Gewöhnt man sich an das Lateinstudium?

1 Antwort

Ja und Nein

Ja, das Einzige, was hilft, um sich in einen Autor einzulesen, ist übersetzen, übersetzen, übersetzen. Das gilt auch für Cicero.

Nein, diese philosophisch verschwurbelten Werke sind foedus und bleiben es. So ging es mir zumindest.

=> Ich kann dir 20 Seiten einer ciceronischen Prozessrede zügig wegübersetzen, aber bei diesem philosophischen Kram kriege ich schon nach zwei Seiten das Heulen. (Vielleicht bin ich auch zu doof für Philosophie!)😉

VG

MCX (La/Ch)

Danke dir! Wie lange dauerte es bei dir, bis du den Dreh raus hattest und besser damit klar kamst?

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@Mxllix33

Ich gehörte zu den Nerds, die sich im Lateinstudium gelangweilt haben.🙈 Denn ich kam von einer Privatschule (Latein als erste Fremdsprache ab Klasse 5 und Latein-LK in Klasse 12/13) und war meinen Kommilitonen dadurch sehr weit voraus.

Bei mir ist es autorenabhängig. Manche Autoren fallen mir zu; da bin ich nach ein paar Seiten oder gar Worten drin. (Caesar, Livius, Ovid, Cicero, Tibull, Seneca, Martial, Lukrez, Sallust,...) und bei anderen Autoren fällt mir der Zugang nicht so leicht. Da denke ich z.B. an philosophische Texte von Cicero oder auch an Petron. Da habe ich einfach keinen Gefallen dran finden können.

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@Miraculix84

Haha, ich war auch im Latein LK und hatte sogar 15 Punkte im Abi. 😁😁 Trotzdem finde ich das Niveau von Cicero echt krass. Es ist nicht so, dass ich gar nichts verstehe, aber bei mir dauert es ewig einen langen Satz von ihm über Zeilen zu übersetzen😂😩

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