Gewissenskonflikt - Kollegen "anschwärzen" oder "handeln" weil Verhalten nicht mehr tragbar ist?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn ich das so lese, ist eine Meldung mehr als überfällig. Es ist falsch, behinderten Menschen auf jedem Gebiet mit Samthandschuhen zu begegnen, das erschwert es diesen Menschen nur, sich an ein normales Miteinander zu gewöhnen. Wenn Dein Kollege diese Arbeit macht, dann ist es auch in der Lage, die Verantwortung dafür zu übernehmen und muss sich Kritik genau so stellen wie jeder andere auch. Und nein, ich diskriminiere Behinderte nicht, denn die, mit denen ich zu tun habe, legen größten Wert darauf, so weit als irgend möglich wie jeder andere auch behandelt zu werden und das finde ich auch gut so.

Hallo Silizia!

Vorab: Ich habe Ihren Kommentar beanstandet.

Sie behaupten zwar, behinderte Menschen nicht diskriminieren zu wollen, aber Ihr Text 'trieft' genau das zwischen den Zeilen.

Sie mögen vielleicht bedenken, dass behinderte Menschen nicht wie sog. 'normale' Menschen zu behandeln sind. Sie geniessen unseren besonderen Schutz, aus der moralischen und ethischen Sicht. ...und falls Sie es gerne mit Recht hätten, verweise ich gerne auf die bestehende Gesetzgebung als auch auf die ständige Rechtsprechung (bis hinauf zum BGH). Ich verzichte hier auf Fundstellen, denn ich meine, dass es Ihnen gut täte, sich selbst darum zu kümmern.

An reiterhexe: Weiter unten klang schon mal das Wort 'Mobbing' an. Reflektieren Sie doch bitte Ihr eigenes kommunikatives Verhalten, denn Sie sprechen sich hier Dritten Gegenüber, und öffentlich, über einen Kollegen aus, und das in nicht positiver Weise. Sie behaupten hier, er/sie habe sich Verfehlungen schuldig gemacht. Sehen Sie denn nicht, was Sie hier 'losgetreten' haben?

Desweiteren stünde es Ihnen an, die Sache, sofern sie der Realität entspricht, hausintern zu besprechen.

Nix füa unguat!

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@marketeer

Lieber/r Marketeer,

ich bin nicht der Meinung, dass der Text von Slizia Menschen mit Behinderung diskriminiert! Ich bin der Meinung, dass es auch unter Menschen mit Behinderung Menschen gibt die unsympatisch sind, sich falsch verhalten oder grenzverletzend agieren. Dies sollte dann auch wie bei Menschen ohne Behinderung angesprochen oder behandelt werden. Deshalb kann man durchaus auch die Arbeit von Menschen mit Behinderung kritisieren und korrekte Arbeit einfordern.

Ich finde allerdings, das reiterhexe durchaus wie sie schreiben ihr eigens kommunikatives Verhalten reflektieren sollte. Der Text wirkt tatsächlich sehr anklagend und ich finde auch, dass es falsch ist gleich an Vorgesetzte zu denken. An erster Stelle steht für mich die Person direkt anzusprechen und falls dies nicht hilft dies in morderiertem Rahmen zu tun. Erst dann sollte man die beim Vorgesetzten vorsprechen und die Fakten vorbringen.

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@Sanja2

Ich habe lange mit Behinderten gearbeitet und einige aus meiner Familie tun es noch. Sie können gern beanstanden wie Sie wollen, aber wir reden hier nicht von einem Menschen in einer Rehabilitationseinrichtung, sondern von jemandem, der in einem ganz normalen Arbeitsverhätlnis steht, ein ganz normales Leben führt und für den ganz normale Regeln gelten. Meinen Sie, wenn ein solcher Mensch aus niederen Beweggründen jemanden ermordet, seien die niederen Beweggründe nicht so "nieder" wie bei anderen? Zweitens. Der Fragesteller hat hier keine, aber auch gar keine Möglichkeit gegeben, den Betreffenden in irgendeiner Weise real zu identifizieren. Daher und in diesem Rahmen ist es sein Recht, eine solche Frage zu stellen, die auf keine reale Person zurück zu führen ist. Die behinderten Menschen um mich herum, die teilweise auch familiär mit uns verkehren, möchten ernst genommen werden. Und dazu gehört eben auch Kritik, wenns angebracht ist. Schließlich habe wir es, Behinderung hin oder her, mit erwachsenen Menschen zu tun, auf deren Besonderheiten wir zwar eingehen müssen, die aber nicht außerhalb der gesellschaftlichen Regeln stehen.

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@Slizia

Slizia und Sanja2

DH !!

(Bei Kommentaren sollte man auch ein DH geben können.)

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@marketeer

Hallo sanja!

Ich habe den Text von reiterhexe sehr aufmerksam und mehrmals gelesen. Der User widerspricht sich, beispielsweise, in jedem der ersten zwei Sätze und zwar diametral. Bitte, sehen Sie es sich nochmal an.

An cyracus: Ich bin dem Jargon hier noch nicht mächtig, was heisst bitte: 'DH !!'

An Slizia: Sie sind nicht die Einzige, die Umgang mit behinderten Menschen gehabt hat, und Ihre Erfahrungen geben Ihnen nicht das Recht, die Rechte und besonderen Regeln für behinderte Menschen für Null und nichtig zu erklären (zu erstens).

Zu zweitens: Es besteht sehr wohl die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber der Fragestellerin nebst Kollegen und Kolleginen 'Wind' von dieser Sache bekommen. ...dazu braucht es lediglich, dass einer von ihnen sich auf dieser Platform einloggt und diese Beiträge liest - eine Identifizierung der betreffenden Person ist sehr naheliegend. Das Internet ist ja nicht so anonym, wie manche glauben.

Sie leisten einen ähnlichen Denkfehler, wie die Fragestellerin. Einerseits bestätigen Sie die Sonderstellung behinderter Menschen, um im nächsten Halbsatz dem zu widersprechen.

Apropos: Identifizierung. Sollte an der Geschichte Wahres dran sein, und sollte es beim Beschuldigten bekannt werden, dann hätte die Fragestellerin mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen, denn: ehrverletzende Äusserungen sind justiziabel und öffentlich vorgetragen, stellen sie dabei regelmäßig (sh. die einschlägige Rechtsprechung) straferschwerende Umstände dar. Ganz zu schweigen von privatrechtlichen Konsequenzen. Der AG allerdings, hätte wohl, bei Bekanntwerden des Vorgangs, die Möglichkeit mindestens der Abmahnung seiner Mitarbeiterin - Stichworte: Mobbing und Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers innerhalb des Arbeitsrechtes.

Möglicherweise sind Ihnen so manche 'Regeln' noch nicht so bekannt?

mfg

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@marketeer

@marketeer,

willkommen hier.

DH = Daumen hoch = ein Lob für gute Antwort.

Dafür ist rechts die blaue Faust mit dem hochgestreckten Daumen. Wenn einem eine Antwort gut gefällt, klickt man drauf.

Bei Kommentaren gibt's diese Däumchenfaust ja nicht.

Gelegentlich klicke ich auf die Däumchenfaust und schreibe zusätzlich als Kommentar "DH !!", wenn ich eine Antwort ganz hervorragend finde.

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Weil Du neu bist, noch dieser Hinweis (falls Du das nicht weißt):

Wenn Du in das Profil von jemandem schauen willst, klick einfach auf den Namen.

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Ach ja, ein Kommentar wird nicht beanstandet, wiel einem die Antwort vielleicht nicht gefällt, sondern wenn die Sache gegen die Regeln verstößt und damit "unterirdisch" ist.

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@cyracus

Den letzten Satz schrieb ich während der Zeit, in der Korrekturen möglich sind - und kam deshalb nicht zu Ende:

Die Richtlinien / Regeln findest Du, indem Du oben rechts auf Richtlinien & FAQ klickst.

Gemeldet werden zum Beispiel Beleidigungen, rassistische und andere üble Beiträge, Schleichwerbung usw.

Mir scheint, Dir hat hier nur eine Antwort nicht gefallen, und deshalb hast Du sie beanstandet. - Dazu hast Du aber ja die Möglichkeit (die Du ja auch genutzt hast), Deine Meinung darunterzusetzen oder eine eigene anderslautende Antwort zu schreiben.

Diejenigen, die die Frage hier eingestellt haben, lesen ja dann die gegensätzlichen Antworten und entscheiden, welche Antworten für sie hilfreich sind.

Wünsche Dir hier viel Freude beim hilfreich antworten.

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@cyracus

@marketeer, in vielen Foren / Plattformen wird geduzt. (Gelegentlich steht dies sogar in den Nutzungsregeln.) Auch hier ist es üblich.

Natürlich wird Dir der Kopf nicht abgerissen, wenn Du siezt. Das allgemeine Duzen vereinfacht die Kommunikation, und solch künstliche Sprachhierarchie wird so vermieden. - Höflich ist man trotzdem!

:-)

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Lieber Silizia, Menschen mit Behinderung werden in der Arbeitswelt normalerweise nicht mit Samthandschuhen angefasst, vielmehr erwartet man von ihnen die selben Leistungen wie von Menschen ohne Behinderung. Menschen mit Behinderung sind keine homogene Gruppe also solltest du auch deine Verallgemeinerungen unterlassen.

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Welche Position bekleidest du im Unternehmen? Du solltest einen Fehler schon mal nicht machen nämlich so tun als müsstest du jetzt das Unternehmen retten. Du kannst da ganze natürlich deinem Vorgesetzten Melden, nur solltest du dann einzelne Vorfälle melden und nicht so Allgemeinplätze wie hier von dir geben. Also am besten deine Beobachtungen beim nächsten mal zeitnah vorbringen, immer hin muss sich der Beschuldigte verteidigen könne und das kann er nicht wenn du ihm irgend eine Vorfall der womöglich schon Wochen her ist vor wirfst. Denk aber daran so etwas könnte durchaus auch als reines anschwärzen gesehen werden und dann bist du der blöde. Glaub nur nicht das deine Kollegen im Falle eines Falle wirklich hinter dir stehen. Noch was rede bitte immer nur von dir und deine Beobachtungen was andere davon halten oder gesehen haben könne die ja dann selber sagen.

Hast du schon mit deinem Chef bzw. Vorgesetzten darüber gesprochen,gerade der Vorfall was du hier erwähnt hast? Vertrauliche Post zu öffnen,ist keine kleine Sache.Und wenn darin sich noch ein wichtiger Brief sich befindet umso schlimmer.Er kann zu Schadenersatz herangezogen werden.Ich würde deinem Kollegen es sagen,was er damit macht ist schei..ße.Mitleid hin Mitleid her.Das kann absolut nicht sein.Wenn ich sowas erfahre,da habe ich kein vertrauen mehr zur Post.So verliert die Post ihre Kunden,wenn die das erfahren.Hier in diesem Fall kein Mitleid zeigen.Du kannst ihn ruhig mit aller Schärfe ihn ansprechen,auch mit einem etwas lauteren Ton,so das es andere mitbekommen.Zeige ihm das er sich anständig zu benehmen hat.Ansonsten,wenn niemand reagiert eine weitere ober Stelle diesen Vorfall melden.Entweder muss er dann entlassen werden oder versetzt werden.

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