Gewinneinbruch in Bilanz erkennen?

4 Antworten

Das funktioniert vor allen Dingen nur dann wirklich gut, wenn du einen längeren Zeitraum betrachtest. Mindestens 5, besser 10 Jahre.

Dann musst du schauen ob es dafür evtl. konkrete Ursachen gab, wie z.B. die Übernahme einer anderen Firma, ein sonstiger Zusammenschluss oder z.B. die Gründung eines Tochterbetriebs. Dies kann alles kurzfristig dafür sorgen, dass der Gewinn niedriger ausfällt.

Für einen Investor wird der Spaß dann relevant, wenn dieser Zustand länger anhält. Ein weiterer Blick auf die Entwicklung der Eigenkapitalquote und des Schuldenstands erlauben dann eine Aussage zur Rentabilität.

Danke! Der Gewinneinbruch ist tatsächlich laut Unternehmen, 90%. Die Bilanzsumme ist allerdings kaum zurückgegangen, weniger als 5% und die Eigenkapitalquote gleich geblieben. Ist das logisch möglich?

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Erst einmal macht kein Betrieb 1 Million Gewinn. bei 3 Millionen Umsatz.

Wenn man die Bordelle nicht dazu rechnet.

Wenn sauber 10 - 15 Prozent, bei einem verarbeitenden Betrieb, herausspringen, dann ist das ein gutes Ergebnis.

Ackermann, mit der Deutschen Bank seiner Zeit, sprach ja von 25 % Gewinn. Wie er das erreichen wollte, bleibt sein Geheimnis.

Unker wuerden sagen, ein Bankraub lohnt nicht, die Gruendung einer Bank ist rentabler.

Dein Eigenkapital ist es immer nur nach Steuern. Sollte diese im ersten Jahr hoch ausfallen, dann hast du relative grosse Vorauszahlungen zu leisten.

Bei sinkenden Einnahmen/Gewinnen, wird dieser Umstand dann kritisch, denn deine Liquiditaet geht in den Keller, bis zur Zahlungsunfaehigkeit.

Diese Schwankungen koennen Betriebe, die immer viel Geld aus dem Betrieb ziehen, in die Zahlungsunfaehigkeit treiben. Meistens ist dann der Konkurs nicht mehr fern.

Wenn dann noch die Mehrwertsteuer abgefuehrt werden muss, obwohl sie vom Betrieb selber noch nicht vereinnahmt wurde, dann ist das auch ein kritischer Punkt.

Was nuetzt es, wenn spaeter bei Nichteinbringung von Rechnungen, die Mehrwertsteuer wieder abgezogen werden kann, allerdings hat der Betrieb sich dadurch verausgabt und nichts geht mehr.

Das etwas schief laeuft, merkst du somit bald, ausserdem hast du dann bald das Finanzamt im Buero.

Deine Antwort enthält interessante Dinge, aber nicht die Antwort auf meine Frage. Statt dessen versuchst du zu begründen dass es einen solchen Betrieb nicht geben kann. Es gibt ihn aber, ein mittelständisches Unternehmen in der Biotech-Branche. 500.000-800.000 Gewinn vor Steuern und Zinsen bei 2,1 Mio Umsatz. Ich habe die Zahlen nur etwas runder gemacht.

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@goofyco

Diese Gewinne zum Umsatz sind unueblich, wie ich es schon andeutete.

Allerdings bleiben die Kriterien bei Schwankungen die gleichen.

Alles steigern ist immer einfacher, wie ein herunterfahren von Betriebsergebnissen.

Ich habe dazu gelernt, das es aussergewoehnliche Betriebsergebnisse geben kann, allerdings das die Uebersicht darueber nicht die `Beste` ist.

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@zetra

Und kannst du mir weiterhelfen? Wenn eine Firma die jahrelang so Riesengewinne macht, auf einmal keinen Gewinn macht. Woran kann man das in der Bilanz (Aktiva/passiva) des betreffenden Geschäftsjahres erkennen? Die Bilanzsumme ist ca. 2 Mio und der Gewinn vor Steuern und Zinsen war ja immerhin über 500.000 Euro. Bilanzsumme ist nur um ca. 50.000 Euro gesunken und Eigenkapital nahezu gleich geblieben. Danke.

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@goofyco

Sicher wird in diesem Betrieb die `Doppelte amerikanische Buchfuehrung` praktiziert.?

Einnahmen gegen Ausgaben stellen.

Wenn die Differenz davon erheblich abweicht, von der ueblichen Weise versteht sich, dann muessen die Gruende dafuer gesucht und gefunden werden. SCHERZ: Sollte der Chef das Geld der Firma in der Spielbank gelassen haben, dann ist jede Suche vergeblich.

Im Grunde muss solch eine Firma einen Aufsichtsrat haben. Wenn der funktioniert, dann haettest du diese Frage hier nicht stellen brauchen, das sehe ich ein.

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