Gibt es an deutschen Unis Medizinstudent(inn)en, die 40 oder älter sind?

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Deine Frage ist leider nicht deutlich gestellt. Willst du jetzt Erfahrungsberichte haben von Leuten die bereits einen Beruf haben und sich dann für ein Studium entscheiden, oder bist du unsicher wegen der Formalia und willst was zu den Wartesemestern wissen?

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Danke für Deine Nachfrage. Mich interessiert beides. Zu den Wartesemestern habe ich gelesen, dass die auf ein Medizinstudium keinen Einfluss haben. Es müsste also egal sein, wenn ich das richtig verstanden habe, ob man vor 20 Jahren ein Abitur mit 2, irgendwas gemacht hat oder vor einem Jahr. Stimmt das so?

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@mayya77

Wartesemester sammelt man ab der Erhalt der Hochschulzugangsberechtigung. 1 Semester = halbes Jahr, also wenn man vor einem Jahr erst Abi gemacht hätte, hätte man auch erst 2 Wartesemester gesammelt.
Auf das Studium haben die auch keinen Einfluss, aber ich denke dir geht es um die Bewerbung? Auf die Bewerbung haben sie einen sehr großen Einfluss, da du u.a. auch über die Wartezeitquote angenommen werden kannst. Siehe hier: http://www.hochschulstart.de/index.php?id=517

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@Mandava

Wartesemester sammelt man ab der Erhalt der Hochschulzugangsberechtigung

*einmal "der" streichen^^

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@Mandava

Danke vielmals. Natürlich meinte ich die Bewerbung. Das heißt also, dass eine Wartezeit doch ein mittelmäßiges Abi kompensieren kann. Richtig? Und was ist mit der Auswahlquote von 60%? Wie sind da die Kriterien?

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@mayya77

Im "Auswahlverfahren der Hochschule" legen, wie der Name schon sagt, die Hochschulen, also die Unis, die Zugangsvoraussetzungen fest. Das können ganz verschiedene Sachen sein, in der Regel ist es die Note + noch irgendwas anderes, z.B. ein Auswahlgespräch oder eine medizinisch relevante Ausbildung. Das hängt aber von der Uni ab. Und auch dort brauch man einen einigermaßen guten Schnitt, im letzten Semester lag die Grenze bei 1,7+Ausbildung.

Mehr Infos dazu müsstest du auch finden wenn du meinem obigen link folgst. Hochschulstart ist DIE Seite um sich Infos übers Medizinstudium zu holen. Du bewirbst dich ja auch später über diese Seite.

Man kann übrigens nur über ein Verfahren einen Platz bekommen, also entweder über Wartezeit ODER Note ODER AdH

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Ja, die gibt es.

Es sind nicht viele - ich gehöre mit 31 schon zu den ältesten - aber ich habe durchaus ein paar Kommilitonen die die 40 überschritten haben.

Von den drei Jahrgängen die ich hier an der Fakultät kennengelernt habe (je etwa 200 Studenten) sind aber nur etwa 10 Leute dabei die schon jenseits der 40 sind. Anfangs waren es ein paar mehr, in jedem der Jahrgänge, aber meiner Erfahrung nach hört mindestens die Hälfte dieser älteren Studenten schon in den ersten zwei Semestern wieder auf.

Mit 40 lernt es sich halt nicht mehr so leicht wie mit 20, und wenn man schon 20 Jahre Berufserfahrung hat fragt man sich dann im Grundstudium doch sehr, ob man das wirklich noch braucht. Denn die ersten zwei Jahre - und vor Allem das erste Semester - sind extrem hart. Da werfen viele das Handtuch. Jeden Alters, aber die Älteren überproportional oft.

Ja, gibt es. Viele dieser Studierenden, die schon älter als 30 oder 40 Jahre alt sind, haben einen Beruf ausgeübt. Wer über 40 Jahre alt und Medizin studiert, meistens sind es PflegerInnen, wollen danach aber nicht praktizieren. Oder als Arzt in einer Klinik arbeiten. Einige arbeiten freiberuflich als sog. Medizin-Journalisten. Oder sie engagieren sich in der Obdach- und Wohnungslosenhilfe, in Unterkünften für Asylanten usw.. Das ist zumindest hier in Hamburg oft der Fall.

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Danke für Deine Antwort. Aber weißt Du zufällig, wie deren Aufnahmebedingungen waren? Oder gibt es da Ausnahmen vom Numerus clausus?

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Wieso sind die meisten Unis in Deutschland links (sozialistisch)?

Hallo,

es ist denke ich eine Tatsache, daß der Großteil der Unis in DE links bzw. sozialistisch eingestellt ist. Wichtig: Dies soll nicht abwertend oder dergleichen klingen; also nicht in den falschen Hals bekommen.

Nun frage ich mich aber, wieso das so ist. Ich war nämlich schon an einigen Unis (Berlin, Marburg, Freiburg, u.v.m.) zu Besuch und dort hat es sich immer wieder bestätigt, daß Studenten, sowie Lehrer, überwiegend roten Couleurs sind.

Ich freue mich sehr über neue Aufschlüsse über dieses "Phänomen".

Außerdem würde mich interessieren, an welcher Uni dies vielleicht nicht zutrifft.

Salut! Henriette

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Ich will Lehramt studieren - aber mein NC ist zu schlecht (langer Text)

Hallo Leute,

Ich will auf Lehramt studieren (Fächerkombination Geschichte und Kunst).

Die Kombi ist in Hamburg und Berlin möglich (andere Orte eher nicht), aber ich habe einen zu schlechten NC und ich will nicht 5 Jahre warten, bis ich studieren kann.

Ich möchte wirklich unbedingt Lehrerin werden und ich habe auch künstlerisches Talent, aber mein NC (vorraussichtlich ein dreier schnitt - schlechtestens 3,3 und bestenfalls vielleicht noch 2,9) ist viel zu schlecht für Geschichte und Erziehungswissenschaften (an der Uni Hamburg und HU Berlin).

Ich wollt schon so lange Lehrerin werden, weil ich gerne mit Menschen arbeite und Sachen gerne erkläre, außerdem fand ich meine Lehrer immer irgendwie furchtbar im Bezug auf Umgang mit Menschen etc. und außerdem wollte ich ein Vorbild für andere Migranten sein, weil es ja nicht so viele Lehrer mit einem Migrationshintergrund gibt.

Nur mein NC ist leider nicht zureichend und jetzt steh ich echt vor einer riesen Kluft und weiß nicht was ich machen soll.

Ich hab einfach immer meine Defizite in Mathe und Biologie gehabt und einen sehr strengen Lehrer in Deutsch und Geschichte (, dessen besten Noten pro Klausuren immer nur 9 oder 10 Punkte waren und der Durchschnitt der Klausuren lag meistens bei 6 Punkten), deswegen ist mein Abitur relativ schlecht ausgefallen. Noch ist nichts entschieden, hab ja noch ein Halbjahr vor mir und die Prüfungen, aber ich glaub es wird ein Dreierschnitt bleiben oder bestensfalls irgendwas mit 2,9...

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Ich will UNBEDINGT Lehrerin werden, UNBEDINGT. Es macht mir wirklich Spaß und Schule als solche wollte ich nie aus meinem Leben loswerden.

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