Gewinnsicherung in der Rentenversicherung?

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1 Antwort

In den mir bekannten Fällen bedeutet das meistens, dass die Geldanlage in zwei unterschiedlichen Phasen erfolgt: Einer Gewinnphase und einer Sicherungsphase. Dabei wird das Geld/die monatlichen Zahlungen zunächst für eine Weile in einem vermeintlich ertragreicheren Produkt (das wird "dynamisch" genannt, z.B. Aktienfond mit mittleren oder hohen Ertragschancen) angelegt, da nach bisher weit verbreiteter Annahme bei langfristiger Anlage die kurzfristigen Schwankungen am Aktienmarkt immer ausgeglichen werden und hohe Erträge rauskommen. Sicherheit und hohe Wertzuwächse stehen bekanntlich klassischer Weise in einem Gegensatzverhältnis.

Wenn das Geld dann eine Weile (hoffentlich) gewachsen ist, wird es in einen zweiten Fond überführt ("Gewinnsicherung"), der eine deutlich risikoärmere und damit sicherere Anlagestrategie hat. Hier steht nur die Sicherung der Erträge im Vordergrund, nennenswerte Wertzuwächse sind nicht mehr das Ziel. Es wird daher eher im Rentenmarkt investiert, also festverzinsliche Anleihen von Staaten oder von Unternehmen mit hoher Bonität.

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