gewerbe,410 job

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich lass mal Deine Selbstständigkeit beiseite. Dafür zahlst Du halt Krankenversicherung und ggfls. Steuern.

Wenn Du daneben einen Job annimmst kann es entweder ein 400 Euro Job sein (Minijob) oder ein Job mit mehr als 400 Euro - hier also 410 Euro mit normaler Sozialversicherung und Steuerkarte.

Wenn es ein normaler Job (halt hier 410 Euro) ist dann muss der Arbeitgeber die Hälfte der Rentenversicherungsbeiträge bezahlen also ca. 10%. Weitere 10% werden Dir vom Gehalt abgezogen. Auch dann bekommst Du eine Rentenerhöhung die ist genauso wie beim 400 Euro Job halt ca. 4,30 Euro mtl. pro Jahr Beschäftigung. Wenn Du 800 Euro verdienst erhöht sich die Rentensteigerung halt auf 8,60 Euro.

Es ist immer besser bei 400 Euro einen Minijob zu haben und den aufzustocken. Auch wenn die Aufstockung bei privater Beschäftigung 15% beträgt und damit mehr als die 10% eines 410 Euro Jobs. Es fallen halt bei einem 410 Euro Job zu viele andere Kosten (Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und evtl. Steuern) an.

Die Kombination von Selbstständigkeit plus 400 Euro Minijob mit Aufstockung ist ideal. Außerdem hast Du dann einen eigenen Anspruch auf Riesterförderung. Und da Dein Mindestbeitrag von den 4800 Euro Minijob gerechnet wird bekommst Du für einen Sparbeitrag von 60 Euro jährlich die volle Förderung (mindestens 154 Euro).

Wenn du insgesamt mehr als 410 € verdienst, ist diese Tätigkeit sozialversicherungspflichtig.Da du sie al Gewerbe betreibst, bist du alleine für die Ordnungsgemäße Abführung der Beiträge verantwortlich. 14,9 % Krankenkasse, 1,9 % Pflegeversicherung und 19 % Rentenversicherung. Es gehen alsi ci 140 € an die Krankenkasse. Allerdings verlangt diese einen Mindestbeitrag vo 140 €. Ob sich dieser Konstrukt lohnt wage ich zu bezweifeln.Als Selbständige musst du dann sämtliche Einnahmen jeweils am Jahresende an die Krankenkasse melden.

Hallo,

wenn man eine selbständige Tätigkeit hat und gleichzeitig Arbeitnehmer (mehr als 400 Euro)ist, ist zu prüfen, ob die Tätigkeit hauptberuflich oder nebenberuflich ausgeübt wird. Hierbei sind die Stundenzahl und die Verdiensthöhe entscheidend. Die Prüfung und Entscheidung übernimmt die Krankenkasse (am besten vor Beginn der Arbeitnehmertätigkeit klären).

Wenn man hauptberuflich Arbeitnehmer ist, zahlt man nur als Arbeitnehmer Beiträge (keine Beiträge aus der Selbständigkeit).

Wenn man hauptberuflich selbständig ist, zahlt man aus allen Einnahmen Beiträge (mindestens aus 1277 Euro). Man erhält** keinen** Beitragszuschuss des Arbeitgebers.

Gruß

RHW

Bei einem 400 Euro Job zahlt der Arbeitgeber nicht in Deine Rentenversicherung, die musst Du selbst bezahlen. Versuche eine Halbtagsstelle zu bekommen in der Du Sozialversicherungspflichtig angemeldet bist, dann sind auch Krankenkassenbeiträge und alle anderen Sozialleistungen abgesichert. Du hast dann von Deinem gewerblichen Einkommen nur noch das Finanzamt zu befriedigen (Umsatzsteuer/Einkommenssteuer). Am besten gehst Du zu einem Steuerberater.

Das stimmt so nicht ganz, wenn die selbständige Tätigkeit den überwiegenden Teil des Einkommens ausmahct, zählt sie alös HAuptberuflich selbsständig und ist weiterhin alleine für Ihre Sozialversicherung zuständig. DAs zusätzliche Einkommen ist dann nur noch mehr was zu Ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigeit dazukommt.

0

Was möchtest Du wissen?