Gewerkschaftsflyer auf dem Betriebsgelände

6 Antworten

Hallo, wenn die Antwort von Feuerlöscher1 richtig ist, sind ja jetzt alle nötigen Klarheiten vorhanden. Dennoch halte ich es für wenig sensibel nach so kurzer Betriebszugehörigkeit und ohne Kündigungsschutz den Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen. Was denkst Du wohl wie Arbeitgeber über Gewerkschaftsnachwuchs aus den eigenen Reihen erfreut sein werden. Trotzdem viel Erfolg, Peter

Der Arbeitgeber wird es zur Kenntniss nehmen und mehr auch nicht.. Es wird immer so getan als ob Gewerkschaft und Arbeitgeber Todfeinde seien die sich bis aufs Blut bekriegen. Das ist in 90 % der Fälle völliger Blödsinn.

Der Arbeitgeber muß nicht die Zeit bezahlen in der jemand für seine Gewerkschaft tätig ist. Deshalb sollte und darf man dies nur in seiner Freizeit ( Pausen, vor der Arbeit oder nach Feierabend ) Wenn man sich an diese Regeln hält hat man auch keinen Ärger mit dem Chef. Und wenn der Chef doch meint jemanden wegen dieser Tätigkeit zukündigen, gibt es immer noch den Rechtsbeistand und den rechtsschutz der Gewerkschaft.

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Grundsätzlich ja, aber der AG könnte sich natürlich trotzdem angepisst fühlen.

Wenn Du noch keine 6 Monate Betriebszugehörig bist solltest Du bedenken das für Dich in keinster Weise ein Kündigungsschutz vorhanden ist.

Dein AG bräuchte sich also nicht auf die Flyer beziehen wenn er diese Aktionen nachhaltig unterbinden will, wenn Du verstehst was ich meine.

Vielleicht solltest Du Dich mit dem Betriebsrat unterhalten.

Der Betriebsrat müßte einer Kündigung erstmal zustimmen.

§ 102 Mitbestimmung bei Kündigungen

(1) Der Betriebsrat ist vor jeder Kündigung zu hören. Der Arbeitgeber hat ihm die Gründe für die Kündigung mitzuteilen. Eine ohne Anhörung des Betriebsrats ausgesprochene Kündigung ist unwirksam

Und ich glaube kaum das der BR hier zustimmen dürfte. Wenn doch sollte man ihn 2014 abwählen.

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@Onkel1887

Ein JA oder NEIN ändert doch nix an der Kündigungsmöglichkeit des AG.

Der BR muß nur bei BR- Mitgliedern seine Zustimmung für eine Kündigung geben um eine Kündigung zu ermöglichen.

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@Maximilian112

Das ist deine Meinung. Das Gesetz sieht es zum Glück anders. Der Betriebsrat ist vor jeder Kündigung zuhören und jede Kündigung muß dem Betriebsrat auch begründet werden. Der Betriebsrat muß seine Entscheidung immer in schriftform abgeben die beiden Seiten zugeht. Also einfach so kündigen ist nicht möglich.

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@Onkel1887

Anhörung steht im Gesetz! Du hast es selbst zitiert.

Da steht nix von einer Zustimmung die der AG brauch.

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