Gibt es Gott?

59 Antworten

Hallo geazyg,

nach meiner Überzeugung ohne Zweifel! In der wissenschaftlich orientierten Zeit, in der wir leben, erwarten jedoch einige, die nach Gott fragen, einen wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz. Da die Wissenschaft diesen Beweis jedoch bis heute nicht erbringen konnte, denken sie, es könne dann eben keinen Gott geben. Wer so denkt, glaubt, dass die Wissenschaft in der Lage wäre, alles, was irgendwo existiert, irgendwann zu erklären und zu begreifen. Doch damit traut man der Wissenschaft ein wenig zuviel zu. Damit etwas im wissenschaftlichen Sinne als ein Beweis gelten kann, muss es z.B. experimentell nachprüfbar und belegbar sein. Das ist jedoch auch auf etlichen Gebieten der Wissenschaft einfach nicht möglich. Denke nur einmal an die Frage nach der Entstehung des Lebens. Es sind hier seit über 150 Jahren zwar viele Laborversuche und Experimente durchgeführt worden, doch kann niemand bis heute beweisen, dass das Leben spontan aus unbelebter Materie hervorgegangen ist.

Nun würde man es sich aber zu einfach machen, immer dann, wenn man bestimmte Phänomene in der Natur nicht erklären kann, Gott heranzuziehen. Darum geht es jedoch auch gar nicht. Ein Beispiel: Würde man durch die Bildergalerie eines ungekannten Künstlers spazieren, dann wäre es keine Frage, wie diese Bilder zustande gekommen sind. Bloß weil man den Künstler nicht kennt und ihn bisher niemand gesehen hat, würde doch niemand auf die Idee kommen, zu sagen, die Bilder seien das Ergebnis einer Explosion in irgendeiner Künstlerwerkstatt? Die Pinselführung, die Farbmixtur und die Art der Darstellungen würden als unwiderlegbarer Beweis dafür gewertet, dass hier ein echter Künstler am Werke gewesen ist.

Leider legt man bei der Bewertung der "Werke" in der Natur plötzlich ganz andere Maßstäbe an. In den komplexen Strukturen und dem Aufbau des Lebens will man gar nicht eine intelligente Kraft dahinter sehen. Vorschnell wird behauptet, es gäbe keine "Beweise". Stimmt das aber?

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass selbst viele Wissenschaftler nicht umhin können, dahinter einen intelligenten Konstrukteur zu sehen.

Hier ein Beispiel: Das Flagellum der Bakterien wird auch Geißelmotor genannt, da es sozusagen die Antriebseinheit eines Bakteriums ist und in seinem Aufbau sowie seinen Einzelelementen ziemlich genau einem Außenbordmotor gleicht. Die rotierenden Flagellen ermöglichen die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bakteriums sowie die schnelle Richtungsänderung.

Das Gebilde ist aus etwa 40 verschiedenen Proteinen zusammengesetzt, die, wie gesagt, den einzelnen Bauteilen eines Außenbordmotors entsprechen. Und das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

In dem Buch The Evolution Controversy wird gesagt: „Das Flagellum der Bakterien verfügt über einen Rotationsmotor, der es auf 6  000 bis 17  000 U/min bringt. Damit nicht genug, kann er innerhalb einer Vierteldrehung in die Gegenrichtung umschalten und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterlaufen.“ Und in der Zeitschrift New Scientist wird das bakterielle Flagellum als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Oder denke einmal, zu welchen erstaunlichen Leistungen der Instinkt der Tiere befähigt. Nehmen wir z.B. den Baumwaldsänger, ein nur 20 Gramm leichter Vogel. Sein Instinkt sagt ihm ganz genau, wann er sich auf den Weg von Alaska nach Neuengland machen muss. Dort angelangt, frisst er sich zunächst ein Fettpolster an und wartet eine Kaltfront ab, bevor er sich dann in ca. 6000 m Höhe begibt, um sich dort in einen bestimmten Höhenwind, den Strahlstrom, zu begeben. Der kleine Vogel steuert nun zunächst auf Afrika zu und wird irgendwann von einer Luftströmung erfasst, die ihn an sein Ziel in Südamerika gelangen lässt.

Beachtlich ist, dass das ganze instinktive Wissen in einem Gehirn von der Größe einer Erbse einprogrammiert ist. Wie ist es dort hingelangt? Verrät nicht ein solches "Programm" erstaunliches Wissen über Landschaften und bestimmte Wetterphänomene? Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen. Diese sind in Kolonien organisiert, die aus Arbeiterinnen und der Königin bestehen. Einige Armeisenarten halten in eigens errichteten "Ställen" Blattläuse, die sie dann melken. Andere Ameisen dienen als eine Art Soldaten, die das Eindringen von Feinden unterbinden.

Diese wenigen Beispiele zeigen doch sehr eindrucksvoll, dass hinter der Natur ein großer, überragender Geist steht, da alle diese Dinge zustande gebracht hat. Aus diesem Grund sind etliche Wissenschaftler allein durch ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Naturwissenschaft zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

LG Philipp

Oh je... Hast die Mottenkiste wieder ganz weit aufgerissen, nicht wahr?

Ich meine, das sind wirklich schöne Beispiele dafür, was die Evolution zu leisten imstande ist. Aber wie um alles in der Welt kann man daraus schlussfolgern, dass es einen intelligenten Schöpfer geben muss? Wo ist die Logik? "Ich bin zu doof dafür, also Gott!"?

Und wann fängst du endlich mal an und versuchst, die Evolutionstheorie wirklich zu verstehen? Wäre doch besser, wenn du Ahnung von einem Thema hast, bevor du darüber schreibst...

8
@raimas

Meine ich auch: Man sollte Ahnung von einem Thema haben, bevor man darüber schreibt -- und Philipp59 hat Ahnung. Ich höre immer wieder: "Das hat die Evolution toll gemacht" oder ähnlich, als ob die Evolution eine intelligente Kraft wäre. Das ist aber nicht der Fall. Gemäß Evolutionisten steckt keine intelligente Kraft hinter der Entstehung des Lebens und der Arten. Die Evolution kann sich nichts ausdenken -- aber Gott schon. Und Philipp hat nur einige wenige Beispiele dafür genannt.

5
@Apfelwerfer

Also 

raimas,

wie wäre es denn damit, wenn Du  (um Deine Worte zu verwenden) "endlich mal versuchst"  Dir nicht nur etwas, sondern eine genaue "Ahnung von einem Thema" anzueignen,  "bevor Du schreibst?"

Wie wäre es also, wenn Du Deinen eigenen Rat, den auch Apfelwerfer  noch unterstreicht, beherzigen würdest  -  oder ganz einfach Ausführungen,  wie die von Phlipp  etwas unvoreingenommener  erwägen  würdest" 

Als kleinen Denkanstoß gebe ich mal nachfolgende Überlegungen an Dich weiter

Wie haben sich Lebewesen entwickelt?

Deiner Meinung nach ist es ja wohl so, dass sich nach und nach eine Vielzahl von Lebewesen, wozu auch Menschen gehören,  dadurch entwickelt haben, dass es zunächst zufällige Veränderungen der Erbsubstanz (Mutation) gegeben hat, die sich danach und seither durch eine natürliche Auslese zu höheren Lebewesen fortentwickelt haben soll.  

Warum aber geben sich andere mit dieser Antwort nicht zufrieden?

Einige Zellen sind komplexer als andere. Wie sich komplexere Zellen aus einfacheren entwickeln konnten, wird „oft als das zweitgrößte Geheimnis der Evolution gleich nach dem Geheimnis über den Ursprung des Lebens angesehen“(!!!), so zu lesen in einem Nachschlagewerk.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass in jeder Zelle komplexe molekulare Maschinen, bestehend aus Proteinmolekülen, zusammenwirken, um vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Zu diesen Aufgaben gehören, Nährstoffe zu befördern und sie in Energie umzuwandeln, Zellschäden zu reparieren und Informationen innerhalb der Zelle zu übertragen. Kann es auf zufällige Mutation und natürliche Auslese zurückzuführen sein, dass solche ausgeklügelten Komponenten zusammenkommen und funktionieren?

Ein solches Konzept ist für viele nicht schlüssig  -  für mich auch nicht!

Tiere und Menschen entwickeln sich aus einem einzigen befruchteten Ei. Im Embryo vermehren sich die Zellen und spezialisieren sich schließlich. Sie nehmen also unterschiedliche Formen und Funktionen an, um bestimmte Teile des Körpers zu werden. Die Evolution kann nicht erklären, woher jede einzelne Zelle „weiß“, was sie werden soll und wo ihr Platz im Organismus ist  -  weißt Du es?

Damit sich eine Tierart in eine andere entwickeln kann, müssten in der Zelle auf molekularer Ebene Veränderungen stattfinden; darüber sind sich Wissenschaftler heute im Klaren. Sie sind jedoch nicht in der Lage, zu zeigen, wie die Evolution auch nur die „einfachste“ Zelle entstehen lässt. -  Aber vielleicht kannst Du ihnen da ja weiterhelfen!?   Falls nicht,  ist es dann tatsächlich einleuchtend, dass zufällige Mutation und natürliche Auslese für die unterschiedlichen Tierarten auf unserem Planeten verantwortlich sein sollen? 

Michael Behe, Professor für Biochemie, sagt über die Struktur von Tieren, dass die Forschung wider Erwarten eine erstaunliche Komplexität festgestellt habe. In der Frage, wie sich eine solche Komplexität ohne Einwirkung von Intelligenz herausbilden konnte, sei man jedoch überhaupt und noch nicht ein Stückchen weitergekommen.

Menschen  -  Du und ich  -   nehmen ihr Dasein wahr, haben die Fähigkeit, zu denken und zu schlussfolgern, verfügen über sittliche Werte wie Großzügigkeit, Selbstlosigkeit und ein Empfinden für Richtig und Falsch. Zufällige Mutation und natürliche Auslese können nicht einmal ansatzweise erklären, wieso der menschliche Geist zu so etwas fähig ist.

Was man daraus schlussfolgern kann: 

Viele bestehen weiter darauf, den evolutionären Ursprung der Lebensformen als unumstrittene Tatsache zu sehen. Anderen allerdings genügen die Antworten nicht, wie sie die Evolution dazu liefert  -  vor allem nicht die ungelöste Frage, wie denn überhaupt das Leben begann und wie es sich entwickelt hat  -  haben soll.

Warum nicht?  Weil Planung,  Zielstrebigkeit, Organisationstalent, hohe Intelligenz,  moralische Integrität, Mathematik,  technisches Know-how  und (angesichts der Größe des Universums) Machtfülle unvorstellbaren Umfangs die Mindest-Voraussetzungen für ein Gelingen wären  -  und damit habe ich längst nicht alle Vorbedingungen aufgezählt.

Deshalb geben sich viele denkende Menschen mit einer selbststeuernden Zufallstheorie  nicht zufrieden!

Wie gesagt:  als Denkanstoß  -  einer von Millionen denkbaren Denkanstößen . . .

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6
@Apfelwerfer

"und Philipp59 hat Ahnung"

Nein, ganz offenkundig nicht!

Wenn jemand schreibt, "die Evolution hat dies oder das gemacht", dann handelt es sich um das rhetorische Stilmittel der Personifikation. Soviel Bildung sollte schon sein. Aber was erwarte ich eigentlich...

Philipp hat grossartige Beispiele für die Leistungsfähigkeit der Evolution genannt, sonst nichts!

5
@KaeteK

Ja, was soll sie denn noch werden? Mehr geht schliesslich nicht!

Aber was rede ich... Gegen Bildungsverweigerung komme ich auch nicht an.

4
@Apfelwerfer


Die Evolution kann sich nichts ausdenken -- aber Gott schon. 

Die Evolution denkt nicht. Evolution ist eoin PROZESS der NATÜRLICHEN Anpassung!

Und Gott kann nicht denken, weil er schlicht nicht existiert! Der MENSCH hat sich diese mystische Märchenfigur nur ausgedacht, um Leute wie dich zu beeindrucken!

3
@KaeteK

die kepplerschen Gesetze sindc auch Theorie und trotzdem sind sie Fakt! Theorien kann man nämlich in Feldversuchen beweisen!

3
@Abundumzu

"wie wäre es denn damit, wenn Du  (um Deine Worte zu verwenden) "endlich mal versuchst"  Dir nicht nur etwas, sondern eine genaue "Ahnung von einem Thema" anzueignen,  "bevor Du schreibst?""

Ich habe ein Diplom in Biologie und beschäftige mich seit 40 Jahren mit dem Thema Evolution. Was hast Du? 

Wollen wir wirklich auf diesem Kindergartenniveau weitermachen?

"Warum aber geben sich andere mit dieser Antwort nicht zufrieden?"

Weil es ihren Grundüberzeugungen widerspricht und sie die Tatsachen lieber so verbiegen, dass sie zu ihre Überzeugungen passen, als dass sie ihre Überzeugungen an die Tatsachen anpassen?

"... oft als das zweitgrösste Geheimnis der Evolution...so zu lesen in einem Nachschlagewerk". 

Welches Nachschlagewerk? Und wieso ein Geheimnis? Weil es in dem Buch steht? Los, erklärs mir! Egal wie kompliziert, keine falsche Zurückhaltung!

"Wissenschaftler haben herausgefunden..."

Wem sagst du das?! Ist Allgemeinwissen!

"Kann es auf zufällige Mutation und natürliche Auslese zurückzuführen sein..."

JA! Himmeldonnerwetterarschundzugenähtnochmal! JA! Selbstverständlich kann es das. Und in jedem Lehrbuch der Biologie wird bis zum Erbrechen erklärt, wie das geht.

"Ein solches Konzept ist für viele nicht schlüssig."

Für mich ist die Kopenhagener Deutung der Quantenphysik nicht schlüssig. Aber nur, weil ich mich nie damit beschäftigt habe!. Wer bin ich denn, dass ich Physikern, die grösstenteils intelligenter sind als ich und ihr halbes Leben mit diesem Thema verbracht haben, ihr Fachgebiet erkläre? Die Anmassung, Arroganz und Überheblichkeit von euch Kreationisten macht mich immer wieder fassungslos!

"Die Evolution kann nicht erklären, woher jede einzelne Zelle „weiß“, was sie werden soll und wo ihr Platz im Organismus ist  -  weißt Du es?"

Doch, das kann sie! Ich weiss nicht alles (wer tut das schon?), aber offenbar mehr als du. Und diejenigen Forscher, die gerade aktiv in der molekularen Entwicklungsbiologie tätig sind, wissen noch vieeel, viel mehr als ich. Ich empfehle dir das Buch "Evo-Devo" von Sean B. Carroll. Aber du wirst es nicht lesen, weil da Dinge drinstehen, die dir nicht gefallen...

"Damit sich eine Tierart in eine andere entwickeln kann, müssten in der Zelle auf molekularer Ebene Veränderungen stattfinden; darüber sind sich Wissenschaftler heute im Klaren. Sie sind jedoch nicht in der Lage, zu zeigen, wie die Evolution auch nur die „einfachste“ Zelle entstehen lässt."

In welchem logischem Zusammenhang stehen der erste und der zweite Satz? Wieso folgt aus der Tatsache, dass die Abiogenese noch nicht aufgeklärt ist, dass es im Verlauf der Evolution in der Zelle nicht zu molekularen Veränderungen kommen kann? 

Und da wunderst du dich, wenn man an deiner Intelligenz zweifelt...

"Michael Behe, ... sagt ... wider Erwarten ... In der Frage, wie sich eine solche Komplexität ohne Einwirkung von Intelligenz herausbilden konnte, sei man jedoch überhaupt und noch nicht ein Stückchen weitergekommen."

Wieso wider Erwarten? Michael Behe sagt so, und 99,9% aller Biologen sagen das Gegenteil. 

"Zufällige Mutation und natürliche Auslese können nicht einmal ansatzweise erklären, wieso der menschliche Geist zu so etwas fähig ist."

Wieso nicht? Nur weil du es behauptest?

"vor allem nicht die ungelöste Frage, wie denn überhaupt das Leben begann und wie es sich entwickelt hat"

Wie es sich entwickelt hat? Ernsthaft? Um nichts anderes geht es in der Evolutionstheorie! Und welche grundlegenden Argumente gibt es eigentlich, dass die Abiogenese nicht (niemals!) naturwissenschaftlich erklärt werden kann? Das kommt schon noch, wart's ab!

"Weil Planung,  Zielstrebigkeit, Organisationstalent, hohe Intelligenz,  moralische Integrität, Mathematik,  technisches Know-how  und (angesichts der Größe des Universums) Machtfülle unvorstellbaren Umfangs die Mindest-Voraussetzungen für ein Gelingen wären"

Nein, wären sie nicht! Das ist alles kalter Kaffee, hunderttausendfach durchexerziert. Die Evolution braucht all das nicht, und das wissen wir seit 150 Jahren.

War das jetzt alles? Mehr hast du nicht aufzubieten? Na los, komm schon, ich hab heute frei. 

5
@raimas

Mehr hast du nicht aufzubieten? Na los, komm schon, ich hab heute frei.

xD irgendwie bist du cool :-) Aber Glüubigen mit Fakten zu kommen ist irgendwie sinnlos. Sie streiten es ja eh wieder ab

3
@raimas

Schon wieder: Die Evolution denkt nicht -- ob rhetorisches Stilmittel oder nicht -- sie ist unbelebt, hat keine Intelligenz und ist auch nicht leistungsfähig -- um es kurz zu sagen: ES GIBT SIE NICHT! Sie ist eine Erfindung von Menschen, weil Herr Darwin gesehen hat, dass einige Finken auf Galapagos etwas andere Schnäbel haben als andere. Aber es blieben Vögel. Genausowenig beweist die Tatsache, dass es große und kleine Hunde gibt, dass die Evolution stimmt. Alles sind Hunde. Es gibt keine Zwischenformen zwischen den Arten und auch keine Halbmenschen. Entweder sind die gefundenen Fossilien Affen oder Menschen. Inwischen hat man auch bemerkt, dass der Neandertaler Mensch keineswegs der primitive Halbmensch war, als den man ihn uns noch im Biologieunterricht verkauft hat. Man dürfte die Evolution noch nicht einmal wirklich als "Theorie" einstufen, denn wissenschaftliche Theorien müssen durch Versuchsergebnisse untermauert werden. Da fehlt schon die Grundlage: Aus Unbelebtem etwas Lebendes zu erzeugen. Das wird nicht gelingen und wenn man noch so viele Volt durch eine nachgemachte Ursuppe jagt und mit zig. Fantastrillionen Jahren multipliziert. Ich muss sagen: Um das zu glauben, braucht man aber einen großen Glauben.

6
@Omnivore11

Richtig. Wissenschaftliche Theorien kann man in Feldversuchen beweisen, bzw. die Ergebnisse wiedersprechen der Theorie nicht. Nicht so die Evolution. Variationen innerhalb der Arten sind kein Beweis für die Entstehung von Arten. Im Fossilienbereich fehlen die Zwischenglieder. Und in keinem Feldversuch ist es bisher geglückt, aus etwas Unbelebtem etwas Lebendes zu erzeugen. Also eher ein Wiederspruch zur Theorie. Aber zum Glück gibt es Leute wie Karl Popper, der die Meinung vertritt, dass alles wahr ist, was nicht wiederlegt werden kann. Schwach.

4
@Apfelwerfer

Wenn du sagst: "Die Wolken sorgen für ergiebige Regenfälle", darf ich dann auch daraus schliessen, dass Wolken gar nicht existieren, weil sich Wolken nicht sorgen können? Merkst du gar nicht, wie grenzenlos dumm diese Argumentation ist?

Es GAB und GIBT Zwischenformen zwischen Arten und höheren Kategorien des Lebens. Du musst nur die Augen aufmachen. Das Gegenteil zu behaupten, ist eine Lüge, denn du könntest es besser wissen und behauptest es trotzdem.

Du denkst in Kategorien wie "Vogel" oder "Hund" aber begreifst nicht, dass diese Kategorien künstlich, von Menschen gemacht sind, um die Vielfalt des Lebens in Schubladen einordnen zu können. Diese Schubladen gibt es nicht! Wenn du das verstehts, dann verstehst du auch die Evolution.

Wissenschaftliche Theorien müssen auch nicht durch "Versuchsergebnisse" untermauert werden. Man kann Beobachtungsdaten auch in der Natur gewinnen. Glaubst du, Kepler habe Experimente mit Planeten angestellt, um auf seine Gesetze der Planetenbewegung zu kommen? 

"Um das zu glauben, braucht man aber einen großen Glauben."

Nein, man braucht Grundkenntnisse in der naturwissenschaftlichen Methode, und Vertrauen in die Wissenschaften. Letzteres ergibt sich aus ersterem. Beides fehlt dir.

2
@Apfelwerfer

"Variationen innerhalb der Arten sind kein Beweis für die Entstehung von Arten. "

Stimmt, das wäre ein bisschen armselig, wenn das alles wäre, was wir an "Beweisen" haben. Ist es aber nicht!

"Im Fossilienbereich fehlen die Zwischenglieder."

Was ist denn das ganze Zeugs, das da in den Museen lagert? Es gibt mehr als genug davon, um jeden vernünftigen Zweifel zu begraben.

1
@Omnivore11

„Das kommt schon noch, wart's ab!“  -  beeindruckend treffend und ehrlich,  raimas!  Du hast mit dieser Aussage die Hoffnung Deiner
Glaubensfamilie klar umrissen, nämlich  die Hoffnung aller überzeugter Evolutionisten:   „alles, was wir noch nicht erklären können   -  das kommt schon noch, wart's ab!“

Nun ist  -  mit Verlaub  -  das „erklären können“  und das "herausfinden können“ schon eine tolle Sache  -  aber es ist Welten entfernt von dem „erschaffen können“.

Ganz ohne Zweifel ist es beachtlich, was Wissenschaftler so alles herausgefunden haben.  Aber noch beachtlicher ist es, funktionierende Prozesse so zu konstruieren,  so  in Gang zu setzen und über Jahrtausende und länger  so zuverlässig  „in Betrieb“ 
zu nehmen,  dass die gebündelte Intelligenz der Naturwissenschaft "Ewigkeiten" braucht,  um zumindest das vermutete WIE  herauszufinden.

Wie aber sieht es aus mit dem WARUM?

Und wo gibt es einen Anhaltspunkt  über das WOHIN?

Beeindruckend ist es ebenfalls, dass es manchmal (manchmal!)
sogar gelingt, ähnliches nachzumachen  -  wirklich überzeugen wäre  allerdings das Vormachen  -  oder?  Aber nicht das Vormachen
sondern das Suchen nach dem WIE und WOHER und Warum funktionierender Systeme fesselt einstweilen einen großen Teil aller zuständiger Fakultäten.

Was mich dabei immer wieder wundert, ist ein Umstand, der  gar nicht aufzufallen scheint , dass nämlich die handverlesenen Forschenden  über Systeme, Wissen, Intelligenz und Können in beeindruckenden Umfang verfügen,  während die Auslösenden,  Verursachenden und „Betreiber“  der Entwicklungsereignisse (der Evo) die Unbedarftheit  und Ahnungslosigkeit in Person sein sollen. Wieso eigentlich können unzählige Mechanismen  bar jeder  Intelligenz die geistige Elite der Menschheit derart vorführen, dass diese Auslese unter den Forschern Generationen um Generationen
herumtüfteln muss, um  (wie schon erwähnt) wenigstens  die Funktionsweise nachvollziehen zu können?  Und wieso kann
es passieren,   dass der begabte und tief Forschende  dann und wann begeistert ausruft:  „Das hat die Natur aber toll gelöst“  -  ohne
jedoch erklären zu können, wer das eigentlich ist,  „die Natur“, 
wo sie wohnt,  und warum und mit welchem Ziel sie das alles fabriziert.

Wenn es   -  wie Du schreibst   -   „um nichts anderes  in der Evolutionstheorie geht“  um herauszufinden, wie denn überhaupt das Leben begann,  dann sind die gesicherten Erkenntnisse darüber  -  bei allem Respekt  -  reichlich dürftig  -  und deshalb halte ich doch lieber mit der bescheidenen Aussage des Physikers und
Nobelpreisträgers Steven Weinberg, wenn er über unser Verständnis der Welt sagt:  „Wir werden den Dingen nie völlig auf den Grund gehen können.“

Bei all den beachtlichen Errungenschaften steht es  für eine ganze Menge Naturwissenschaftler mehr denn  je fest:  Es gibt vieles, was man einfach nicht weiß — und vielleicht nie wissen wird  -  grad so wie es der königlich-britische Hofastronom Professor Martin Rees schreibt: „Möglicherweise werden wir manche Dinge nie verstehen.“

Fakt ist: Gemessen an dem, was es in der Naturwissenschaft an Wissenswertem und Wissensnotwendigem gibt,  gemessen daran weiß „der Mensch“ so gut wie gar nichts, denn Vieles in der Welt um uns herum — ob in der winzigen Zelle oder im unermesslichen Universum — liegt nach wie vor außerhalb wissenschaftlicher
Reichweite.

Um das herauszufinden, genügte mir übrigens seit Jahrzehnten mein
gesunder Menschenverstand.  Und geholfen hat mir dabei ein Grundprinzip, dass die Bibel in ganz einfache Worte kleidet und
das deshalb ebenso simpel wie treffend und  überzeugend ist:  „Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott.“  (Hebräer 3:4)

Es freut mich infolgedessen  immer  ganz besonders, dass ich in jüngerer Zeit auf eine zunehmende Zahl wissenschaftlicher Experten treffe,  die meine Meinung teilen und durch ihre  Forschungsergebnisse auch gut begründen können.  Einer von
ihnen ist Professor Yan-Der Hsuuw.  Er ist Leiter für Embryonenforschung an der National Pingtung University of Science and Technology in Taiwan. Früher war er von der Evolution  überzeugt. Doch das hat sich geändert.  Der Grund dafür war seine Forschungsarbeit.

Seine Begründung findest Du hier:

5
@Abundumzu

Begründung des Professors Yan-Der Hsuuw:

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/erwachet-nr2-2016-april/professor-yan-der-hsuuw-embryologe/#?insight[search_id]=fa28c03c-ebc9-43cf-b58a-3e5f3ea038f8&insight[search_result_index]=3

Deine Devise „Das kommt schon noch, wart's ab“ hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Einstellung dieses Mediziners - und er praktizierte sie auch - allerdings ehrlich und mutig genug, den entdeckten Fakten und damit der Wahrheit dann auch wirklich zu folgen - egal wohin sie führt.

Unter anderem beschreibt er das so: „Wissenschaftliche Forschung hat zum Ziel, die Wahrheit herauszufinden, nicht, vorgefasste Meinungen zu bestätigen. Durch mein Studium der Embryonalentwicklung hat sich meine Sicht wirklich verändert. Ich kam zu dem Schluss, dass das Leben erschaffen worden ist. Um das zu verdeutlichen: Eine Fertigungsstraße wird von Ingenieuren genau durchgeplant, damit die richtigen Teile in der richtigen Reihenfolge richtig montiert werden. Wenn ein Embryo entsteht, ist das ein bisschen wie in so einer Fertigungsstraße, nur unendlich komplexer.“

Alles Gute

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4
@Abundumzu

Oder auch hier :

Rocío Picado Herrero  hat an der Universität  Salamanca  organische Chemie studiert.

In dem Trailer

„Eine Chemielehrerin erklärt ihren Glauben“

erläutert sie das WARUM

https://tv.jw.org/#de/video/VODIntExp/pub-jwbiv_201606_2_VIDEO

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4
@Abundumzu

Noch eine kurze Anmerkung dazu: Wenn die Evolutionslehre so gut bewiesen wäre wie der Erdumlauf um die Sonne, was nicht ein einziger Wissenschaftler, der bei Verstand ist, bestreitet, warum glauben dann eine ganze Reihe von Wissenschaftlern nicht an die Evolutionstheorie und scheuen sich nicht, dies auch in aller Öffentlichkeit kundzutun?

Sind sie nur weltfremd oder haben sie sich von ihrer eigenen Weltanschauung verblenden lassen? Oder könnte es sein, dass sie das, was als "Beweise" vorgetragen wird, nicht so ganz überzeugen konnte?

Völlig unbestreitbar ist hingegen, dass eine Evolution stattgefunden hat und auch gegenwärtig noch stattfindet. Doch findet diese, soweit sich das nachprüfen lässt, nur innerhalb gewisser Artgrenzen statt (wobei festzulegen wäre, wie "Art" in diesem Zusammenhang zu definieren wäre). Beispielsweise wurde aus der Fruchtfliege "Drosophila" trotz jahrelanger Mutationsversuche nie etwas anderes als eine Fliege und auch die die "Darwinfinken" blieben immer Finken. Zu "Artüberschreitung" kommt es jedoch nur dann, wenn man den Begriff "Art" auf eine ganz bestimmte Weise definiert.

Wenngleich Evolution durch Mutationen in Verbindung mit veränderten Umweltbedingungen eindeutig stattfindet, muss man daraus nicht zwangsläufig schließen, dass sämtliche Tier- und Pflanzenarten durch einen evolutiven Prozess entstanden sind. Das ist zwar der Grundgedanke der Evolutionstheorie, doch ist dieser nicht mit eindeutigen Tatsachen zu begründen. Andererseits gibt es zahlreiche Belege, die sich in Richtung Evolutionstheorie deuten lassen, doch handelt es sich in jedem Fall um Rekonstruktionsversuche von vergangenen Geschehnissen, die heute nicht mehr exakt nachprüfbar sind.

Wenn man unvoreingenommen und fair bleibt, müsste man zugeben: Ja, es könnte zwar so gewesen sein, doch vielleicht war es aber auch ganz anders. Doch zu behaupten, die Tatsachen seien so eindeutig, dass sie keinen Spielraum mehr für den Gedanken an eine Schöpfung zuließen, geht an der Wirklichkeit vorbei und lässt sehr leicht einen wissenschaftlichen Dogmatismus entstehen.

4
@raimas

Das ist mit dem Zeugs, das in den Museen lagert:

"Wie der überzeugte Evolutionsforscher Niles Eldredge feststellt, dokumentieren die Fossilien nämlich kein kontinuierliches Auftreten von Übergangsformen, sondern lassen erkennen, dass sich über lange Zeiträume „bei den meisten Arten kaum oder gar keine evolutionären Veränderungen summieren“. Bis dato hat man weltweit 200 Millionen große und unzählige kleine Fossilien ausgegraben und archiviert. Diese umfangreiche und detaillierte Dokumentation legt nach Ansicht vieler Wissenschaftler nahe, dass alle Hauptgruppen der Tiere plötzlich aufgetreten und nahezu unverändert geblieben sind. Viele Arten sind genauso abrupt verschwunden, wie sie erschienen sind." (Auszug aus dem Artikel: Evolution -- Mythen und Fakten).

3
@raimas

Und noch einmal an Dich raimas,

Wenn, wie Du schreibst,   „wissenschaftliche Theorien nicht durch
"Versuchsergebnisse" untermauert werden müssen“,  dann sind und bleiben es Theorien  -  nicht mehr und nicht weniger.  Sie eigen sich dann bestenfalls als spannende Lektüre für Leichtgläubige.

Etwas mehr Sachlichkeit,  Realitätsnähe und Mut zur Wahrheit  -  dafür aber weniger persönliche Angriffe, weniger Spott und Unterstellungen wären  bestimmt hilfreich, wenn man dieses komplexe Thema „Gibt es Gott“  mit dem gebührenden Respekt erörtern will  -  findest Du nicht auch? 

Zu dem von Dir eingeforderten „Vertrauen in die Wissenschaften“ zitiere ich Dir  Carl Friedrich von Weizsäcker:  „Die Wissenschaft ist erst erwachsen, wenn sie die Verantwortung für ihre Folgen übernimmt“   -  Contergan, Spätfolgen aus Bluttransfusionen oder Tschernobyl  wären so einige Stichworte für solche Vorbehalte.

Und nur zur Erinnerung und Ernüchterung,  weil Du sie als Beispiel erwähnst:  Die „Keplerschen Gesetze“, genauer „die drei
Keplerschen Gesetze“   gab es schon lange vor Johannes Keppler. Sie gibt es, solange unser Sonnensystem existiert.  Sie wurden erlassen und wirken zuverlässig ohne das je ein Mensch oder eine Evolution zur Hilfe eilen musste. Stattdessen sind sie einer von unendlich vielen beeindruckenden Belegen für einen „Gesetzgeber“,  der zuverlässig und mit mathematischer Präzision für das Funktionieren der von ihm erdachten Systeme sorgt.

Es gibt da eine Episode über Sir Isaac Newton, den viele für  einen der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten halten:

Einer seiner Freunde vertrat die Theorie, die Welt sei aus sich selbst entstanden.  Newton soll sich daraufhin ein kleines  Modell unseres Sonnensystems angefertigt haben lassen,  eine Nachbildung, die  man mit einer Kurbel in Bewegung setzen konnte, um so  die Bahnen der  Himmelskörper und deren Gesetzmäßigkeit demonstrieren zu können.  Bei einem späteren Besuch dieses besonderen Freundes soll  Newton ihm das Modell gezeigt und es in Bewegung gesetzt haben.  Der Freund soll daraufhin hocherfreut
ausgerufen haben: „Welch ein schönes Gebilde  -  wer hat das gebaut?“  Newtons Antwort:  „Niemand  -  es ist aus sich selbst heraus entstanden“.

Verständlicherweise wollte der Freund diese Antwort nicht  akzeptieren.   Newton soll darauf erwidert haben:  „Guter Freund, seit Jahren versuche ich Dich davon zu überzeugen, dass unser Sonnensystem, ebenso wie das übrige Universum, das Werk eines intelligenten Schöpfers sind.  Du willst das einfach nicht wahrhaben.  Doch jetzt plötzlich   -  angesichts dieses simplen  Modells -  bestehst Du darauf,  den Erbauer zu erfahren. Sag mir bitte, mit
welch verquerer Logik kommst Du zu einem so ungereimten Schluss?“

Auch diese Info  ist nur als Denkanstoß gedacht.  Bei ehrlichen
Menschen wirkt sie auch als solcher.

Alles Gute.

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5
@Abundumzu

Kann es auf zufällige Mutation und natürliche Auslese zurückzuführen sein, dass solche ausgeklügelten Komponenten zusammenkommen und funktionieren?

Da hab ich aufgehört zu lesen da es wie immer in "ich kanns mir nicht erklären, Gott war's mündet.

0
@Apfelwerfer

Irgendwie lebst du in dem schweren Irrtum, dass eine Widerlegung der Evolution einen Gott beweisen würde. Aber das stimmt nicht.

Auch wenn es wichtig ist, verschiedene Meinungen zu haben und zu hinterfragen - aber jedes eurer Argumente (egal wie tiefgründig) mündet final in folgender Aussage:

... so kann es nicht gewesen sein - Gott war's.

Was mich jetzt interessieren würde, nach diesem bunten Rumgehacke auf wissenschaftlichen Erkenntnissen...

Wie ist sie denn dann abgelaufen, die Entstehung des Lebens? 

(wenn möglich ohne "Irgendwas Andres stimmt nicht, daher ist meine These automatisch richtig.)

1
@Trashtom

Wie ist sie denn dann abgelaufen, die Entstehung des Lebens?

Lies die Bibel. Da steht es schon im allerersten Vers. Man braucht sicherlich Glauben, um Gott und die Schöpfung als real anzusehen. Aber man braucht ebenso Glauben, um die Evolution als richtig zu akzeptieren.

Aber eigentlich geht es bei uns allen doch um etwas ganz anderes: bin ich einem Gott gegenüber verantwortlich oder nicht -- oder will es nicht sein? Das ist im Endeffekt der springende Punkt. Akzeptiere ich einen Gott, dann bin ich ihm gegenüber in einer gewissen Pflicht -- wie auch immer sie aussieht. Akzeptiere ich das nicht, dann habe ich auch keinerlei Verpflichtungen in diese Richtung. Ich brauche mich nicht an religiöse Maßstäbe und Gebote zu halten und kann frei mein Leben so gestalten, wie ich das für richtig halte. Aber bitte versteh mich hier richtig: Es geht dabei nicht um Regeln und Gebote irgendwelcher Religionen, die von Menschen aufgestellt wurden und im Laufe der Jahrtausende schon viel Leid und Elend über die Menschheit gebracht haben. Das kann man unter dem, was Gott von uns Menschen möchte, bestimmt nicht verstehen.

Gibt es einen Gott und ist er an uns interessiert, dann hat er auch einen Weg gefunden, sich uns mitzuteilen. Gibt es ihn nicht, ist sowieso alles Humbug, was mit Religion zu tun hat. Darauf lässt sich die ganze Diskussion reduzieren.

Wie man sich in dieser Sache entscheidet, ist eine völlig persönliche Angelegenheit. Daher halte ich es auch für sehr bedauerlich, dass die Diskussion hier immer wieder sehr persönlich, bis beleidigend geführt wird. Für und wider können immer geäußert werden -- kein Problem. Aber demjenigen, der eine andere Meinung vertritt mangelnde Intelligenz zu unterstellen, halte ich für eine Frechheit.

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@Apfelwerfer

Lies die Bibel.

Siehst du, das ist der springende Punkt den ich nicht verstehe. Du zerpflückst hier die Evolution wo es nur geht. Stellst kreuz und quer Fachgebiete in Frage - Fachgebiete welche den Lebensinhalt von einzelnen Menschen (Wissenschaftlern) darstellen. Dringst in Tiefen der Wissenschaft vor um dann am Ende ...

... ohne einer einzigen kritischen Hinterfragung einem 2000 Jahre alten Buch blind zu glauben - das offensichtlich noch nicht einmal das Einzige (Koran) ist?

Evolution als Theorie wird strikt als Humbug abgetan, aber ein 7- Tage-Schöpfungs-Akt eines Gottes, für den es keinen einzigen Hinweis gibt, ist dann vollkommen legitim? Und wenn etwas nicht passt wird es passend gemacht, oder wie im Fall der 7 Tage "nichtmehr wörtlich genommen"?

 Aber man braucht ebenso Glauben, um die Evolution als richtig zu akzeptieren.

Nein, das richtige Wort hier ist "Vertrauen." Ich weiß was du sagen willst. Ich bin kein Wissenschaftler, daher muss ich daran "glauben" dass ihre Veröffentlichungen stimmen. 

Das hat aber nichts mit deinem Gottglauben zu tun. Sondern mit Vertrauen in die Fähigkeit der Menschen. Ja, ich vertraue darauf, dass es viele schlaue Männer und Frauen gibt und nicht alles Blödsinn ist, was sie veröffentlichen.

Wie man sich in dieser Sache entscheidet, ist eine völlig persönliche Angelegenheit.

Das stimmt. Nur das Wissenschaft mit Glauben nichts am Hut hat. Die Wissenschaft ist nicht interessiert dir deinen Gott wegzunehmen - das kann sie auch gar nicht. Sie beobachtet und zieht Schlüsse, das ist alles. 

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@Trashtom

Evolution existiert. Wir entwickeln uns IMMERNOCH weiter.
Viele Menschen (Wenn ich mich richtig erinnere 30 oder 50%) haben keine Sehne mehr an ihrem Unterarm.

Die würde früher gebraucht...zum überleben.
Aber heutzutage fehlt diese immer mehr Menschen. Führe mal deinen Daumen an deinen Zeigefinger...ist da eine sichtbare Sehne oder nicht?

Wenn da keine ist, tja...also da ist ja kein Gott gekommen und hat sie dir weggenommen.
Es ist eine Anpassung an unsere Verhältnisse.

Ich glaube, dass es etwas geben sollte, woran Menschen glauben können, wie Gott. Er ist allwissend und kann einem den Weg weisen.

Aber die Evolutionstheorie anzuzweifeln, gruselt mich... Als wären wir zurück im Mittelalter.

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@Omnivore11

"Die Evolution denkt nicht"  -  wie wahr Omnivore11  -   umso mehr müsste es auffallen,  dass viele ihrer "Produkte" so intelligent konstruiert sind, dass der intelligente Mensch von ihnen lernen kann oder / und sie sogar nachbaut!!??

Und welche ist denn nun die natürlichere von aller  "NATÜRLICHEN Anpassung"  :  das Schaf mit dem kurzen Hals oder die Giraffe mit dem superlangen Hals  -  obwohl doch beiden sowohl "oben" als "unten"  Fressen in Hülle und Fülle zur Verfügung steht???

Und warum haben die beiden sich dem überreichen Angebot nicht längst angepasst und ihre Halslänge nachgebessert  . . ???

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Bei dieser Frage geht im Endeffekt um die Suche nach der Wahrheit und die Beantwortung der Fragen, die sich die meisten Menschen im Leben irgendwann einmal stellen: Was ist der wirkliche Sinn und die tiefere Bedeutung unserer Existenz? Wo kommen wir her und wo werden wir einmal nach unserem Tod sein? Was müssen wir gegebenenfalls tun oder glauben, um an einen besseren Ort (Himmel, Paradies) zu gelangen? Gibt es einen Gott und wenn ja, was möchte er von uns bzw. mit uns anfangen?

Die Antworten auf diese und auf andere Frage habe ich persönlich in der Bibel gefunden, die für mich das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Gründe dafür werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Was meinst DU, was wäre....

WENN eine der vorhandenen Religionen beweisen könnte....

DASS es Gott tatsächlich gibt ??

Dann würde/müsste kein Mensch mehr irgendwas glauben, sondern man würde es "wissen".... klar und beweisbar !!!

Derzeit gibt es aber nur "Glaube"... ( etwas für wahr halten )

Allerdings gibt es in allen Religionen Menschen... die sagen:

" ich glaube nicht, sondern ich weiß"

letztlich "wissen" sie auch nichts... außer, dass sie "wissen", dass sie etwas glauben.....

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Zudem habe ich im Laufe meines Lebens Menschen getroffen und gesprochen... die "eindeutige spitituelle Erfahrungen" mit (einem) "Gott/Höherem Wesen".... glauben, gemacht zu haben.....

.. aber diese waren aus allen religiösen Gruppen, auch Esoteriker... auch Satanisten....und natürlich ! besonders diejenigen... die einer bestimmten Religion(sgruppe) angehören.....

Jou ich selbst hatte in den letzten Jahrzehnten auch schon einige Erlebnisse... wo ich denken/glauben könnte:

" Das kann kein Zufall sein... da KANN nur (ein) Gott beteiligt gewesen sein....."

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Da dies aber, wie bei mir, auch bei anderen Menschen eintrat... ( religionsunabhängig)....

....KANN ich es nicht auf eine bestimmte Religion schieben, oder gar die Existenz (eines) Gottes bestätigen.....

Esteriker sagen: "Es ist die Macht Deines Unterbewußtseins "

...manche Christen und Mosleme sagen:

" DAS bildest Du dir nur ein !!, denn wenn DU unserer Religionsgruppe NICHT angehörst... KANNST Du solche Erfahrungen gar nicht gemacht haben....

... oder es war "der Teufel"... der Dich irre leitet...."

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WER sagen kann, DASS es "Gott" gibt.... hat ihn wohl schon selbst erfahren, oder gar hat "Gott" zu dem/der - jenigen gesprochen ??

HM... 

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