Gewohnheitsklausel für die Zahlung vom Essensgeld fürs Kind

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
kann ich das dann einfach einstellen,

Sie müssen es der Mutter rechtzeitig mitteilen, damit diese selbst die Zahlungen veranlassen kann.

es zur Gewohnheit geworden ist und ich nun verpflichtet bin, es weiter zu zahlen?

Jain. Eine Verpflichtung im dem Sinne das die Mutter darauf vertrauen durfte, gibt es maximal bis zur nächst möglichen Kündigung. Die Mutter könnte argumentieren, das sie die Zahlungsverpflichtung sonst ja nicht eingegangen wäre.

Hallo,

ein Gewohnheitsrecht als solches gibt es nicht! Damit kann man es Dir nicht anlasten wenn Du die Zahlungen diesbezüglich einstellen willst oder wirst, sie kann nicht auf Weiterzahlung z.B. klagen.

Allerdings appelliere ich hier an Dich es nicht zu tun wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Nun kann ich nicht beurteilen wie Deine Ex mit den Unterhaltszahlungen umgeht und es steht mir auch nicht zu, nur das ist eine Zuwendung die Deinem Kind unmittelbar zugute kommt.

Im Gegenteil, ich würde mich erkundigen ob ich den Unterhalt kürzen kann wenn ich verbindlich weiter diese Kosten trage.

wie hoch ist die Pfändungsgrenze bei Unterhaltsrückständen

Folgender Sachverhalt: Ich habe vor knapp 3 Jahren erfahren, das ich eine Tochter in den USA habe. Nachdem im letzten Jahr ein gerichtlicher Vaterschaftstest durchgeführt wurde, muß ich seit März diesen Jahres Unterhalt bezahlen. Das habe ich bisher auch immer pünktlich gemacht. Jetzt gab es aber auch ein Urteil, da ich rückwirkend seit den letzten 3 Jahren zahlen muß (insgesamt 13.000 Euro).

Ich lebe mit meiner nichterwerbstätigen Ehefrau und meiner 1jährigen Tochter zusammen. Außerdem zahle ich noch monatlich 364,-- an meinen Sohn aus erster Ehe.

Jetzt will das Bundesmat für justiz mein Gehalt pfänden und ich soll neben dem Kindesunterhalt, den ich zahlen muß nur noch 860 Euro monatlich zum leben haben. Hiervon soll ich meine Miete (850,--) und Strom bezahlen. Meine Frau soll hiervon auch noch leben.

Was kann ich dagegen tun. Es gibt einen Vollstreckungstitel.

Als Vorabinfo habe ich gehört, das Kindesunterhalt vorgeht, jedoch kan keine sogenannte "harte Pfändung" stattfinden, wenn es sich nicht um laufende Unterhaltsrückstände geht.

Ich würde mich sehr über Informationen freuen, was ich jetzt machen kann

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