Giadien

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Hallo Acoma,

Wir haben vor Jahren unser Knoepfchen im schlimmen Zustand in unsere Hundefamilie übernommen. Da wusste ich von Giardien noch nix. Auch sonst war das kein Problem welchem man sich gewidmet hätte.

Jedenfalls - durch den Kontakt von der Hündin, welche u.a. Auch Giardien hatte - waren kurz darauf alle vier anderen Hunde irgendwie krank.

Erst eine Kotprobe - bei dem ständig wechselhaften Stuhlgang - ergab - Giardien.

Diese wurden behandelt, es wurde nach untersucht und ... Giardien verschwunden.

Zum Glück ist es mir früh aufgefallen. Früherkennung ist wichtig. Ständig weicher Kot, aber kein Durchfall.

Die Vorbeugung ist wichtig. Giardien werden ja nicht hauptsächlich durch Hunde, sondern auch auf die Hunde durch Kleinsäuger übertragen. Also Mäuse, Ratten .... Usw.

Deren Kot ist infektiös und in JEDER Wasserpfütze ist damit zu rechnen, dass Giardien übertragen werden können.

Vorbeugung:

  1. Niemals Wasser aus Pfützen und stehenden Gewässern trinken lassen
  2. Das Mäusefangen und Verspeisen untersagen
  3. Kontakt mit an Giardien erkrankten Hunden meiden, solange bis diese behandelt und "ohne Befund" sind.
  4. Ein Mal im Jahr eine Kotprobe deines Hundes beim TA auf Parasiten UND Giardien untersuchen lassen, erst dann gezielt z.B. Entwurmen und nicht einfach prophylaktisch
  5. Vorsicht bei Trockenkauartikeln, Lagerung z.B. bei Mäusebefall kann Giardien auf Ochsenziemer & Co. Zu Folge haben. = nur einprüfbare & vertrauenswürdige Quellen

Wer weiß auf was er achten muss, der braucht keine Angst vor Giardien, Bakterien und Co. zu haben.

Vielen lieben Dank für deine Antwort!

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Danke für die gute Info, wohl für uns Alle.

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Sie müssen keine Krankheitszeichen hervorrufen. Frage deinen Tierarzt ob du etwas unternehmen mußt..

Ich werde am Montag direkt mal anrufen. Danke!

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Zu allererst ist natürlich wichtig, daß der erkrankte Hund behandelt wird! Weiterhin würde ich in dieser Situation, zumal die Nachbarin nicht kooperativ zu sein scheint, mit meinem Hund jetzt andere Wege gehen! Dann würde ich mich eingehend telefonisch bei meinem Tierarzt erkundigen, wie lange die Medikamente, die der Nachbarhund ja hoffentlich bekommt, brauchen, um Wirkung zu zeigen - also keine Ansteckungsgefahr mehr zu erwarten ist! Meinem gesunden Tier würde ich keine Medikament geben, da diese meist zu stark wirken und ihn dann u.U. bei einer eigenen Erkrankung resistent machen können gegen nötige,bestimmte Wirkstoffe! Also - der zur Zeit beste Schutz ist ein anderer Spazierweg, vielleicht sogar im Nachbarort! Alles Gute!

Falls die betroffene Hundehalterin noch einen Hund hat dann sollte der prophylaktisch mit behandelt werden!

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@Seehase

Danke! Habe gerade eine komplett andere Richtung eingeschlagen. Werde auch in nächster Zeit die Runden die sie geht meiden. Nicht das ich noch einen Herzinfarkt bekomme, wenn mein Hund an einem Häufchen schnuppert....und soweit war es schon fast ;-)

@Hasi, nur ein Hund

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wichtig ist, dass der stuhl in ein labor geschickt wird, weil der test von der firma, die das mittel gegen giardien herstellt, leider viel zu häufig positiv reagiert. in vielen fällen konnte das labor den befund nicht bestätigen.

Wobei diese Dardinendinger ähnlich hinterhältig sind wie Borrilien - die verstecken sich öfter. Aber du hast natüürlich recht.

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giardien hat eigentlichjeder gesunde hund ,das mal vorweg.jüngere tiere und ältere,die evtl noch unter stress stehen oder gesundheitlich angeschlagen sind ,werden aber damit nicht so gut fertig und müssen dann behandelt werden.darum bekommen eben gerade sehr junge tier diese giardien ,weil sich der körper noch nicht dagegen wehren kann und eben älter tier,die geschwächt sind.meine hündin ,die ich mit 7 jahren aus dem tierschutz bekam( sie war in frankreich im tierheim ,sollte dort dann auhc getötet werden und wurde von einer deutschen tierschützerin übernommen) habe ich wirklich seeehr mager bekommen .ich konnte mit einem daumen- zeigefingerspreitz über ihren hintern rücken greifen ,und sie hat schäferhundgröße .also dies hündin bekam zunächst durchfälle ,die wir auf die örliche umstellung zunächst schoben und dann nach 14 tagen doch untersuchen ließen ,mit dem egebnis giardien.sie wurde draufhin behandelt ,dass mittel kenn ich nicht mehr--war ne ziemlich kostspielige prozedur ,vor allem die kotunteruchungen ,aber die behandlung hat mach 10 tagen angeschlagen und wir haben sie insgesammt meine ich 4 wochen durchgeführt.einen negativuntersuchung haben wir aus kostengründen nicht mehr machen lassen ,aber da sie durchfallfrei ist seid der zeit ,ist wohl alles okay .es ist okay ,daß deine nachbarin den kot an straßen aufsammelt ,in der wildnis ist es sicherlich auch nicht unbedingt so erforderlich .jeder schnüffelnde hund kommt unweigerlich mit giardieninfizierttem kot immer wieder in berührung und sein körper kommt im allgemeinem damit klar .ist ja keine bakterie sondern ein einzeller .wenn dein hund also gut und artgerecht ernährt wird--ich barfe meine hündin-- dann sollte er nicht erkranken .

Danke schön! Bin jetzt schon etwas beruhigter

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