Gewerbeamt - OnlineShop

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3 Antworten

Hi Whitec,

"(bei uns war dies zumindest so)" - Das ist ja eigenartig oder ein Missverständnis. Natürlich gibt es Dinge, die wenn sie verkauft werden sollen unter besonderer Kontrolle stehen. Also die Gewerbetreibenden.

Der Waffenhändler sollte nach meiner Meinung die Waffen nennen. Schließlich gibt es dort besondere Bestimmungen, die durch die Gewerbeaufsicht zu kontrollieren sind. Was häufiger ist, ist der Handel mit gebrauchten Gegenständen oder Schrottsammler. Die brauchen ein sauberes Führungszeugnis.

Da ist dann nämlich das Problem. Die Gewerbeanmeldung will man ja so haben, dass man hinterher nicht dran kommt etwas nicht gemeldet zu haben. Daher Einzelhandel als Branche. Nur wenn z.B. mit gebrauchten Dingen gehandelt wird, dann war die Meldung nicht genau genug.

Vermutlich war dieses der Inhalt der "Beratung". Wobei auch wenn man das einzeln aufzählt, ob neu oder gebraucht steht dann immer noch nicht da.

Die Idee mit dem 1.1.14 wäre bei einer GbR gut. Weil man da womöglich auf den 1.12. eine Betriebsaufgabe im Ganzen machen würde, also einen 100%-igen Abschluss. Dann eine neue GbR entsteht, wird allerdings unter der alten Steuernummer weiter geführt. Und am 15.12. tritt der neue Gesellschafter ein. Wieder nach 14 Tagen eine Aufgabe und dann eine neue Gründung.

Dieses kann so bei Dir nicht sein. Stell Dir vor: Eine unserer großen Supermarktketten nimmt jetzt alles zum Thema Schnee ins Sortiment und hätte das nie gehabt bisher... Wo will man da anfangen oder aufhören.

Ich persönlich bevorzuge genaue Beschreibungen was ich tue, aber ohne Branchennennung. Z.B. bei mir betriebswirtschaftliche Beratung von KMU und gem. § 6 StBG das Kontieren von...

Also da setze ich einfach die Punkte klar an. Rechtliche Beratung ist verboten. Betriebswirtschaftlich kann ich nicht nur, sondern mache ich auch. An Deiner Stelle würde ich aber tatsächlich dahin gehen und ändern auf Einzelhandel. Wenn Dir bekannt ist, dass Du für irgendwas besonders kontrolliert werden musst, dann trage es ein. Oder wenn es kommen kann oder wahrscheinlich wird.

Wenn Du anderen z.B. in Deinem Shop die Möglichkeit geben könntest und wollen würdest die eigenen Sachen zu verkaufen, dann könntest Du diese Vermittlungsleistung schon eintragen. Ich persönlich würde so einen Schritt erst eintragen lassen, wenn es tatsächlich dazu kommt. Es ist halt überall eine Menge Bauchgefühl mit dabei. Weil es eben so genau nicht geregelt werden kann und darum mal etwas nicht so geregelt ist.

Nicht verzweifeln! Viel Erfolg.

Die Gewerbeanmeldung hat den Sinn, dass das Gewerbeamt weiß, wer was wo macht.... Wichtig ist also, dass du wenigstens die Branchen angibst, denn es ist für die Gewerbeüberwachung wichtig zu wissen, ob du mit Lebensmitteln oder Schmuck, Immobilien oder Tabakwaren handelst.

Melde es also um. Das ist meist preiswerter, als eine neue Anmeldung.

Jede Veränderung im Angebot müsste gemeldet werden. Also halte deine Anmeldung etwas offener: "Verkauf von üblichen Trödelmarktwaren und Schmuck"

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