Muss ich ein Gewerbe anmelden für eine Arbeit die nur 5 Tage dauert?

9 Antworten

am besten wäre es, man beantragt nur eine Steuerkarte, arbeitet mit Steuerklasse I als Angestellte, als Schülerin dürfte die Lohnsteuer nicht besonders hoch sein. So wäre man aber angestellt & nicht selbständig

Alles Andere ist unseriös. Man wartet teils Monate als Subunternehmer oder was auch immer auf sein vereinbartes Honorar.

Wenn Du als Schein-Selbständige dann eine Rg. schreibst, dann formuliere die Rechnung mit einem Datum, der Zeit sowie einer Nr.

Eine Steuer Nr. bekommst Du auch, wenn Du beim Gewerbeamt der Stadt das Gewerbe für 20 € anmeldest. Aber es gibt eine Gewinnerzielungsabsicht

Erklärst Du im Gewerbeamt oder im Finanzamt diesen Sachverhalt, den Du hier schilderst, werden mir die Beamten Recht geben, das ist eindeutig scheinselbständig.

Wie gesagt, hoffentlich ist das ein schriftlicher Vertrag, sonst frag´ mal Deine Eltern, was die davon halten. Volljährig bist Du aber schon als Schülerin ?

Wenn der Auftraggeber das so dreht, legt er das als kostenloses Praktikum aus oder sonst was wie Probearbeit.

Wenn Du dann eine Rg. schreibst, dann so:

Nach § 19 Absatz 1 Umsatzsteuer-Gesetz wird keine Umsatzsteuer erhoben.

Die Einkünfte kannst Du dann in der Einkommenssteuer 2015 angeben.

So kurzfristig wird Dir aber keine Steuer Nr. zugeteilt. Das Finanzamt wird wohl über das Gewerbeamt informiert, daß Du ein Gewerbe angemeldet hast, aber da muß ich wfwbinder Recht geben, das ist ziemlicher Quatsch, für 5 Tage ein Gewerbe anzumelden, nur um es wieder danach abzumelden.

Oder frag mal bei der Arbeitsagentur nach oder bei einer Gewerkschaft, die geben mir sicherlich auch Recht, das ist unseriös

Im Gegensatz zu den beiden anderen Antwortern (die grundsätzlich Recht haben), bin ich der Ansicht, dass Du kein Gewerbe anmelden musst, weil Du keinen stehenden Gewerbebetrieb unterhalten wirst udn es daher reicht, die entsprechenden Steuererklärungen abzugeben, weil überall 0,- herauskommt.

Genau wie ich schon auf Finanzfrage schrieb.

Wenn Du es allerdings wiederholen möchtest, dann anmelden.

eher eine Frage der Scheinselb(st)ändigkeit. Denn Du wirst ja nur für einen Auftraggeber arbeiten.

Ich würde mich davor hüten, kostenlos zu arbeiten. Manche Techniker arbeiten als Freelancer als Stagehand (früher Roadie genannt).

So kannst Du meist nur eine Rechnung schreiben ohne MWST oder mußt noch die Steuer abführen, wenn der Auftraggeber aus Deiner Rechnung noch die Vorsteuer ziehen will.

Meist legt man eine 5 Tages Arbeit irgendwie als Probearbeit aus & guckt nachher in Röhre, bleibt auf den Forderungen sitzen.

Da gibt es genügt schlechte Beispiele in der Branche, sei es Veranstaltungstechnik oder Catering. (Bedien-Thekenkraft etc)

Ein Kleingewerbe gibt es so nicht, es heißt eher Kleinunternehmer-Regelung nach § 19,1 USTG.

So schreibst Du auch auf Deiner Rechnung, daß nach dieser Regelung keine Steuer anfällt & somit der Auftraggeber die Vorsteuer nicht ziehen darf.

Kannst Du machen, solltest das Gewerbe aber gleich wieder abmelden. Für mich ist es dubios, wenn die Leute nicht angestellt werden, sondern selbständige Kleinstunternehmer-Subunternehmer sind, eben Scheinselbständigkeit.

Vermutlich wirst Du vom Auftraggeber gar kein Geld sehen, oder gibt es einen schriftlichen Vertrag ?

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