Gewissensbisse gegenüber dem Arbeitgeber - soll ich, oder soll ich nicht?

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3 Antworten

Such dir besser direkt einfach eine andere Stelle. Wenn er schon keine Aufträge für dich hat, dann versuch nicht da noch irgendwie doch noch was rauszuziehen, sondern such dir lieber direkt eine Stelle, die Aufträge für dich hat.

Würde mich auch nicht wundern, falls er dich einfach entlassen würde und dann jemanden einstellt, der Selbstständig ist und den er nirgendwo anmelden muss und wo er lediglich nach Auftrag zahlt.

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Kommentar von Samika68
28.09.2016, 09:41

Danke.

Ich will nicht "irgendwie was rausziehen" - ich möchte lediglich mein Recht als Arbeitnehmerin in Anspruch nehmen.

Niemand in einer festen Teilzeitstelle würde die Freistellung ohne Lohnfortzahlung akzeptieren - jedem stehen mind. 10 bezahlte Wochenstunden zu, sofern nicht weniger Stunden im Arbeitsvertrag vereinbart worden sind.

Über einen neuen Job habe ich allerdings auch schon nachgedacht.

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Hi Samika!

Also ich würde mir das Ganze von einer "offiziellen Stelle" nochmal absegnen lassen, frag einen Anwalt oder am Arbeitsamt nach oder so. Oder such dir die Passagen aus dem Gesetzestext raus und druck sie aus. Dann würde ich mal das Gespräch mit dem Chef suchen und ihn nett drauf ansprechen. Dann wirst du ja sehen wie er reagiert. Entweder er weiß wirklich nix davon, dann wird er sich vermutlich erkundigen und dir dann eine Lösung bieten oder er weiß davon und kann dich einfach nicht weiterzahlen?

Wenn du dich so gut mit deinem Chef verstehst und er menschlich in Ordnung ist und du sonst keine Probleme in der Firma hast, würde ich auf jeden Fall versuchen eine Lösung zu finden mit der ihr beide leben könnt. Es ist heutzutage verdammt schwierig einen Job zu finden in dem rundum alles in Ordnung ist, ich würde deshalb die Stelle, die du ja gerne machst, nicht so leicht auf´s Spiel setzen. Und nicht zu vergessen ist das es in fast jeder Firma irgendwelche Dinge gibt wo man Abstriche machen muss oder einen Kompromiss schließen muss.

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Kommentar von Samika68
28.09.2016, 09:48

Danke - ja, der Job macht Spaß.

Mir widerstrebt es allerdings, wenn Arbeitnehmer aus Angst davor, den Job zu verlieren, "Kompromisse" eingehen und dadurch ihr gutes Recht nicht in Anspruch nehmen.

Die Gesetzestexte/Paragraphen kenne ich und könnte sie meinem Chef nennen, damit er sich damit auseinandersetzen kann.

Die Frage bleibt, wie mache ich das diplomatisch und höflich?

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Frag doch einfach ob er dich vergessen hat. 

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