Getrennter Papa/ will mein Kind mehr sehen/ er auch/ was tun?

6 Antworten

Also mein Bruder hat das ganze auch hinter sich mit dem Jugendamt haben wir das ganze abgeklärt sein Sohn ist 5.

Nach 4 Jahren Kampf unendlichen Diskussionen mit der Mutter und dem Amt hat er neulich das Recht bekommen das,dass Kind jetzt auch die Hälfte aller Ferien mit dem Papa sein darf.

Und der Berater von meinem Bruder meinte mit 6 darf der Junge sagen daß er nicht zu Mutter möchte dann kann er auch nicht gezwungen werden...

Also ich würde sagen setzte dich mit dem Jugendamt in Verbindung. Da findest du auf jedenfall Rat auch wenn das etwas länger dauert

Es gibt bereits Urteile die gegen den Wunsch des anderen Elternteils das Wechselmodell befürworten. Aber es kommt, wie immer, auf den Einzelfall an.

Auch das Kind wird natürlich angehört.

Zuerst solltest du es beim Jugendamt probieren. Wobei es hier auch immer darauf ankommt an welchen Mitarbeiter man gerät. Nicht alle Jugendämter sind unparteiisch und gewillt den Vater auch zu unterstützen.

Ansonsten bleibt dir nur ein Anwalt der mit dir zusammen deine Chancen vor Gericht ausloten würde.

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/bgh-wechselmodell-zur-kindesbetreuung-auch-gegen-willen-eines-elternteils-moeglich

Weißt du wie der Fall ausgegangen ist? Er wurde and das Oberlandesgericht zurückverwiesen, aber die haben doch bestimmt weiterhin im Sinne der Mutter entschieden, oder?

Der BGH sagt es ja eigentlich so: Lehnt es nicht gleich ab, sonderen hört erstmal auch das Kind an. Prüft dann, ob die Eltern ungewöhnlich gut kooperieren können, damit sie es auch paritätisch hinbekommen.

Diese Prüfung muss immer schiefgehen, wenn es gegen den Willen des akuell hauptsächlich betreuenden Elternteils ist, denn da ist die Kooperation nicht stark genug.

Der BGH korrigiert hier nur das Verfahren, nicht das Ergebnis. In dem Fall, und auch in dem Fall des Fragestellers, ist das Wechselmodell abzulehnen. Der Titel ist etwas irreführend. Da müsste noch „formal“ rein, um es abzumildern.

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@verreisterNutzer

Da hast du natürlich völlig Recht! Ich hatte die Situation zwischen den Eltern außer Acht gelassen.

Wie das mit dem Urteil damals war kann ich gar nicht sagen. Aber ja, auch da hast du natürlich Recht, dass der BGH ans OLG Nürnberg zurück verwiesen hat.

Hier habe ich noch ein paar Urteile zum Wechselmodell gefunden.

https://www.erstberatung-familienrecht.de/wechselmodell-urteile

Vielleicht wäre ein denkbarer Weg erstmal das Umgangsrecht auszuweiten und zwar so weit es geht und dann auf das Wechselmodell zu "pochen".

Interessant ist hier auch der Artikel "Trotz Hochstrittigkeit Wechselmodell als beste Lösung". Hier scheinen die Eltern sich auch nicht grün gewesen zu sein.

Ich denke daher schon, dass es mit dem richtigen Anwalt und der richtigen Strategie auch zum Erfolg führen kann um das Wechselmodell zu streiten. Die Gerichte sind einfach heute etwas weiter als früher und sehen darin auch Chancen - letztendlich natürlich das Kindeswohl an erster Stelle.

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Das Jugendamt ist für das Kindeswohl zuständig. Und da es der wusch des Kindes ist, solltest du dir dort Hilfe holen.

Es wird trotzdem ein harter Weg, wenn die Mutter dagegen ist. Wichtig ist, dass du nie schlecht über sie redest und immer betonst, dass es fürs Kind ist. Das kommt dann vielleicht auch bei ihr an und ihre Machtposition weicht auf. Viel Erfolg

Das Jugendamt ist für das Kindeswohl zuständig.

Die Eltern sind dafür zuständig.

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für das kindeswohl sind die eltern zuständig. ein wechselmodell ist nicht durchsetzbar gegen den willen der mutter. es ist kein wunsch des kindes, kind sagt einfach was papi hören will, weil der traurig ist. nach 5 minuten zu hause, hat kind papi wieder vergessen

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Die Mutter ist strikt gegen das Wechselmodell. Wo könnte ich Hilfe holen , außer das ich vor Gericht ziehe. Würde mich das Jugendamt unterstützen?

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Wenn Mutter nicht will, dann hilft auch kein Jugendamt. Jugendämter sind immer noch "Mutter-orientiert" … und sie sind absolut machtlos.

Ohne das Familiengericht anzurufen wirst Du sicher keine Änderung bei/gegen die Mutter erzielen können.

Spar Dir den Weg zum Jugendamt, gehe gleich zum Familiengericht.

Eine andere Chance wirst Du sonst nicht haben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ein wechselmodell ist nichts was du gegen den willen der km durchsetzen kannst. das kind selbst sagt einfach nur was du hören will. der mutter sagt es genau das gleiche. es ist 6 und weiß nicht was es will, dazu ist es noch zu klein.

klar mit 5 fängt das kind in einer schauspielerischen glanzleistung an zu weinen und erzählt papa, dass es öfter zu ihm will, nur damit es papa besser geht. gehts noch??

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@AshleighHoward

nein das funktioniert schon früher. kind spürt einfach, was du hören willst und bei mutti wird er es anders sagen.

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@AshleighHoward

ehh gehts noch ?? Was soll das jetzt. Er war von Anfang an ein Papa Kind weil ich mich um ihn gekümmert habe. Der rausschmiss seines Vaters von seitens seiner Mutter wegen ihrem neuen Freund war hart genug für ihn. Sie haben wohl keinr Kinder und kennen es nicht das man von einem Blick genau weis wie es einem Kind geht.

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der mutter sagt es genau das gleiche. es ist 6 und weiß nicht was es will, dazu ist es noch zu klein.

... dann hätte es auch keine Bindung/Entscheidung zur Mutter.

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@GutenTag2003

es hat eine bindung zur mutter, aber keine entscheidung - entscheidungen kann es in dem alter noch nicht treffen.

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@wushelse
es hat eine bindung zur mutter,

... und zum Vater, welches die Mutter - verantwortungslos - ignoriert.

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@GutenTag2003

die mutter ignoriert nichts. der vater darf doch seinem umgang ungestört nachkommen.

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@wushelse

Klar ignoriert die Mutter. Es ist das Kind von beiden, Mütter glauben es nur ein Kind von ihnen, außer es geht um Unterhaltszahlungen.

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@GutenTag2003

wo ignoriert sie denn was? der vater hat umgangsrecht, das wurde ihm eingeräumt und das nimmt er wahr. will er mehr, was völlig schmerzfrei möglich ist, muss er mit ihr reden. normaler umfang wären:

  • 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung
  • jedes zweite we von fr-so
  • hälftige ferien und feiertage
  • 3 wochen sommerurlaub

das kann er mit ihr besprechen und wenn nötig via mediation beim jugendamt oder familienberatung. geht sie darauf nicht ein, dann auch gerichtlich durchsetzbar - gerade urlaub und ferienregelung.

ein wechselmodell bekommt er gegen ihren willen nicht durch, aber allemal umfangreicheren umgang. unterhalt und umgang haben nichts miteinander zu tun. das verwechsel nicht.

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@wushelse
wo ignoriert sie denn was? der vater hat umgangsrecht, das wurde ihm eingeräumt und das nimmt er wahr. will er mehr, was völlig schmerzfrei möglich ist, muss er mit ihr reden. normaler umfang wären:

So kann nur eine Frau argumentieren.

  • Rücksichtslos einem Vater gegenüber,-
  • Ihm lediglich ein "Gnadenbrot" überlassen
  • selbstherrlich agieren
  • usw.

Mütter haben in unserem Staat zwar das Recht, das macht es aber keineswegs auch richtig.

Mütter sind 1/2 der Eltern. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Sie sind ganz offensichtlich (geistig ?) nicht in der Lage dies auch zu begreifen.

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@wushelse
das wurde ihm eingeräumt

Allein schon dieser Satz ist eine absolute Unverschämtheit.

.. nicht weil er von Dir stammt, sondern weil es Fakt und Sprachgebrauch ist.

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@GutenTag2003

du ziehst dich an sachen hoch die völlig unnötig sind. eingeräumt oder ermöglicht oder gewährt oder wie auch immer du es bezeichnen willst. du unterstellst mutti würde sich verwehren, aber das tut sie nicht. wieder gibts muttis die sich so wünschen würden, dass kv kontakt zum kind hält und dieses auch mal für wenigestens einen nachmittag beschäftigt.

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@wushelse
du ziehst dich an sachen hoch die völlig unnötig sind.

Sie sind nötig, weil sie für Väter eine Konsequenz haben.... und Müttern eine Machtposition verschaffen.

Man stelle sich vor, man würde einem Vatern ein Unterhaltszahlungsrecht "einräumen"

Dazu besteht eine Pflicht. Wer daraus keinen Unterschied erkennt, ist blind oder Mutter.

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@GutenTag2003

nein mütter sind eltern und tragen 95% der verantwortung, erziehungsleistung, arbeit etc. - so sie alleinerziehend sind.

ich wasche, putze, ernähre mein kind völlig allein. das bisschen 100 euro unterhalt macht den kohl nicht fett und ob es da ist oder nicht, macht keinen unterschied. ich bin da wenn kind krank ist, ich sitze im krankenhaus, beim arzt mit ihm, ich streite und erziehe es, ich hocke in der schule zu lehrertag, elternversammlung oder andere meetings das kind betreffend. ich helfe ihm bei den hausaufgaben, bereite ihn aufs leben vor, lerne mit ihm, fahre mit ihm durch die welt um seinen horizont zu erweitern - ich tue das, nicht kv. der packt es einmal im monat vielleicht oder alle 6-8 wochen mal ein wochenende einzubauen. meistens auch dann nur, wenn ich kind schon fast vor seiner haustür abliefer und wieder einsammel. das mach ich seit fast 14 jahren und ich mache es gerne. und so geht es den meisten müttern in diesem staat.

offensichtlich bist du geistig garnicht in der lage soweit über den tellerrand zu schauen. nun troll dich

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@GutenTag2003

sweety, es gibt auch eine umgangspflicht für väter, nur drücken die sich viel zu oft davor

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@wushelse
nein mütter sind eltern und tragen 95% der verantwortung, erziehungsleistung, arbeit etc. - so sie alleinerziehend sind.

Man könnte auch (für Dich zutreffend ?) sagen, Alleinerziehende Mütter sind nicht ohne Grund allein erziehend. Manche wollen es einfach nicht anders. Aber Klagen und Beachtung finden, das wollen sie dann doch.

ich wasche, putze, ernähre mein kind völlig allein. das bisschen 100 euro unterhalt macht den kohl nicht fett und ob es da ist oder nicht

Es geht aber nicht um Dich oder irre ich mich da ?

offensichtlich bist du geistig garnicht in der lage soweit über den tellerrand zu schauen. nun troll dich

Das trifft doch wohl eher für Dich zu.

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