Gewerblich kaufen - Privat verkaufen - MwSt

5 Antworten

Ein paar Freunde und ich haben neulich darüner diskutiert, was legal ist und was nicht

Da haben wohl die Blinden von der Farbe geredet...

Eine Person kauft bei einem Großhändler Waren ein... - Diese Person verkauft diese Waren dann privat(Ohne MwSt) ... weiter mit ... Gewinn. Das sollte doch Illegal sein, oder?

Klar, das ist Steuerhinterziehung.

wird der gewerbliche Einkauf irgendwo festgehalten?

Klar, beim Verkäufer. Und über deine Steuernummer bist du zu identifizieren.

Wenn z.B. eine Firma Waschmaschinen herstellt und diese an einen Großhändler weiterverkauft->Muss die Firma MwSt verlangen?

Klar. Aber der Großhändler kann die gezahlte MwSt als Vorsteuer geltend machen,

Wenn der Großhändler die Waschmaschine an einen Laden verkauft-> Muss die Großhändler auch MwSt verlangen?

Klar, auch der Großhändler zahlt MwSt (Vorsteuer) und erhebt von dem Laden MwSt, die - nach Abzug der Vorsteuer - an das Finanzamt abgeführt werden muss.

Wenn ein Großhändler seine Waren auch verkaufen würde, hätte er mindestens einen Preis der 19% geringer ist als ein Laden.

Quatsch ! Alle müssen doch MwSt erheben und - ggf. nach Abzug der Vorsteuer - an das Finanzamt abführen. Somit zahlt im Endeffekt immer der Endverbrauchen die MwSt.

ALLE berechnen Mehrwersteuer, das ist in der Buchführung ein durchlaufender Posten, d.h., eingenommene MwSt (Verkauf) wird gegen ausgegebene MwSt (Einkauf) gegengerechnet. Und darüber wird überall Buch geführt. Sollten in der Buchführung 3 Ct. fehlen, beginnt eine tagelange Suche.

Was hast du für Vorstellungen?

MwSt (Einkauf) = Vorsteuer

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Man muss nicht gleich beleidigend werden(Wie in einen anderen Kommentar).. Wir haben keine Ahnung von der Materie und wollte mich halt mal erkundigen..

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@Zaudiz

Das ist nicht beleidigend, deine Vorstellungen entsprechen nur genau dem, wie dort gehandelt wird.

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Aua. Soviel Crowdwissen und keine Ahnung.

Vor den privaten Verkauf hat der Gesetzgeber und die Logik die Privatentnahme gesetzt. Wie soll jemand was verkaufen, was ihm nicht gehört? Also in dessen Position er im Moment nicht ist.

Kaufst Du mit Vorsteuerabzug - Holst Dir also den Umsatzsteuerbetrag vom Finanzamt, dann ist das in aller Regel die Verpflichtung auch mit USt zu verkaufen. Oder wie in Eurem Fall privat zu entnehmen. Auch auf den dann gültigen Gewinn kommt die Umsatzsteuer.

Im Moment wirbt gerade ein Möbel-Discounter. Die Werbung verspricht: Wir streichen die Umsatzsteuer oder so ähnlich. Ist natürlich Unfug. Die rechnen irgend einen Rabatt mit 19% aus ob vom oder im Hundert sei mal egal.

Damit wird der kleinere Betrag zur Betriebseinnahme. Angeboten wurde bisher ein Sessel für 119 Euro. Dann ist der in der Aktion für 100 Euro zu erstehen. Dann führt der Möbelhändler natürlich die USt aus den 100 Euro an das Finanzamt ab.

Du kannst also vollkommen steuerlich legal Dein Geld verschenken. NUR es gibt da was und das nennt sich unlauterer Wettbewerb. Du darfst nicht unter Deinen Einstandskosten verkaufen. Der Grund ist erkennbar: Wenn ein großer Anbieter das für einige Produkte tut, dann sind die Mitbewerber schon nach kurzer Zeit vom Markt. Nur durch Ausnutzung der Marktmacht ist das verboten.

Du kannst also theoretisch und praktisch die Waren zum Netto-Preis verkaufen. Darfst Dich nur über das Echo nicht wundern.

Und zu dem anderen. Die Attraktivität einer Handelskette liegt nicht darin, dass die USt nicht gezahlt wird. Sondern darin, dass die Verteilung der Waren durch diese Kette gewährleistet wird.

Nicht jeder Wursthersteller benötigt eine eigene Ladenkette. Da wird lieber an Großhändler vertrieben. Und die geben die Ware an den Einzelhandel.

Wobei auch hier wieder "Augen auf" gilt. Häufig gibt es Waren bei bestimmten Großhändlern, die gar nicht günstiger als im Einzelhandel angeboten werden. Es ist wirklich der Preisvergleich nötig. Neulich wieder gesehen: Diese Nuss mit den zwei Nougat-Ummantelungen und dem "Klecks" Schoho drauf (will keine Werbung machen), die wird in einem Großhandelsmarkt für einen Netto-Preis gehandelt, der genau so hoch ist, wie der Brutto-Preis im Lebensmittel-Einzelhandel.

Wer wundert sich da noch, dass gerade kleine unabhängige Anbieter manchmal Preise haben, die scheinbar keiner Logik mehr folgen können. Schließlich haben die auch noch andere Kosten zu bedienen, als nur den Wareneinsatz.

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