'Gewichtete Tasten' usw. beim Keyboard

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4 Antworten

Jeder Hersteller kocht hier sein eigenes Süppchen. Ein Digitalpiano wie Kawai ES 6 hat auch gewichtete Hammermechanik. Das ist wohl ein Auslaufmodell. Neues Modell hier ES 7.

Ivory Touch bei Kawai heißt hier aufgerauhte Tasten gg. schwitzende Hände. String-Resonanz sind die Saitengeräusche, die simuliert werden.

Graduierte Hammermechanik wie beim Flügel, im Baß schwerer gewichtet als in den oberen Oktaven. Wood embedded. Holztasten statt Plastiktasten, das ist schon sehr gut bei Digitalklavieren. Fatar Italien stellt hier viele Tastaturen für diverse Hersteller her. TP 40 Wood ist hier sehr gut.

Leichter gewichtete Tasten, half-weighed oder semi-weighted. Waterfall Tastatur ist typisch für eine Orgel

Als Aftertouch bezeichnet man bei elektronischen Tasteninstrumenten, wie Synthesizern oder Keyboards, eine zusätzliche Tasten-Funktion. Durch stärkeres oder schwächeres Drücken der Taste nach dem eigentlichen Tastendruck werden dabei kontinuierlich weitere Signale erzeugt, die für die Effektsteuerung oder Tonhöhenänderung verwendet werden können.

Velocity (englisch für Geschwindigkeit) bezeichnet bei anschlagsdynamischen elektronischen Tasteninstrumenten (z. B. Synthesizer oder Keyboards) die sogenannte Anschlagsgeschwindigkeit, d. h. diejenige Geschwindigkeit, mit der eine Taste niedergedrückt wird (vgl. auch Anschlag beim Klavier). Abhängig von der Anschlagsgeschwindigkeit ist auch der Druck, der beim Anschlag physikalisch auf eine Taste ausgeübt wird. Durch mehr oder weniger schnelles bzw. starkes Niederdrücken können die verschiedenen Eigenschaften des elektronisch erzeugten Klangs beeinflusst werden, so z. B. die Lautstärke, die Intensität der Einschwingungsphase (vgl. Transienten) oder die dynamische Entwicklung des Klangs während der Haltephase. Mithilfe des Velocity-Parameters emulieren elektronische Instrumente die Eigenschaften akustischer Instrumente beim Ansetzen eines Tons, wie z. B. die Anschlagsstärke bei Tasteninstrumenten, den Anblasdruck bei Blasinstrumenten, oder die Geschwindigkeit und den Anpressdruck eines Bogens bei Saiteninstrumenten. Die Geschwindigkeit beim Loslassen einer Taste wird als Release Velocity bezeichnet.

Als Aftertouch bezeichnet man bei elektronischen Tasteninstrumenten, wie Synthesizern oder Keyboards, eine zusätzliche Tasten-Funktion. Durch stärkeres oder schwächeres Drücken der Taste nach dem eigentlichen Tastendruck werden dabei kontinuierlich weitere Signale erzeugt, die für die Effektsteuerung oder Tonhöhenänderung verwendet werden können. Speziell beim Einsatz von MIDI-Geräten gilt es zwischen Channel-Aftertouch (auch Mono-Aftertouch) und polyphonischem Aftertouch zu unterscheiden. Wenn einfach nur von „Aftertouch“ die Rede ist, ist meistens der Channel-Aftertouch gemeint. Beim Channel-Aftertouch wird ein einziger Signalwert für den gesamten Channel verwendet. Beim polyphonischen Aftertouch wird zusätzlich zum normalen Aftertouch-Wert auch die Note im Signal eingebunden. Beispiel: Durch den Aftertouch soll ein Tremolo-Effekt ausgelöst werden. Beim Channel-Aftertouch beginnen die Töne sämtlicher momentan gehaltenen Tasten zu tremolieren, sobald man nur eine einzige Taste stärker drückt. Beim polyphonen Aftertouch hingegen tremolieren nur die Töne, die auf den tatsächlich stärker gedrückten Tasten liegen. Dadurch wäre es also beispielsweise möglich, mit der linken Hand eine Akkordbegleitung ohne Tremolo zu spielen und mit der rechten eine Melodielinie, bei der man einzelne Töne selektiv mit dem Tremolo hervorhebt.

Polyphonie: Mehrstimmigkeit zur Erzeugung der Klänge.

ES 7:

mit Responsive Hammer II (RHII) Mechanik mit Druckpunkt Simulation und Dreifach Sensor mit 88 Tasten 32 Sounds 256- stimmige Polyphonie 32 Soundkombinationen 100 Rhythmen thomann mit Variation Transponierung Stimmung Saitenresonanz Dämpfereffekt Dual Modus Split Modus Vierhand Modus interner 2 Spur Recorder Metronom

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Gewichtete Tasten heißt, dass die Kraft zum Drücken der Tasten etwa gleich groß ist, wie bei einem Klavier. Anschlagdynamik heißt, dass Töne laut und leise gespielt werden können, je nachdem, wie stark die Tasten angeschlagen werden, wie bei einem Klavier eben. Ansonsten fällt mir gerade nichts Wichtiges mehr ein.

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Kommentar von Anna26499
13.07.2013, 09:45

Okay, danke. Hat das kawai es6/es7 gewichtete Tasten und anschlagdynamik? Weil das werde ich mir wahrscheinlich kaufen.

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Die "Tastatur" eines Klaviers oder Keyboards bezeichnet man im deutschen übrigens als "Klaviatur". Schau dich doch mal unter http://klaviatur.net/ um, da steht auch ein bisschen was zum Thema Keyboard. Ansonsten beschreibt der Nutzer sr710815 unten schon sehr ausführlich einige wichtige Begriffe.

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Hier im Link findest gute Erklärungen: http://www.kawai.de/es6_de.htm

Zuerst mal beim ES 6 unterhalb auf DEMO klicken, dann auch MP 10, CN 34 und das neue ES 7 ansehen und hören. Da wird dir alle Begriffe gut gezeigt und vorgespielt.

lieben Gruss mary

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