Gewalt in der Erziehung in Ordnung oder eher nicht?

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18 Antworten

Ich kann mich in meiner Kindheit ebenfalls an ein paar Ohrfeigen erinnern, sowohl von meiner Mutter wie auch von meinem Vater. Davon abgesehen hat es mir aber nie an etwas gemangelt, ich wurde sehr liebevoll erzogen, weswegen mich diese ''Ausrutscher'' bis heute umso mehr beschäftigen, weil sie auch so gar nicht zu der Persönlichkeit meiner Eltern passen. Als hätte bei ihnen einfach kurz etwas ausgesetzt.

Mittlerweile bin ich mir sehr sicher, dass meine Eltern als Kinder selbst geschlagen wurden, so etwas brennt sich anscheinend ins Gedächtnis ein, auch wenn man es gar nicht will. Bisher habe ich mich noch nicht getraut, mit ihnen darüber zu reden, weil ich auch gar nicht wüsste, was ich dazu sagen sollte.

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Konsequent bleiben, wenige klare einfache Regeln, das ist die allerschwerste Erziehungsaufgabe. Funktioniert allerdings super. Auch mal zugeben können, das man selbst einen Fehler gemacht hat und sich entschuldigen. Das Vorleben/Vorbild macht einen großen Anteil aus.

Manche erziehen ihre Kinder allerdings gerade frech und respektlos zu sein und verbinden das mit einer gewissen "Freiheit". Damit schaden sie allerdings auf längere Sicht gesehen den Kindern.

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Natürlich ist Gewalt nicht in Ordnung. Nicht in der Erziehung, noch anderswo. 

In der Erziehung ist sie erwiesenermaßen auch noch kontraproduktiv. Die braveren Kinder sind nicht die, die über Züchtigung erzogen werden.

Ich finde es ebenfalls höchst seltsam, dass dies auch heutzutage immer noch diskutiert werden muss. Oder dass nach wie vor immer noch Eltern "Gründe" für den berühmten Klaps auf den Po oder die Backpfeife in der Kindererziehung finden, bzw dieses Verhalten klein reden.

Es gibt keine Gründe dafür und wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, der erzieht sich tolle Kinder ohne einen einzigen Schlag.

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Hallo und Herzlichen Glückwunsch erstmal.

Also ich würde mein Kind nie mit Gewalt entgegen kommen.

Denn ich finde alles was Kinderaugen sehen spiegelt sich im Erwachsenenalter wieder. Mit anderen Worten schlägst du dein Kind wird es irgendwann einmal vielleicht deine Enkel schlagen. Das kann man aber auch nicht Pauschal sagen, denn es gibt läute z.B meinen Vater, der früher auch geschlagen wurde und gerade deshalb mich nie schlagen wollte.

Außerdem finde ich muss mann ein Kind nicht mit Gewalt repsekt einflössen. Denn die Erziehung ist alles und Eltern die ihre Kinder mit Gewalt erziehen wissen nicht wie man ein Kind erziehen muss.

Außerdem  gute Eltern können sich auch ohne Gewalt Respekt verschaffen und ein Kind erziehen.

Ich finde auch Gewalt ist der einfachere Weg ein Kind erziehen zu wollen, denn wenn ein Kind seine Grenzen austesten will und du ihm mit Gewalt ankommst ist es leise, aber ob man das will. Außerdem möchte ich NIEMALS das mein Kind Angst vor mir hat. Respekt ja Anagst nein.

Ich kann nicht richtig beschreiben was ich sagen will o.O

Ich sage es mal so.. Ob man ein Kind mit Gewalt erzieht muss jeder für sich selbst entscheiden. Man sollte sich aber auch immer ins gedächnis rufen, dass das dein Kind ist und es zu dir aufschaut und was will man mehr, dass das eigene Kind immer zu einem kommt und Glücklich ist oder das es weg läuft aus Angst.

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jegliche Form von körperlicher aber auch psychischer Gewalt verbietet sich im Umang mit anderen Menschen, ob das die eigenen Kinder sind oder nicht ist völlig egal.

Ja, ich bin der Meinung dass in der Erziehungsaufgabe klare Regeln und  Grenzen wichtig, elementar sind, diese aber mit Gewalt jeglicher Art durchsetzen zu müssen oder zu wollen ist einfach grundlegend falsch.

Ein liebevoller und respektvoller Umgang muss die Basis für jedes Handeln sein, leider weiss ich selber, dass diese Aussage höchstens ein Wunsch-  und keineswegs normal ist.

Viel Spass bei deiner  bevorstehenden Aufgabe, es ist wundervoll.

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peti14 23.11.2016, 20:28

Klare Regeln und Grenzen gibt es nicht im System, in der Gesellschaft und auch nicht Internet. Schon ein Handy kann auslöser von Gewaltakten werden zwischen Kinder und Erzieher.

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Kinder schlagen ist der ultimative Ausdruck von Macht- und Hilflosigkeit. Kinder merken sehr genau, wann die Eltern sich auf einen Machtkampf mit ihnen einlassen und sie sind sogar bereit Schläge einzustecken um den Kampf zu gewinnen.

Es ist wichtig Kinder auf Augenhöhe bzw. als Partner zu sehen, allerdings nicht als Partnerersatz und ihnen altersgerecht zu begegnen, sie bei ihren Schwächen liebevoll unterstützen, ihre Stärken zu fördern. Kinder sind das Spiegelbild der Beziehung der Eltern zueinander, wenn es in der Beziehung der Eltern nicht stimmt, reflektieren die Kinder das durch ihr Verhalten, da sie noch nicht die Worte dafür haben. Kein Kind würde sagen: "Mama, Papa, euer Verhalten ist nicht förderlich für meine Entwicklung."

"Kinder fordern uns heraus" von Rudolf Dreikurs sowie "Lieben-ermutigen-loslassen" von Heidi Meier-Hauser sind segr lesenswerte Bücher.

Alles Gute für dich und deine Familie.

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Gewalt in der Erziehung ist seit 2000 verboten.

Statt nach Erziehung zu schauen, die immer noch Gewalt beinhaltet, empfehle ich dir lieber, dich mit dem Thema "unerzogen" zu befassen.
Damit meine ich keine Laissez Faire, sondern "achtsamen Umgang mit Kindern".

"Freche respektlose Kinder" - wie du sie nennst - entstehen nicht durch irgendeine "gescheiterte Erziehung".
Sie kommen vielmehr durch Erziehung an sich zustanden.
Erziehung ignoriert in erster Linie Kinder und ist vielmehr eine Sache, die Erwachsene in ihrer Machtposition bestärkt.

Ich fände es gut, wenn du deinen Blickwinkel beim Thema "Kinder" ändern könntest.

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Filou2110 23.11.2016, 21:08

Ich habe mich doch garnicht zu meinem geplanten "Erziehungsstil" geäußert. ?_?

Ich habe nicht vor Gewalt auszuüben. 

Vielmehr finde ich es wichtig, viel zu erklären, und vorallem ein Vorbild zu sein.  Wenn ich zum Beispiel möchte, das mein Kind sich an Absprachen hält, muss ich ihm lange vorher (und vorallem beständig) gezeigt haben, dass auch ich mich an Versprechen etc. halte. Das lässt sich jetzt in alle Richtungen weiter ausführen. Dazu kommt positive Bestärkung UND natürlich auch ein gewisses Maß an Konsequenz...So ganz ohne, glaube ich, geht's dann doch nicht. Was genau soll ich daran jetzt nochmal überdenken und welche Verbesserungsvorschläge hättest du?

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kiniro 23.11.2016, 22:05
@Filou2110

Kinder - besonders kleine - achten vielmehr darauf, ob deine Mimik, deine Tonlage sowie Gestik zu dem passen, was ihnen gesagt wurde.

Hast du vor diese Absprachen mit dem Kind gemeinsam zu formulieren?
Oder sagst du alleine "das wird so und so gemacht"?

Statt auf Konsequenz (wie sie im erzieherischen Sinne gemeint ist) baue ich seit einigen Jahren lieber auf Flexibilität, Kreativität und (schwierig) Gelassenheit.
Konsequenz hat für mich etwas Starres: "wird so gemacht, und zwar ohne Abweichungen"

Kennst du deine eigenen Grenzen?
Bist du fähig, diese zu benennen und bei dir zu bleiben?
Oder denkst du eher, dass zum einen Kinder künstlich erzeugte Grenzen benötigen, während die Erwachsenen die Grenzen der Kinder ignorieren dürfen?
Würdest du deinem Kind zutrauen, sich selbst zu regulieren, auch wenn dir zig Stimmen sagen, dass das ja unmöglich sei?

Positive Bestärkung? Also mit Lob arbeiten, welches mehr auf Leistung von oben (Erwachsener) nach unten (Kind) = hierarchisch fungiert?
Ich bin da viel mehr für "ich drücke meine Freude darüber aus".

Vor allem aber ist das, was ich meine weder ein Konzept noch eine Methode, sondern eine Lebenshaltung, die nicht auf einem Silbertablett serviert wird.
Diese Lebenshaltung bedeutet langjährige Arbeit an einem selbst.

www.elternmorphose.de

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FlyingCarpet 23.11.2016, 22:44
@kiniro

Deshalb ist konsequente Erziehung so schwer, weil man sich ständig selbst überprüfen muss.

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Filou2110 23.11.2016, 23:20
@FlyingCarpet

So, ich versuche jetzt mal auf alle Punkte einzugehen und hoffe keinen zu vergessen. 

1. Ja ich habe vor die Absprache gemeinsam zu formulieren. Ich finde es extrem wichtig, das Kinder verstehen was ich von Ihnen möchte und gleichzeitig ihre Autonomie behalten können. 

2. Mit Konsequenz meine ich tatsächlich, das einmal sinnvoll, gemeinsam erarbeitete Regeln nicht gebrochen werden - und zwar von beiden Seiten. Das bedeutet allerdings nicht, das ich vor habe mein Kind dann in irgendeinem Sinne zu züchtigen, sondern ihm ganz klar zu erklären, warum das jetzt nicht gut ist. Und das wenn nötig immer wieder. 

3. Ich musste mich leider extrem mit meinen Grenzen auseinandersetzen, da ich psychisch nicht ganz gesund bin (schwere Kindheit führte leider zur sogenannten Borderline Persönlichkeitsstörung). Schon alleine deswegen muss ich mein Verhalten ständig reflektieren und an mir arbeiten. Aber Gott sei dank, bin ich da recht gut drin, was zu schnellen und großen Therapie Erfolgen geführt hat. 

Ebenso ist es mir deshalb extrem wichtig, mir einen Plan anzufertigen, in dem ich festlege wie ich etwas angehen möchte. Mein Mann ist da voll mit eingebunden. 

4. Positives Bestärken ist so gemeint, dass wenn das Kind etwas von sich aus, ohne dass ich etwas gesagt habe, gut macht belohnt wird. Natürlich mit Freude, aber auch gerne mal mit einem Geschenk. 

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kiniro 24.11.2016, 08:28
@FlyingCarpet

Es geht bei dem, was ich schreibe, gar nicht um (konsequente) Erziehung.

Auch nicht um Überprüfung seiner selbst, sondern um die Reflexion seiner Gefühle beim Umgang mit dem Kind.
Ist das, was ich in dem Zusammenhang mache, stimmig für mich - merke ich, welche Gefühle bestimmte (leider allgemein gültige) Tipps in mir auslösen?

Ich möchte zum Hinterfragen des gängigen Umgangs mit Kindern anregen.

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kiniro 24.11.2016, 08:34
@Filou2110

Bei Punkt 1 gehe ich mit dir.

Punkt 2 scheitert in meinen Augen schon daran, dass die äußeren Bedingungen nicht konsequent sind.
Ich verwende gerne das "Rasen sprengen"-Beispiel. Jeden Dienstag ab 16 Uhr muss der Rasen gesprengt werden. Egal, ob es regnet, die Sonne scheint oder schneit.
Alles andere wäre inkonsequent.
Aufs Kind übertragen: Es kommt irgendwann mit den unterschiedlichsten Menschen mit verschiedensten Vorstellungen zusammen. Wie willst du deine Konsequenz durchsetzen?

Punkt 3 Pläne sollten flexibel sein, finde ich. Besonders, da es mit Kindern oft anders läuft als geplant.

Punkt 4 bereitet mir etwas Bauchschmerzen, da ich hier die Leistung des Kindes im Vordergrund sehe.
(Kleine) Geschenke können auch einfach so gemacht und brauchen für mich nicht zwingend einen Grund.

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Nicht in Ordnung.

Aber wo fängt Gewalt an? Es geht ja dabei auch um Macht ausüben. Ist es schon Gewalt, wenn ich Regeln aufstelle und diese auch mit Strafmaßnahmen durchsetze? Eigentlich nämlich schon.

Und ohne Regeln geht es nicht, denke ich. Und auch Strafen wird es geben müssen.

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Filou2110 23.11.2016, 20:00

Okay, ich hätte mich präziser ausdrücken können. Ich meine körperliche Gewalt. 

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peti14 23.11.2016, 20:24
@Rendric

Gewalt fängt dort an, wo der Verstand eine Wissenslücke bildet. Ich kann nicht zustimmen, das es nicht in Ordnung ist eine Ohrfeige zu geben, weil ich selbst auch Ohrfeigen bekommen habe. Diese Lücke ist ein irreparabler Impuls.Ich habe keine Kinder aber ich schlage meinen Mann.

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Filou2110 23.11.2016, 20:56
@peti14

Na herzlichen Glückwunsch...womit rechtfertigst du die Gewalt gegen deinen Mann? In was für Situationen schlägst du deinen Mann? schlägt er zurück?

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Ich selbst  habe eine harte Erziehung gehabt. Ich hadere heute noch mit einer Mutter deswegen.

Meine Tochter habe ich mit viel Liebe, Zärtlichkeit und Verständnis erzogen - keinerlei körperliche Gewalt oder emotionale Erpressungen, Strenge etc..

Meine Tochter hadert heute ebenfalls hin und wieder mit mir, da sie der Ansicht ist, ich hätte in manchen Dingen mehr durchgreifen müssen. Das denke ich auch ab und zu.

Das Verhältnis zwischen meiner Tochter und mir ist aber wirklich mehr als gut. Nur der Respekt fehlt manchmal. Wir sind eher Freunde.

Die goldene Mitte wird es sein ... so wie bei vielem. 

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FlyingCarpet 23.11.2016, 20:24

Das ist auch bei mir, was man eigentlich besser machen wollte und getan hat, wird einem dann wieder ein wenig vorgeworfen. Ich habe meiner Tochter allerdings auch meine Gründe erklärt.

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Du sprichst von "frechen Kindern" aber das sind sie nur, wenn sie falsch erzogen sind. Dazu lies die das Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" durch, das klärt die übrigen Fragen.

Darf man ein Kind schlagen? Nein. Das verstößt gegen das deutsche Recht! Beispiele dafür: §171 StGB; §1631 BGB; ...

Das Kind spiegel die häusliche Gewalt in der Schule in Aggressivität wieder. Das Rezept einer guten Erziehung ist wohl die Mischung aus Liebe und Autorität!

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Filou2110 24.11.2016, 17:54

Nichts anderes habe ich geschrieben.  Wie oben in der Frage formuliert: "gescheiterte Erziehung  [....] und demnach keine Gewalt rechtfertigt. :)

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Die Gewalt in der Erziehung fängt bereits beim Schreien an und ist nie gerechtfertigt.

Natürlich kommt es vor, dass Eltern an ihre Grenzen stoßen und auch mal ihre Kinder anschreien, aber dies sollte man zum Anlass nehmen, darüber zu reflektieren und es besser zu machen.

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Ich wurde gewaltlos erzogen. Und so habe ich auch meine Kinder erzogen. Meine Kinder haben mir (unabhängig voneinander) gesagt (nachdem sie ausgezogen waren): Mutti, Du hast alles richtig gemacht.

Meiner Meinung nach erziehen viele ihre Kinder so, wie sie auch erzogen wurden.

Gewalt hat aber nichts bei der Kindererziehung zu suchen.

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kiniro 23.11.2016, 21:03

Es gibt auch Eltern, die ihre eigene Erziehung ihren Kindern nicht antun.

Das sind die, die sich selbst reflektieren können.
Mitbekommen, dass ihre eigene Erziehung alles andere als optimal war.

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Nicht in Ordnung.

Seit Jahren vom Gesetzgeber verboten.

Nun ja, manche Kinder sind auch frech und respektlos, weil sich sich einfach in einer Entwicklungsphase befinden.

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Filou2110 23.11.2016, 20:12

Klar, sie testen natürluch auch Grenzen aus. Das ist richtig. 

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peti14 23.11.2016, 20:31
@Filou2110

Sie fordern auf zu kämpfen um ihre eigene Unabhängigkeit zu beweisen. Das dient zur Abgrenzung. Diese sind bei einigen Menschen aber nicht vorhander wenn sie selbst Missbraucht und erpresst gnadenlos wurden mit den Gefühlen der Eltern, Schule etc.

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Menuett 23.11.2016, 20:37
@peti14

Quatsch.

Kinder fordern nicht zu kämpfen auf. Und wenn geohrfeigte Erwachsene das noch so oft behaupten.

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Finde das ist "heile Welt" Gequatsche, Kinder lernen nicht nur in der Erziehung ihr verhalten sondern überall. Also Kindergarten, Schule, Brüder oder Verwandten und von Freunden außerdem gibt es verschiedene Charakter Eigenschaften die man nicht kontrollieren kann. Wenns ganz schlecht läuft hat man nun mal "freche, respektlose Kinder" obwohl man nichts falsch gemacht hat in der Erziehung. Meistens ist es schon die Erziehung aber finde man sollte nicht sagen das das immer so ist. Als letztes Mittel finde ich persönlich kann man in einem gewissen Maß Körperliche Gewalt in betracht ziehen.

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Filou2110 23.11.2016, 20:20

Natürlich lernen Kinder auch in der Schule etc.. Aber dann ist es doch meine Aufgabe, meinem Kind verständlich zu machen, dass es so nicht funktioniert. So wären wir dann wieder beim Thema Erziehung der Eltern. 

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putzthiernur96 23.11.2016, 20:35
@Filou2110

Aber als Eltern kriegt man ja nicht alles mit, kontrollieren kann man das erst recht nicht also heißt das ja nicht das er sein Fehlverhalten nicht wo anders "auslebt". Wie gesagt es geht mir um seltene Fälle wo Kinder dann irgendwann auch nicht mehr Zuhause sich richtig Verhalten also ihr gelerntes Fehlverhalten z.B. aus der Schule nach Hause bringen.

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Eltern sind heutzutage selbst noch Kinder. Kinder mit Gewalt erziehen passiert weniger durch die Erzieher als mehr durch das Internet und durch die Altersfreien, Grenzenlosen Nutzungen von Pornos und Gewaltdarstellungen. Ich denke eine Ohrfeige des Vaters ist längst nicht so schlimm, wie die Internet Nutzung. Gewalt in der Beziehung ist heute bei den meisten Erpressung ihrer Kinder. Genauso kommen Sie dann den Eltern zurück. Der Druck auf die Kinder ist heute viel zu hoch. Leider ist es nicht mehr reparabel, denn sie sind schon seelisch zerstört worden,von Gewaltgeschichten, Ego Shooter Spielen, da sie visuell zerstümmelt und verkrümmt worden sind und das richtet körperlichen Schaden an. Zudem erübrigt sich die Frage indem Menschen verstehen lernen das alles eine Kettenreaktion auslöst. Niemand will mehr Moral, niemand will mehr Struktur. So sei es!

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Filou2110 23.11.2016, 20:11

Oh ich liebe Horrorfilme und "knalle" für mein Leben gerne Zombies ab. Ich spiele auch Spiele wie GTA und Call of Duty...Aber ich bringe es in der Realität noch nicht einmal übers Herz, eine Spinne zu töten. Ich denke, dass es dabei um das Gesamtpaket geht. 

Ist man nicht anfälliger Gewalt auszuüben, wenn man diese selber erfahren hat, und als selbstverständlich ansieht? Das mit der Erpressung sehe ich übrigens genau so. 

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Menuett 23.11.2016, 20:13

Die erste Schwangerschaft kommt bei der durchschnittlichen Deutschen mit 28 Jahren. Das kann man wohl kaum Kind nennen.

Ich kenne keine Kinder- d.h. unter 14 - die Porno schauen und Ego shooter spielen.

Und diejenige die Egoshooter spielen tragen gesichert keine körperlichen Schäden davon.

Eine Ohrfeige hingegen, die hinterlässt einen echten Schaden, körperlich wie seelisch.

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peti14 23.11.2016, 20:16
@Menuett

visuell verkrümmt sein ist ein Schaden, weil es keine Beziehung gibt in diesen Spielen sozial integriert zu werden.

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Menuett 23.11.2016, 20:36
@peti14

Im Gegenteil.

In diesen Spielen mußt Du ein richtig guter Teamworker sein, wenn Du es zu was bringen willst.

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peti14 23.11.2016, 20:39
@Menuett

Es wird aber nicht der Mensch gesehen mit den echten Gefühlen sondern nur eine virtuelle Figur die nichs kann als ein Programm durchlaufen. Das Fatale daran, Menschen sind keine nullen und einsen, wobei die Spiele ja ganz toll gemacht sind, sie ersetzen aber keine Realität, denn die stinkt ums mal so zu sagen. :)

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kiniro 23.11.2016, 20:59

Nicht die entsprechenden Internetseiten und Spiele sind das Problem, sondern das fehlende Vertrauen, der respektlose Umgang der Eltern, das (zu viele) Kontrollieren, das Arbeiten mit "Zuckerbrot und Peitsche" - auch Lob und Strafe (verharmlosend Konsequenzen) genannt.

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Ja, ist gerechtfertig und Kinder brauchen einfach Schläge in der Erziehung (Gürtel, Kochlöffel), ich wurde selbst geschlagen.

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Mein Tip erstmal einen Hund ohne Schläge erziehen, dann weiß man was man kann....

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Filou2110 23.11.2016, 20:01

Bereits 2 mal geschafft. 😂

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MKausK 23.11.2016, 20:02
@Filou2110

dann wird es dir beim Kind auch gelingen trotz deiner eignen Kindheit

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also ich bin gerade 15 und wurde vor ei paar jahren auch geschlagen als ich irgendwas schlimmes getan hab, und jetzt bin ich selber agressiever geworden und meine brüder auch wir prügeln uns andauernd anstatt aneinander zu helfen, ich bin zwar nicht soo schlimm das ich jemanden direkt ins gesicht schlage wenn er mich aufregt, ich versuche mich schon zu beherschen trotzdem schreie ich mehrmals rum und verspüre ein riesen hass gegen leuten die mir nicht mal was angetan haben...

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putzthiernur96 23.11.2016, 20:19

Du hast bei einer deiner Fragen geschrieben das du 16 bist ist zwar nicht relevant aber wäre nett wenn du dein richtiges alter schreibst. =/

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FlyingCarpet 23.11.2016, 20:26

Dem schlechten Vorbild in einer Familie kann man sich leider nur sehr, sehr schwer entziehen.

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