GEZ - Forderung für nicht mehr bewohnte Mietwohnung?

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4 Antworten

Naja, ich brauche ja erstmal meine Meldebescheinigung. Dass man den Umzug am letzten Tag des Monats macht und sich dementsprechend erst am 1. des Folgemonats am neuen Wohnort meldet ist denke ich nichts ungewöhnliches.

Hätte ich also zunächst meine Abmeldung (der ich ja meine Meldebescheinigung zur Rechtswirksamkeit beilegen soll) erstmal während des letzten Beitragsmonats ohne Meldebescheinigung (da ich sie ja noch nicht haben kann) per Post schicken sollen um anzukündigen, dass ich doch bitte zum Folgemonat für die nicht mehr von mir bewohnte Wohnung vom Beitrag befreit werden möchte!? Und dann einen zweiten Brief mit der Meldebescheinigung nach Erhalt nachsenden? Was ist das denn für ein Unding? Das ist ja wie beim Kabelfernsehanbieter oder Fitnessstudio, mit dem Unterschied dass ich mich dort freiwillig auf die AGBs einlasse. Können die sich eigentlich alles erlauben? Also Verbraucherschutz sieht jedefalls anders aus und wenn dies, genau wie die Zahlungsaufforderung für das ganze Quartal im Voraus, so im Sinne des Staates ist das für mich echt eine Frechheit. Genau wie die Tatsache, dass alles was zum Geldeintreiben beiträgt ganz einfach online ausgefüllt werden kann und die Abmeldung nur per Post möglich ist. Das Formular zu finden ist schon nur über Umwege möglich. Also für mich ist das echt das Letzte.

Zur Info bezüglich der Zahlung fürs Quartal im Voraus: Ich habe damals telefonisch nachgefragt ob ich den Betrag auch durch 3 teilen und dann monatlich und nicht im Voraus überweisen könne. Die Antwort war: "Wir können Sie nicht daran hindern". Habe dann per Dauerauftrag monatlich ein Drittel (17,98 EUR) der Forderung fürs gesamte Quartal überwiesen. Habe dann zwar immer einen Brief bekommen, dass noch ein Restbetrag für das Quartal offen sei, aber ansonsten null Probleme gehabt. Ist vielleicht für den Einen oder Anderen interessant, bei dem das Geld vllt. ebenfalls nicht ganz so locker sitzt die Rundfunkgebühren für 3 Monate im Voraus zu zahlen.

Hi Christian,

ich würde sagen, ja, du musst es zahlen. Du kannst dich natürlich auf einen Streit einlassen, aber wenn die Abmeldung recht kurzfristig kam, kann es schon sein, dass sie noch "Anspruch" auf den Betrag haben.

Die GEZ ist wirklich eine Bande Halsabschneider und diese Haushaltspauschale echt nen Unding.

Meine Frage ist nun natürlich ob ich tatsächlich verpflichtet bin die Zahlung zu leisten?

Wenn Du nicht unmittelbar der Einzugsstelle Deinen Umzug mitgeteilt hast, bestehen die Forderungen zu Recht.

bekam ich nun ein Schreiben in dem man mir mitteilt, dass eine Abmeldung rückwirkend leider nicht möglich sei

Das ist die Konsequenz aus der Gesetzlage.

Du musst somit den Beitragsrückstand zahlen.

anscheinend kam die abmeldung für den july zu spät und anscheinend musst du das desshalb bezahlen

aber wähle nächste mal wieder cdu oder spd bitte

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