht wird (weil wenig Zeit pro Patient) und nicht erst harmlosere Mittel verschrieben werden (die auch das Budget belasten) sondern oft gleich ein Antibiotika nach dem Motto, das hilft auf alle Fälle, auch wenns gar nicht so nötig gewesen wäre, aber anderes Mittel gespart. Muß wie gesagt nicht überall so sein.

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@Mikato Ja das stimmt, meine Kinder haben auch noch AB bekommen, ich bevorzuge den Gang zur Homöopathin. Es ging um eine "Grundsatzdisk." die ich mit "Bekannten" führte. Enterale und Parenterale Verabreichungen usw.

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In Meinem Text sollte "noch nie" stehen :-), kenn mich hier noch nicht so gut aus!

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Ich kenn Antibiotika nur als Tablette,Kapsel oder Spritze ....und für Kinder als Saft.

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