Gewährleistung Zahnkrone?

3 Antworten

Das kann kein Forum beantworten. Wenn du dir unsicher bist, suche einen anderen ZA auf und hole eine zweite Meinung ein.

Grundsätzlich ist zu bedenken, dass Zahnkronen / Jacketkronen nur dann halten, wenn die verbleibende Zahnsubstanz eine ausreichende Fläche bietet, um die Krone auch zu befestigen. Üblicherweise kann eine Krone - wenn sie fachgerecht ausgeführt wurde - je nach Art sogar sehr leicht wieder eingesetzt werden, ohne dass ein erneutes Anschleifen des zu überkronenden Zahnes erforderlich ist. Ich würde von der Aussage der ZA ausgehend aber vermuten, dass hier nicht die Krone einfach herausgefallen, sondern vielmehr mitsamt Zahnsubstanz herausgebrochen ist. In dem Fall kann es leider sehr wohl möglich sein, dass keine Krone mehr in Frage kommt. Aber das muss sich ein ZA in Ruhe ansehen.

Wie ich schon gelesen habe ist nur die Krone und nicht der Zahn unter
der krone versichert . Aber der Zahn unter der krone hatte nun ja im
Januar die selben vorrausetzungen.

Und genau das wage ich zu bezweifeln.Es liegt wohl kaum im Interesse des ZA, nun nach 6 Monaten den Zahn neu aufbauen zu müssen. An Patienten dürte es wohl kaum mangeln, und an GKV Leistungen verdient der ZA gemessen an Aufwand und Umfang seiner Tätigkeit sehr wenig. Was ich allerdings nicht verstehe, ist diese Aussage:

Es müsste nun eine Brücke eingesetzt welche von meinem Mann voll bezahlt werden muss.

Das ist nicht richtig. Auch in der GKV zahlt die KK einen Festzuschuss zum Zahnersatz. In der PKV wäre das i.d.R. je nach Tarif voll oder wenigstens mit 50% abgedeckt.

In diesem Falle sehe ich das wie Du. 
Schildere diese ganze Geschichte Deiner Krankenkasse und verlange, daß ein Gutachten erstellt wird. Ich habe die Vermutung, daß die Krone nicht (zahnmedizinisch) richtig präpariert wurde und aus diesem Grunde die Krone nicht hält und herausfällt. Das soll aber bitte die KK durch ein Gutachten klären lassen. 

Danke für den Tipp.  das werden wir aufjedenfall noch tun. Hab hier auch nicht  erwartet ein medizinisches Gutachten zu erhalten aber vielleicht Erfahrungen von Menschen die was ähnliches erlebt haben oder in dem Bereich arbeiten. 

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@Naseerah1986

Sehr gerne :-)) Es liegt ja auch im Interesse der KK, daß sie nicht "unnütz" viel bezahlen muß. Viel Erfolg. 

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Frag das am besten deine Krankenkasse.

Backenzahn muss entfernt werden, Brücke oder Implantant einbauen?

Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem vorderen Backenzahn (oben).

Bei diesem Zahn ist mir vor Monaten, durch einen heftigen Biss, die äußere Hälfte der Zahnwand weggebrochen. Mein Zahnarzt hat diesen Teil des Zahnes mit einer Plastikfüllung aufgefüllt. Nach einigen Monaten ist mir die andere Hälfte des Zahnes weggebrochen. Mein Zahnarzt meinte nun, dass dort nichts mehr zu machen ist, da die Wurzel beschädigt ist. Nun soll mir alles von diesem Zahn (also der Restzahn + Wurzel) entfernt werden (alle meine anderen Zähne sind dagegen im optimalen Zustand).

Da ich nicht mit eine Zahnlücke herumlaufen will (obwohl es hier nicht sichtbar wäre), gibt es ja die Möglichkeit sich eine Krone/Brücke bzw ein Implantant an diese Stelle einbauen zu lassen.

Bei einer Brücke müßten, soweit ich es verstanden habe, die beiden Nachbarzähne des fehlenden Backenzahnes abgeschliffen werden, damit die Brücke aufgesetzt bzw überkront werden kann.

Bei einem Implantat würde es dagegen wie ein Art Schraube, an der Stelle, in den Kiefer gebohrt werden (dies wäre wohl teuerer als eine Brücke, aber es müssten hier nicht die anderen gesunden Zähne abgeschliffen werden).

Frage: Welche Methode ist besser? Evtl hat jemand eine Zahnbrücke bzw ein Implantat eingesetzt bekommen und kann hier etwas zu den Vor/Nachteilen sagen? Was ist hygienischer, hält länger, fühlt sich natürlicher an? Welche Methode verwendet man üblicherweise?

Danke!

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